27.09.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

5D Mark III oder D800 oder was?

Nikon D800 oder Canon 5D Mark III?



Der September ist bald vorbei und fürs Vorweihnachtsgeschäft rumort es ordentlich im Internet, bezüglich der Nachfolger der Vollformat Boliden. Die einen sagen es gibt noch neue Modelle vorm Jahresende, die anderen meinen das wir erst was in 2012.

Auch ich verfolge diese Gerüchte ganz gespannt. Heute will ich mal zusammenfassen, was ich mir von der nächsten Kamerageneration erhoffe. Ihr dürft in den Kommentaren gerne ergänzen 😉

  • Body in der Größe der 5D Mark II bzw. D700, Staub und Spritzwasser geschützt
  • Kleinbild-Sensor mit moderater Megapixel-Anzahl (unter 20), und dafür bessere ISO Empfindlichkeit und mehr Kontrastumfang
  • mindestens 8 Serienbilder pro Sekunde
  • 30 oder mehr Kreuzsensoren mit ein bissel „Autofokusintelligenz“
  • 3″ Schwenkdisplay
  • optischer Sucher mit zwischengeschalteten LCD Display zum Einblenden beliebiger Informationen
  • GPS zum optionalen taggen der Aufnahmen
  • WLAN-Modul fürs kabellose Übertragen/Drucken der Aufnahmen
  • HD Filmoption mit Autofukos
  • 2 Speicherkartenslots


Natürlich darf auch gerne noch ein ganz revolutionäres neues Feature drin stecken, wie z.B. ein quadratischer Sensor oder so

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Kategorie: Fotografie, Produkte

Kommentare

Martin sagt:

Also imho ist der Autofokus beim Filmen mittels DSLR ein frommer Wunsch, der nicht erfuellbar ist momentan auf Grund der Technik welche fuer die Fokusierung verwendet wird 🙁
Damit man hier eine aehnliche Fokusierung wie von einer Filmkamera bekommt, muss ein neuer Anschluss fuer Objektiv her, der dann eine neue Fokusierungstechnik nutzt …

Steffen sagt:

Bei Sony fuktioniert das an der Alpha 77 funktioniert das ganz gut. Keine Ahnung, ob die da schon was in Richtung Anschluss gemacht haben …

Stefan sagt:

Ich wünsche mir die D3 mit doppelt so viel Pixel und den AF-Sensoren auf größerer Fläche. Bufferspeicher kann noch vergrößert werden. Und eine 1/16000s. Rest darf so bleiben. Ich vermisse nichts.

Uwe sagt:

Die doppelte Anzahl an Pixel hast du mit der D3x.
Die Menge an Pixel sind für eine (KB)-DSLR klar zu viel und braucht Niemand.

Uwe sagt:

GPS bei Canon integriert? Die Hoffnung habe ich langsam aufgegeben.

Hm, was ist Autofukos 😉 ?

Ansonsten spekuliere ich auf ne 1D Mk V. Will ich nicht direkt haben, würde aber hoffentlich die Gebrauchtpreise für die 1D Mk III noch etwas drücken 😉

Chris sagt:

Hört doch einfach mal auf zu spekulieren. Überall das Gleiche. Mein Gott – als wenn die D3x, D3s, D700, Canon 5D für so beschissene Fotos gesorgt hätten. Kaum ist eine Cam über zwei Jahre auf dem Markt, schreit alles nach neuen Bodys. Lächerlich. Wartet doch einmal ab, was Nikon & Co aus dem Hut zaubern. Ich wette, dass man bei den Fotos im Netz und auf normalen Abzügen keine Unterschiede zu den alten Kameras feststellen wird. Außerdem steckt den Japanern noch der Tsunami in den Knochen. Ich sage es immer wieder: wer die Pixel mit Namen und Adresse ansprechen möchte, dem sei eine Hasselblad ans Herz gelegt. Zu teuer ? Na dann…
Lg
Chris

Steffen sagt:

Nein schlecht sind sie allesamt nicht. Abe rman wird doch noch spekulieren dürfen 😉

Daniel sagt:

Bitte bloß kein Schwenkdisplay!
Mit dem damit einher gehenden Bedienkonzept (Alle Knöpfe rechts) möchte ich mich nicht anfreunden.
Ansonsten sollte das Kameragehäuse die aktuelle Grösse beibehalten und ein besserer AF schadet nie. 🙂
Vorallem die Verteilung der AF Punkte sollte verbessert werden (bei der 5D)..

