04.03.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

5 Gründe für eine Mitgliedschaft bei Flickr

Vor ein paar Wochen haben wir euch gefragt, ob ihr bei Flickr angemeldet seid. Hintergrund war es herauszufinden, ob das Projekt Vier Jahreszeiten auch mit Hilfe dieser Community durchgeführt werden kann. Wir meinen, dass das den Projektablauf nicht nur für uns, sondern auch für euch deutlich vereinfacht. 76 Prozent der 360 Umfrageteilnehmer antworteten mit „ja“, was uns diesbezüglich ganz optimistisch stimmt.



In den Kommentaren haben viele Argument für oder gegen die Community genannt. Vor einer Umfrage versuche ich immer neutral zu bleiben, damit die Umfrage möglichst unbeeinflusst durchgeführt werden kann. Nun nach Abschluss des ganzen, kann ich ja auch mal schreiben, warum ich gerne bei Flickr bin.

1. Reichweite und Kosten



Den ersten Grund findet man schon in dem Ergebnis der Umfrage. Bei Flickr findet man fast alle Fotografen wieder, die man über Blogs, Fotoblogs, andere Communities oder auch einfach über persönlichen Kontakt kennengelernt hat. Wenn man es möchte, bleibt man auf dem Laufenden, was diejenigen grad fotografisch erleben. Dabei ist Flickr ja in der Grundversion auch kostenlos. Um alle Vorteile nutzen zu können muss man zwar ein paar Dollar bezahlen, allerdings liegt der Betrag deutlich unter dem, was z.B. die Fotocommunity verlangt.

2. Aktualität und Vielseitigkeit

Zu aktuellen Ereignissen des Weltgeschehens findet man auf Grund der Größe Flickrs IMMER Gruppen mit aktuellen Fotos. Sei es eine Sonnen- oder Mondfinsternis, eine Welteisterschaften oder was auch immer. Natürlich kann man selber die Gruppen mit eigenen Aufnahmen (wenn vorhanden) füttern und somit von der Aufmerksamkeit der ganzen Welt profitieren.

3. Mehrwert Fotografen im Web

Ganz nebenbei kann man die dort hochgeladenen Fotos auf anderen Webseiten verwenden und erspart sich das anmieten von Webspace, was deutlich teurer sein kann, als die Gebühren die bei der Nutzung des Pro-Accounts anfallen. Auch baut man sich so ein Online-Portfolio auf, dass über die sogenannten Sets strukturiert werden kann und leicht zugänglich ist. Für besonders begabte Fotografen besteht zusätzlich die Möglichkeit die eigenen Aufnahmen über Getty zur vermarkten.

4. Mehrwert für Blogger

Auch als Blogger bietet Flickr mir einige Vorteile. Wenn mit mal ein passender Aufmacher für ein Blogpost fehlt, suche ich dort nach Bildern mit CC-Lizenz, die zum Thema passen, so wie bei dem Foto für die Umfrage. Mit dem lens-flare.de Bilderpool (eine Gruppe auf Flickr) habe ich die Möglichkeit schnell und unkompliziert, Fotos von Lesern dieses Blogs zu recherchieren und hier zu zeigen. Alles andere wäre deutlich umständlicher und zeitaufwendiger. Ein weiterer Vorteil ist es, wenn durch das zeigen der eigenen Aufnahmen, Flickr-Mitglieder als Blogleser gewinnt.

5. Feedback zu den einzelnen Aufnahmen

Last but not least freue ich mich immer dort Feedback direkt zu einzelnen Fotos zu erhalten. Natürlich könnte ich sie auch hier im Blog zeigen, aber das würde dann doch meist den Rahmen sprengen. Auch freut man sich natürlich, wenn man es mal ins Explore schafft.

Natürlich gibt es auch die verschiedensten Bewegründe sich nicht bei Flickr anzumelden. Wer mag kann die ja in den Kommentaren auch noch mal aufführen. Bei mir überwiegen jedenfalls die Vorteile und ich möchte meinen Flickr-Account nicht mehr missen.

