27.03.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Auswertung: Umfrage Kommentarlinks

Beim Start einer Umfrage lasse ich meine Meinung außen vor, da ich euch ja nicht beeinflussen will. Bevor ich über den Ausgang schreibe, will kurz selber Stellung beziehen.



Ich hatte bis dato, genau wie der Uwe, die Links in den Kommentaren auf „noflollow“. Nicht nur weil das WordPress per default mitbringt. Ich habe früher viel in SEO Blogs mitgelesen und dort wurden Listen mit Seiten die einen Pagerank haben und die in den Kommentaren auf „nofollow“ stehen herumgereicht. Auch liest man immer wieder in größeren Blogs, über den Ärger mit SEO Kommentaren. Da ich keine Lust auf solchen Ärger hatte, ließ ich also alles, so wie es per default ist.

Bei euren Blogs sieht das aber anders aus. Zwei Drittel aller Umfrageteilnehmer schränken die Links in den Kommentaren nicht weiter ein.

Wie verlinkt ihr eure Kommentatoren?

  • Follow (66%, 19 Votes)
  • No Follow (34%, 10 Votes)

Total Voters: 29

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Florian meint sogar, dass es für Google eine nicht mehr so große Rolle spielt, ob der Link auf nofollow gesetzt ist oder nicht. Manfred vergleicht das Setzen des „nofollow“-Tags mit dem Rauswurf eines Besuchers aus der Hintertür. Sam ist auch für follow-Links, kombiniert mit strenger Moderation.

Eure Meinungen finde ich sehr interessant und ich habe auch was dazugelernt. Das WordPress-PlugIn NoFollow Free ermöglicht, dass man Kommentatoren erst nach mehrmaligen Engagement ein „follow“-Link gewährt. Danke für den Tipp Cindy! Das ist eine Lösung die mir sehr gut gefällt und deswegen läuft das jetzt auch so auf lens-flare.de.

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Kategorie: Allgemein, Umfragen

Kommentare

Fabian sagt:

Das Plugin NoFollow-Free ist ein guter Mittelweg zwischen absolut ja oder nein. Das werde ich auch ausprobieren. Es würde mich freuen, wenn du in ein paar Wochen mal erwähnen könntest, ob das Plugin Auswirkungen auf die durchschnittliche Kommentarzahl hat…

Cindy sagt:

Gern geschehen. Ich finde das eben auch gut, genau aus dem Grund:

dass man Kommentatoren erst nach mehrmaligen Engagement ein “follow”-Link gewährt

Steffen sagt:

Ob die Kommentare im Durchschnitt gestiegen sind, lässt sich sicher nur schwer ermitteln, Fabian. Ich galube auch, dass nur die Wenigsten es vom follow abhängig machen, dass sie Kommentieren. Es ist auch nicht mein Ziel die Kommentaranzahl zu steigern, was aber nicht heißt, dass ich mich nicht über Kommentare freuen würde 😉

Nylle sagt:

Ich finde es ziemlichen Unfug, Blogkommentatoren “für ihr Engagement belohnen” zu wollen. Der einzige, der belohnt oder bestraft werden sollte ist der Autor des Blogs! Gute Artikel bekommen gute Kommentare, schlechte Artikel eben schlechte Kommentare oder gar keine. In einem Blog geht es um den Autor und das, was ER zu sagen hat und WIE er es sagt, die Kommentatoren hingegen können das dann bewerten und/oder ihre Meinungen austauschen. Es ist Quatsch den Belohner fürs Belohnen zu belohnen, das erinnert mich an Vetternwirtschaft. Was kommt als nächstes? Den Belohner des Belohners fürs Belohnen belohnen?

Cindy sagt:

Ich finde es aber immer noch besser als gar keine URLs zu zu lassen. Wie Fabian schreibt, ein guter Mittelweg.

Heute gibt es nun mal viel zu viele Möchtegern-SEOs die sowas ausnutzen, und damit zeigt man denen eben das man sowas nicht mit sich machen lässt.