Gunther sagt:

Das Schwenkdisplay ist eine der besten Erfindungen seit geschnitten Brot. Wer das Gegenteil behauptet, hat noch keins besessen 😉
Ich habe mich neulich mal gefragt, warum ich eigentlich immer häufiger zu meiner D5100 greife, als zur D7000 – ich bin mir ziemlich sicher, es liegt am Schwenkdisplay…

Walter sagt:

Mit den Features kaufe ich sofort! 🙂

Askan Worms sagt:

Mich interessiert weniger was mir als nächste Kamerageneration angeboten wird, sondern was ich mir als Fortschritt vorstellen kann.

Boris sagt:

Schneller Prozessor und schnelles Speichersubsystem, so daß dem Sensor ein 4k-Video abgenommen werden kann 🙂

Frank sagt:

Wenn schon GPS, dann aber auch mit 3-Achsen Kompass um die Blick/Fotorichtung festzuhalten! 😉
Ansonsten kann ich deiner Liste nur beipflichten, vor allem bezüglich der unter 20 Mpx, denn alles darüber bringt wieder unnötige Zeit beim Datenhandling mit sich, zumal der Unterschied für den Kunden kaum sichtbar ist.

Christian sagt:

Och ne,
bitte hier nicht auch noch eine sinnlose Diskussion über ungelegte Eier und zukünftige Features die wahlweise zwingend, überflüssig oder zu teuer sind.

Zu gegebener Zeit werden wir alle wissen, wie die neuen Modelle aussehen. Bis dahin üben wir uns in Geduld (einer Tugend, die jedem Fotografen gut ansteht) und lassen einfach noch etwas Wasser den jeweils lokal nächstgelegenen Fluss herunter fließen.

Omm….

ReneS sagt:

Da ich mir jetzt ne 7D gekauft habe, wir also ein 7D Nachfolger oder ne 6D erscheinen. Ist eigentlich logisch. War mit 10D und 40D auch schon so.

Seb sagt:

Hallo Steffen,

wenn ich in meine Kristallkugel schaue, dann muss ich Dich bezüglich integriertem GPS-Modul enttäuschen:

CANON:
Canon hat die 60D der GPS-Schnittstelle beraubt. Die 40D/50D/1Ds/5D, …in verschiedene „Marks“ hatten eine solche noch. Dämlicher Weise nur über den Wireless FIle Transmitter (WFT). Dem Standardzubehör jedes Outdoorfotografen (Ironie!). Im Grunde wurde nämlich der ganze WFT gestrichen. Canon schlägt vor WLAN-Anbindung und Geotagging mit der Eye-fy Speicherkarte zu erledigen. Also kein Geotagging über GPS, sondern über registrierte WLAN-Hotspots. Viel Erfolg in Wald und Flur! Siehe dazu: http://www.gps-camera.eu/wissen/29-hardware/301-canon-60d-und-geotagginggps.html
Ich befürchte, dass Canon an der 60D anknüpft.

NIKON:
Nikon hatte die erste GPS-Schnittstelle 2001 an der D1x. Die Schnittstelle sickerte bei den DSLR schließlich bis zur kleinen D3100 durch. Nachdem bei den Kompakten die Nikon W100 mit GPS ausgestattet ist, kam nun die Nikon 1 V1 mit externem GPS-Modul.
Siehe http://www.gps-camera.eu/neuigkeiten/1-aktuelle-nachrichten/386-nikon-gps-gp-n100-fuer-nikon-1-v1.html
Meine Interpretation ist, dass bei den Systemkameras bei Nikon integrierter GPS-Empfang so bald kein Thema sein wird. Ich rechen am ehesten noch bei den kleinen DSLR damit. Bei den Großen hat es ja bislang nicht einmal der IR-Fernauslöser in den Body geschafft.

Externe GPS-Module haben aus meiner Sicht auch noch einige Vorteile:
– integrierte GPS-Module sind – besonders in Metall-Gehäusen schwierig (Siehe Probleme der Nikon P6000, Sony a55v udn a65v setzen auf aGPS Daten ohne die man recht lange wartet, …)
– Dritthersteller bringen neue Funktionen (Indoor-Puffer, Kompass, Tracklogger, …) die zB Nikon beim GP-1 selbst nicht vorgesehen hatte. Man ist also flexibler.
– Ein Studiofotograf braucht/will kein GPS. DSLR lebt von der Modularität.

Gruss
Seb

Steffen sagt:

Ah ok. Gut zu wissen. Allerdings finde ich, wenn in jedem Handy ein GPS Empfänger steckt, dann ist es Zeit auch mal an eine Lösung für DSLRs in allen Kameras unterzubringen.