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Kategorie: Fotografie, Umfragen

Kommentare

Volle Zustimmung!

6. Ebenfalls sehr praktisch ist die umfangreiche, gut dokumentierte und flexible API, mit der man Flickr-Inhalte leicht anderswo integrieren kann. Hier kenne ich keinen Anbieter, der so gute Werkzeuge für Entwickler anbietet

7. Ein weiteres Argument für Flickr ist aus meiner Sicht der hohe Anteil von Fotos mit Geoinformationen. Panoramio/Google bieten hier ebenfalls viel, aber die Verknüpfung ist bei Flickr für mich besser umgesetzt. Ich nutze die Funktion oft, um potenzielle Ausflugsziele fotografisch schon vorher zu erkunden.

Einen Punkt den Du indirekt schon angesprochen hast: Freie Wahl der Lizenzen. Das ist für mich bei einigen Fotos entscheidend und der Grund, warum ich die z.B. bei 500px nicht hochladen kann.

Was mich, nicht zuletzt, auch immer wieder begeistert sind einzelne Gruppen, in denen man hilfreiche Antworten, nette Fotografen und auch lokale Communities findet.

Steffen sagt:

Gute Punkte von dir! Danke für die Ergänzung.

prayerslayer sagt:

Lustig, ich hab gerade heute früh aufgeschrieben, was meiner Meinung bei Flickr geändert gehört: http://nikolaus-piccolotto.info/blog/2011/03/04/flickr-beatr/ Also im Prinzip dasselbe von der anderen Seite betrachtet 😉 Vielleicht ist da die eine oder andere Anregung dabei.

Steffen sagt:

Zwei Doofe und fast der selbe Gedanke 🙂

Ich bin gerne bei Flickr. Die Seite ist für mich einfach zu bedienen, kostengünstig, hat gute Copyright- und auch Privatsphären-Einstellungen usw. So kann ich meine Bilder (wie Du schon geschrieben hast) einer breiten Öffentlichkeit zeigen, aber auch nur der Familie zugänglich machen (wie die Bilder meines Sohnes).

Sie bietet zusätzlich nette Gimmicks, wie z. B. die Geocodierung oder die Zuordnung von Personen.

Ja, Flickr ist schon eine feine Sache.
Durch die API können andere Seitenbetreiber oder aber man selbst auch die Fotos außerhalb von Flickr verwenden (wie es ja auch hier mit dem Bilderpool passiert) – hier mag ich besonders die Integration bei last.fm da dort dann die entsprechend getaggten Konzertfotos beim jeweiligen Event angezeigt werden.
Dank der internationalen Verbreitung/ der großen Useranzahl gibt es auch genügend Abwechslung – wobei da natürlich auch einige großartige Fotos bei der Menge an ständig neuem Content „untergehen“ dürften.

der echte Jan sagt:

Naja. Auch wenn Flickr nicht viel kostet, kein Flickr kostet weniger – nämlich nichts. Und Leute, die ohnehin einen eigenen Webauftritt haben (und dafür sowieso bezahlen) brauchen keinen extra Webspace, meine ich. Von der Aktualität/Vielseitigkeit von Flickr kann man genauso profitieren, wenn man dort nicht selbst mitmacht; das gilt ebenso für die Verwendung von CC-Aufnahmen für das eigene Blog. Ich nutze Flickr schon seit Jahren als kostenlosen Bilderpool – dafür muß man ja kein Mitglied sein. Feedback zu seinen Aufnahmen kann man auch auf dem eigenen Webauftritt bekommen. zugegebenermaßen nicht von einer so breiten Masse, wie bei Flickr. Zusammenfassend sehe ich von Deinen genannten Gründen eigentlich nur einen, der für Flickr spricht: Die Möglichkeit, eine breite Masse zu erreichen und ggf. auf den eigenen Webauftritt zu locken. Wenn das jemandem wichtig ist, dann ist er bei Flickr sicher gut aufgehoben. Sogar ohne PRO-Account.

