01.05.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Analoges Objektiv trifft DSLR

Viele Utensilien aus analogen Zeiten haben im Zeitalter der Digitalisierung ja endgültig ausgedient. Nicht dazu zählen in der Fotografie die Objektive alter Spiegelreflexkameras. Die hochwertige Verarbeitung und der oft noch in Handarbeit meisterlich geführte Schliff der Objektive machen es allemal wert, sie weiter zu nutzen. Und das Gute ist: Das ist für viele Kameramodelle der neuesten Baureihen problemlos möglich.

Nahtloser Übergang



Wer als früherer leidenschaftlicher Hobbyfotograf zu Hause noch eine komplette Ausrüstung stehen hat, wird sich die Frage nach der möglichen Weiterverwendung seiner kostspieligen Objektivsammlung schon einmal gestellt haben. Schließlich kosten Objektive, die über die Fähigkeiten – meist geht es um die Brennweite – der mitgelieferten Kits beim Neukauf einer Kamera hinausgehen, damals wie heute eine stolze Summe. Kein Grund zur Resignation, denn wer sich an seinen Fotohändler seines Vertrauens wendet, dem kann vielleicht geholfen werden. Fotogeschäfte bieten häufig die Rücknahme alter Kameras und Ausrüstungen gegen Rabatte, Gutscheincodes oder sonstige Vergünstigungen an. Stattdessen sollte man nach einem M42 Adapter als Beigabe fragen und nur den Body der alten Kamera für eine neue in Zahlung geben. Mithilfe dieses Adapters lassen sich nämlich alle Objektive mit M42-Gewinde problemlos an die neuen Kameras aller gängigen Hersteller anschließen. Zu beachten ist noch, dass die alten Objektive mit automatischer Sprungblende über eine Umschaltung auf manuelle Blende verfügen, da man sonst nur mit geöffneter Blende fotografieren kann. Ganz alte Schätzchen, die noch über eine Rasterblende oder Blendenvorwahl funktionieren, brauchen das nicht, da hier die Betätigung des Blendenrings die Blende schließt.

Unbezahlbar in Neu

Gerade für Hobbyfotografen wird der Einstieg in die digitale Fotografie so nicht zur Kostenfrage. Mit den vorhandenen alten Objektiven kann man realisieren, was mit dem Standard-Kit nicht möglich wäre. Diese Objektive decken nur 28 bis 90 mm Brennweite ab und sind häufig nicht sehr lichtstark. Zwischen Tele- und Weitwinkelstellungen liegen die Blendenöffnungen maximal zwischen F3,5 bis F 5,6. Wer nicht selbst noch alte Objektive hat, der findet auf dem Gebrauchtmarkt günstige Objektive für Brennweiten von 28-200 mm. Verzichten muss man allerdings auf den Komfort des Autofokus, was erprobten „Analogern“ nicht schwerfallen dürfte und Neulingen eine ruhige Hand abverlangt, aber auch einen neuen, anderen Zugang zum Fotografieren eröffnet. Für Action-Aufnahmen eignen sich die alten Objektive daher auch eher nicht. Dafür kann man auch auf ganz spezielle Objektive zurückgreifen, die man besonders im osteuropäischen Raum findet: Fisheye-Objektive oder ganz besondere Spiegelobjektive oder sogar solche mit verstellbarer optischer Achse.

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Kategorie: Fotografie

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