Uwe sagt:

DSLR mag ja von Modularität leben, aber das heißt ja nicht das jede Funktion ein extra Modul sein muss. Die Möglichkeit diese abzuschalten reicht ja auch schon. Sonst hätten wir ja heute auch noch keine eingebauten Blitze, Blitztransmitter, Displays, Belis….

Eingebautes GPS oder wenigstens eine definierte, im Body vorhandene Schnittstelle ist schon lange mehr als überfällig. IMHO verschlafen die Hersteller hier komplett den SocialMedia-Trend, den jedes bessere Kamerahandy mit GPS schon unterstützt. Geotagging/Geolokalisierung ist ja nun echt keine Neuheit mehr, sondern schon in verdammt vielen Diensten standardmäßig nutzbar.

Der Preis ist hier, zumindest im professionellen Bereich, auch kein Argument. Wer solche Module/Chips in Industriemengen abnimmt zahlt dafür Preise irgendwo im einstelligen Eurobereich. Das Zeug ist mittlerweile spottbillig, sonst wäre es nicht in jedem besseren Handy drin.

Seb sagt:

Geotagging als Social Media Trend
Finde ich für mich persönlich völlig unwichtig. Für einen Grossteil der ernsthaft Fotografierenden (Studio, … ausgenommen) gibt es viel wichtigere Punkte die für Geotagging sprechen. Stichworte sind „kartenbasierte Bildersuche“, „Reverse Geocoding“ zur automatischen Verschlagwortung und diverse neue andere Möglichkeiten im Bereich Verschlagwortung, Filterung von Foto-Datenbanken (Lichtstimmung, Schattenwurf und Sonnenstandsfilter), Kartenunterstütze Diashow, etc die es derzeit nur prototypisch – aber funktionierend – gibt.

Integriertes GPS
Fände ich grundsätzlich auch nicht schlecht. Allerdings ist das einbauen nicht so trivial wie man durch die Smartphones meint. Hab mich da schon hinreichend mit RF-Elektronikern unterhalten. Nikon war 2008 mit der P6000 Pionier und hat sich eine blutige Nase geholt. In einer Kamera, besonders mit Metall-Gehäuse gibt es viele Störquellen und Kamerafunktion geht vor.
Smartphones umgehen das Problem langer Startzeiten die sich durch Störungen und suboptimale Lage ergeben durch assisted GPS (aGPS) basierend auf Funktzellenauswertung und teilweise WLAN-Hotspot-Auswertung.
aGPS auf dieser Basis kommt bei „echten Kameras“ weniger in Frage, oder? Darum setzt Sony bei seinen SLT mit integriertem GPS (a55v, a65v) auf aGPS basierend auf vorgerechneten GPS-Bahndaten. Ohne diese assited-Daten steht das GPS-Modul laut einigen Tests und meiner eigenen Erfahrung mit der Kompakten hx5v ziemlich arm da. Ich brauchte >20 Minuten für den fix auf freiem Feld. Mein Dawntech auf der Nikon war innert Sonst hätten wir ja heute auch noch keine eingebauten Blitze, …
[…]
> Der Preis ist hier, zumindest im professionellen Bereich,
> auch kein Argument.

Nun ja, im Preis der D3-Serie ist kein integrierter Blitz drin. So habe ich es zumindest in Erinnerung. Der Sucher ist dafür mega gross und mega gut. Nein, der Preis ist im professionellen Bereich wohl wirklich nicht das Argument. Die Modularität wohl schon.

Ich muss besser werden, nicht die Kamera… 😉

Das Schwenkdisplay soll die beste Erfindung seit geschnitten Brot sein? Also so einen Käse habe ich ja noch nie gehört! Ein Schwenkdisplay in Profikameras ist das Schwachsinnigste was man sich vorstellen kann. In den Einsteigermodellen mag es ja in Ordnung sein aber welcher (Semi-)Profifotograf nutzt ersthaft ein Schwenkdisplay? Im Idealfall wird das Bild direkt zum externen Bildschirm gesendet. Viel sinnvoller wäre eine displayfüllende Anzeige des Histograms damit man die Belichtung eines Fotos sofort besser beurteilen kann. Was ich fotografiere sehe ich doch vorher schon durch den Sucher wozu also nochmal auf dem Display?!

Steffen sagt:

Ich würde mal sagen, das hängt stark vom Verwendungszweck ab.

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