Zum Argument eigener Webspace: Flickr ist hier was Platz/Kosten-Relation angeht ab einer bestimmten Menge Fotos deutlich günstiger. Ich lade alle Bilder in Originalauflösung hoch und bei mehr als 2.000 Fotos wäre jeder bezahlbare Webspace schon mehrfach geplatzt.

Andererseits wird die Funktion als Backup überbewertet, wenn man sich ansieht wie schnell bei Flickr versehentlich ganze Accounts gelöscht werden können. Da heißt es dann Daumen drücken, dass die Sammlung wiederherstellbar ist.

Tobi sagt:

8. und meines Erachtens einer der wichtigsten Gründe: Backup! Es ist schon ein beruhigendes Gefühl wenn man seine Fotos nochmal „irgendwo liegen hat“. Festplatten können kaputt gehen, DVDs auch, da ist es gut wenn die Fotos nochmal irgendwo gespeichert sind. Man kann ja schlecht wie früher die Negative in den Safe legen… 😉

Olaf Herrig sagt:

Zuerst einmal – ich habe die Flickr-Umfrage hier verpaßt! Und ja, auch ich habe einen Flickr-Account! Ich bin jedoch von Flickr nicht so begeistert. Der Grund dafür ist der, daß ich weiß, was meine Bilder wert sind! Und wenn ich dort Topfotos hochlade und nach zwei Wochen haben sich diese Bilder gerade mal 20 Leute angesehen – und das obwohl sie in den entsprechenden Fachruppen eingestellt sind – da kommt schon mal die Frage nach dem Sinn auf.

Auf die Bilder von überall her zugreifen zu können ist natürlich schon von Vorteil! Und externe Wettbewerbe über Flickr laufen zu lassen, die Idee ist nicht schlecht und ich denke auch gut praktikabel.

Gruß, Olaf.

Steffen sagt:

Meiner Meinung macht das hinzufügen der eigenen Fotos zu solchen Gruppen nur Sinn, wenn man die Mitglieder kennt oder das Thema brandaktuell ist. Bei der Mondfinsternis im Dezember habe ich auf meine Bilder von der Finsternis viel Feedback bekommen.

Boris sagt:

Ich liebe Flickr besonders, weil ich auch nicht öffentliche Bilder ( z. B. Einer privaten Feier ) per Einladung – direkt als Diashow an definierte Personen zugänglich machen kann.
So kapiert es auch eine ältere nicht so weberfahrene Person, dass beim Klick auf den Link in einer Mail, die Bildershow direkt abläuft.
Schön wäre jetzt noch, wenn man den Download eines solchen Albums direkt in einem Paket möglich machen könnte.

Frank sagt:

Last but not least, mit etwas Glück kann man auch Motive über flickr verkaufen, nein ich meine nicht über Getty.
Eine Italienerin aus Florenz hatte eines meiner Motive aus Ligurien beim stöbern entdeckt und wollte es unbedingt für einen Magnet Button mit Landschaftsmotiv haben. ( sie stellt die Dinger her)
So weit über den Globus verteilt reicht keine Website, wenn dann Bildkommentare von Leuten aus Neuseeland oder der Mongolei kommen …….. tut das der Fotografenseele gut. 😉

max sagt:

Unter http://www.pimpampum.net/ gibt es diverse web2.0 Anwendungen, die auf flickr-Bilder zurückgreifen.

bee sagt:

Von mir ein klares „Jain“. Ich hab einen Pro-Account, werd ihn aber auslaufen lassen. Mir hat er nicht so viel gebraucht wie erhofft, was aber auch daran liegt, dass ich nicht so viel Zeit reingesteckt hab, wie ich hätte tun können. Die meisten Bilder sind eh nur in klein hochgeladen. Und meine Texturen, die ich in Originalgröße zum Download anbiete, werd ich auf eine andre Plattform verschieben, wo sie auch häufiger gefunden werden. Ist halt auch immer die Sache, was man draus macht.

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