Marcel sagt:

Das Plugin nutze ich auch, ist ein guter Weg, einmalige Beinahe-Spam Kommentare zu entwerten. Aber ein Ansteigen der Kommentarzahl ist denke ich nicht zu erwarten. Die meisten Besucher wissen ja gar nicht, ab wie vielen Kommentaren sie einen „richtigen“ Link bekommen.
Außerdem ist es den Allermeisten wohl auch egal, außer denen die auf SEO aus sind, und auf die kann ich verzichten. Ich finde auch nicht, dass das Abgeben eines Kommentars auf ein Belohnen des Autors reduziert werden kann. Es heißt nun einmal Kommentar und hat meines Erachtens den Sinn, der Kommunikation zu dienen. So kann man seine Meinung zum Artikel abgeben und vielleicht auch eine Diskussion führen. Natürlich kann man dabei Loben, aber wenn es nur um ein Belohnen ginge könnte man auch einfach Sternchen verteilen oder so etwas. Wenn man in den Kommentaren Links erlaubt, dann sollten das auch richtige sein, andernfalls kann man es doch gleich sein lassen. Man muss nur verhindern, dass die Kommentare nur zur Linkerzeugung genutzt werden, dann sind sie nicht ehrlich, der Kommentator kommt wahrscheinlich nie wieder und eine Kommunikation kann folglich nicht stattfinden.

marvin sagt:

obwohl ich ja auch in der suchmaschinenoptimierungs-branche aktiv bin ist mir das ehrlich gesagt egal ob ein kommentar follow oder no-follow hat. ich kommentiere immer dann wenn ich zeit und lust dazu haben und lese mir bestimmt nciht vorher immer den quelltext durch :). da gibt es weitaus bessere möglichkeiten an (qualitative!) links zu kommen 🙂

Nylle sagt:

Ja gut, die Kommentare dienen natürlich zu sehr viel mehr, als der Autorenbelohnung – das habe ich extra nageführt, weil es hier darum ging, Kommentatoren zu belohnen.

Der Springende Punkt ist doch: Was soll das? Wofür soll man Kommentatoren belohnen und wie weit will man das treiben?

Fabian sagt:

Es geht doch nicht wirklich um das Belohnen der Kommentatoren. Eher darum, bestimmte Leute _nicht_ zu unterstützen (ich schreibe jetzt extra nicht „belohnen“). Wie Cindy schon geschrieben hat, gibt es eben Möchtegern-SEOs.
Man kann selbst auch nicht immer unterscheiden, ob jemand mit dem Text „Der Beitrag ist echt cool“ nen follow-Link erhaschen will oder ob er einfach frisch in der Blogosphäre unterwegs ist und es einfach noch nicht besser weiß. Wenn er dann öfter kommentiert, bekommt er auch seinen follow-Link. Ein Blog lebt eben auch von Verlinkungen. Und aktive Blogger / Kommentatoren sollen gern auch ihren Link bekommen. Oft genug bekommt man auch was zurück 🙂

Julia Stern sagt:

Schön, dass Du dich dafür entschieden hast! So ist es auch ein guter Weg.

Liebe Grüße
Julia

Juergen sagt:

Mein Blog ist zwar erst wenige Wochen alt, aber er soll natürlich hauptsächlich gelesen und mit Kommentaren zum Leben erweckt werden. Mein Sohn, der schon eine ganze Weile einen eigenen Blog betreibt, hat mir zur Installation des NoFollow-Free Plug-ins geraden. Auch wenn dies eventuell den Anteil von „SEO-Kommentatoren“ erhöhen sollte, wo liegt das Problem? Die ganz geistlosen Ergüsse kann man notfalls immer noch löschen, wenn es der SPAM Filter nicht schon erledigt.
Auch im normalen Alltagsleben kann man nicht alle unsinnigen oder aus Eigennutz abgegebenen Kommentare blocken. Obwohl das auch manchmal sehr sinnvoll wäre…:-)

Martin sagt:

Die Lösung mit dem Plugin gefällt mir auch super, vielleicht switche ich bald von meinem DoFollow WordPress-Plugin um, mal sehen 🙂

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