22.07.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Alternativ zum Stativ

Wie ich so zwischen den Zeilen gelesen habe, gibt es einige Stativmuffel unter euch. Viele wollen schon gern damit arbeiten (ich sag nur Langzeitbelichtung), aber scheuen sich vor der Schlepperei. Deswegen habe ich mir gedacht, ich zähle mal ein paar Alternativen zum klassischen Dreibein auf. Sicher kennt ihr schon einige, aber vielleicht ja noch nicht alle?

GorrilaPod



GorillaPod

Das wohl bekannteste Ersatzstativ ist das GorrilaPod. Seine flexiblen aber stabilen Beine ermöglichen auch, neben der klassichen Anwendung im Stand, die Kamera an Ästen, Geländern oder was auch immer zu befestigen. Diese Dinger gibt es mittlerweile für fast alles, z.B. auch für iPads und sie werden sogar mit Magnetfüßen und verschiedenen Farben angeboten.

ZipShot Mini von Tamrac



Tamrac Zipshot
Gerade mal 38cm lang und 312g schwer, fällt einem dieses schnell einsatzbereite Stativ nicht zur Last. Die Arbeitshöhe beträgt 1,12m und laut Hersteller kann man es mit 1,3kg beladen. Keine Frage, es wird nicht das Stabilste sein, aber eine Alternative ist es allemal und nicht sonderlich teuer!

RiceQ Bohnensack

RiceQ Bohnensack
Eine tolle Möglichkeit Platz und Gewicht zu sparen sind die sogenannten Beanbags. Sie sind mit einem Kunststoffgranulat gefüllt und ermöglichen die Kamera an den verschiedensten Plätzen fest und sicher abzulegen. Und in der Fototasche kann man sie prima als zusätzliches Polster verwenden.

Schnurstativ

Steadepod
Entweder man bastelt sich es selber oder entscheidet sich für eine käufliche Variante, wie z.B. das Steadepod. Hierbei wird die Schnur bzw. der Draht mit einer Schraube im Stativgewinde befestigt und dann das Gegenstück mit dem Fuß auf dem Boden fixiert. Dies gibt euch halt in der Senkrechten und ihr müsst „nur“ noch das Wackeln nach links und rechts unterdrücken 😉

Basic Ball

Basic Ball
Eine etwas kostenintensivere Variante ist der Basic Ball von Novoflex. Er besitzt 9 Bohrungen, an denen die kurzen Beine in verschiedenen Stellungen angebracht werden. Eine schicke Sache für das Bodennahe fotografieren. Solltet ihr Wanderstöcke dabei haben, könnt ihr diese auch in die Bohrungen einschrauben und habt dann ein richtig großes Stativ zur Hand. Nice!

So das wars von mir. Aber vielleicht kennt ihr noch andere günstige Produkte?

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Kategorie: Fotografie, Produkte

Kommentare

dogwatcher sagt:

Das Steadepod habe ich, aber das ist auch ein ganz schönes Gebamsel wenn es unten an der Kamera hängt. Ob man sich das antut, ist so ne Frage, es bringt doch nur eingeschränkt etwas und geht nur dann ordentlich, wenn man aufrecht steht.. gebückte Aufnahmen sind recht mühsam, wie ich finde.

Und jedesmal das Ding unten aufklappen, das Seil ausziehen, unten drauftreten… richtige Länge ausziehen… verriegeln…..

Es ist mühsamer, als es aussieht, wie ich finde. Da nehme ich lieber mein Einbein mit.

Und ich hab nie herausfinden können, was der Unterschied zwischen „Adjust/Rectract“ und „Extend“ ist, denn mein Exemplar verhält sich da genau identisch…

Thomas sagt:

Ich hatte mal das GorillaPod für meine Bridgekamera. Es ist zwar stabil, ich fand es aber immer sehr mühselig, das Bild damit zu komponieren. Entweder man hat die Kamera zu weit gedrückt oder nicht fest genug. Ich benutze es jetzt, um meinen Blitz mit einem Funkauslöser irgendwo hinzuhängen, z.B. in einen Baum. Dafür finde ich es besser. Wenn ich das Stativ nicht mitnehmen will, benutze ich einen Beanbag. Aber nichts ersetzt ein richtiges Stativ. Deshalb habe ich mir ein gutes Carbon Stativ mit einem geringen Packmaß gegeönnt. Das nimmt man gerne mit und wird bestimmt ein paar Jahr(zenhte) halten.

HannesR sagt:

Hallo!
Ich bin GorillaPod-Besitzer (Das große) und kann das Ding in Verbindung mit einem Kugelkopf (in meinem Fall ein Manfrotto) wirklich nur empfehlen!
Das Gesamtgewicht ist okay und ich hab das Ding dann immer an meinem Foto-Rucksack baumeln und so ist es dann auch immer schnell griffbereit.

Für mich die perfekte Lösung!

Und ja, das Gorilla lässt sich wirklich überall montieren 🙂

LG
Hannes

Uwe sagt:

Mir fehlt in Deiner Aufstellung die Superclamp mit Kugelkopf. damit ist man auch sehr flexibel und das Ding klemmt wenigstens richtig und wackelt nicht.

Marko sagt:

Ja, die Schlepperei hält mich oft zurück, besonders da ich sowieso schon nicht viel Zeit für mein Hobby habe. Danke für die Tipps. Und auch Euch, die dazu Kommentare abgegeben haben.

Beste Grüße

Marko

Marco sagt:

Als ministativ verwende ich ein Manfrotto Pocket Mini:

http://www.amazon.de/gp/product/B0049SU20W/ref=noref?ie=UTF8&s=photo&psc=1

Gibts auch in Maxi. Hatte ich mir eigentlich für meine Canon S95 gekauft, aber auch für die Fuji X100 ist es noch OK.
Der Vorteil ist, dass es wirklich so gut wie kein Platz wegnimmt, und durch die kurzen Beine auch nicht so empfindlich gegenüber Vibrationen ist.Und durch die 3 „Beine“ kann man es auch ausrichten wie man möchte.
Man braucht natürlich irgendeine Ablage zum hinstellen, aber das ist bei ja jedem Tischstativ so. Und die Befestigung ist etwas fummelig, aber dafür stört es auch kaum an der Kamera.

Ich denke das Maxi sollte auch ne DSLR mit „normalem“ Objektiv aushalten.

Wer also was wirklich kompaktes sucht, kann ich das pocket empfehlen.

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