21.10.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Die wunderbare Welt der Panoramen



Beim Fotografieren geht es mir oft darum, dem Betrachter eine Situation an einem Ort (meist in der Natur) zeigen zu können, so wie ich sie erlebt habe. Mit einem einzelnen Foto schafft man das zum Teil ganz gut, aber man wird nie ALLES abgebildedet bekommen. Bei einem sphärischen Panorama, wie das am Anfang des Artikels, geht das aber. Man kann sich virtuell in alle Richtungen drehen und die abgebildete Stelle komplett erkunden.

Seit dem ich das Panorama aus Warnemünde gesehen habe, war in mir der Wunsch gewachsen dies auch zu können. Das kann ja nicht so schwer sein dachte ich mir und wurde schnell eines Besseren belehrt. Wenn man auf diesem Gebiet völlig unbeleckt ist, muss man sich doch eine Menge Wissen erarbeiten, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Eine sehr große Hilfe bei diesem Lernprozess war mir der Paddy von neunzehn72.de, der zu diesem aber auch zu anderen Themen Workshops anbietet.



Über diese Erfahrungen möchte ich Stück für Stück in einer kleinen Serie berichten, so dass ihr auch von meinen Erfahrungen profitieren könnt. Ich bin ganz sicher noch kein Experte auf diesem Gebiet, wie an dem Ergebnis oben auch leicht sieht. Aber vielleicht kann ich dem einen oder anderen über die erste Hürde helfen. Oder ich schaffe es gar, euch mit meiner Begeisterung anzustecken? Aber Vorsicht! Es wachsen dann in euch Wünsche für neue Gadgets, die auch erst mal bezahlt werden wollen 😉

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Kategorie: Panoramen

Kommentare

Julian sagt:

bin sehr gespannt 🙂

Matthias sagt:

Na sieht doch schon ganz ordentlich aus.
Hatte bei mir teilweise das Problem, dass die Übergänge der Bilder zu sehen waren.
http://weblog.dfoto-berlin.de/2010/09/02/mein-pixelrekord-260-megapixel/
Du hattest ja schonmal den Vorteil, dass nicht groß Wolken am Himmel waren, dann ist es ja so, dass die wenn man rum ist mit schwenken schon weitergezogen sind 🙁
Glaube hattest Dir ja den NodalNinja auf der Photokina geholt, oder?
Welche Software (Photoshop?) hattest Du genutzt?
Aber wahrscheinlich hast Du Dir solche Fragen für Deine Serie aufgehoben …

Alex sagt:

Hi Steffen,
das sieht doch schon klasse aus, dein Pano. Noch ein wenig das Nadirbild nachbearbeiten beim nächsten Mal und dann ist es doch klasse. Ich will aber nicht klugscheissen, denn mir geht es gerade genauso. Auch ich bin gerade in der ersten Testphase der Panoramafotografie und genau solche Sachen wie Stativ mit im Bild etc. sind die Sachen, welche die Panofotografie dann eben mal nicht 0815 werden lassen. Bin gespannt auf weitere Bilder und auch ich kann nur danke an Paddy sagen, denn auch mir hat er sympathisch zur Seite gestanden.
Gruss Alex

Chris sagt:

Ja, los, erzähl mal wie du vorgehst und was dein Setup ist.
Ich mache bisher keine spherischen Panoramen, weil „flache“ Panoramen meistens ausreichen und problemlos frei Hand zu machen sind.

Steffen sagt:

@all: Bitte geduldet euch noch ein wenig, bald werden alle eure Fragen beantwortet 🙂

Lucas sagt:

Ohoh – den Nodal Ninja hast du ja schon mal angeschafft und der kostet schon ein kleines Vermögen – aber für den ersten Versuch durchaus sehr gelungen. Ich hab mir mal versucht aus Winkelprofilen selbst einen Nodalpunktdadapter für mein Superweitwinkel zu bauen, bin aber nie richtig fertig geworden damit. Die ersten Ergebnisse waren schon recht beeindruckend aber ich hab das ganzen irgendwie wieder aus den Augen verlohren. Vielleicht bekomm ich ja durch deine Serie wieder Lust. 😉
Das Pano vom Leuchtturm ist sicher schon die große Schule – ich komm nicht drauf wie das Bild Richtung Turm gemacht wurde ohne das der Fotograf zu sehen ist – sehr geheimnisvoll

Grüße
Lucas

Steffen sagt:

@Lucas: Habe gestern vor Ort recherchiert. Der Turm hat genau an der Stelle einen Fahnenmast, in dem vom Durchmesser her perfekt ein Stativkopf passt 🙂

Matthias sagt:

Oh Mann, Geduld das ist ja so eine Sache …

Patrick sagt:

Fein fein mein lieber 😉 Sieht doch schon gut sehr aus. Hast Du dem Player ein Bild mit dem kompletten sphärischen Panorama vorgeworfen oder 6 Würfelflächen? Es sind nämlich einige Wellen im Pano, was eher auf ersteres hin deutet. Das Problem hatte ich am Anfang auch.
Cool finde ich auch, dass man in dem Player eine Rolle machen kann 😉

Steffen sagt:

@Patrick: Jepp, ist ein Sphärisches. Gut erkannt 🙂

Reiner sagt:

Für das erste Pano ist das super!
Welche Brennweite hast du benutzt?

Ich bin sehr gespannt auf weitere Panos.

Gruß, Reiner

Steffen sagt:

@Reiner: Es waren 10mm am APS-C Sensor. Danke!

Bernd sagt:

… na dann mal nachträglich „Willkommen“ in der Welt der 360° Bilder !
PS: das Panorama auf dem Leuchtturm von Warnemünde ist übrigens per 1,8m langem Einbein
am langen Arm ausgesteckt über die Brüstung geschossen worden.
Gruß Bernd

Steffen sagt:

@Bernd: Oh, also doch nicht im Fahnenmast. Ist dir auf jeden Fall echt gut gelungen!

Lucas sagt:

Danke für das Rätsels Lösung Bernd und Steffen. Hört sich nach dem ganz schönen Stunt an mit dem Einbein und dann noch am langen Arm – um meine Cam wäre es mir da etwas bange dabei 😉

Ich war auch schon dort oben Bilder machen aber kein Pano 🙂

Grüße
Lucas

Daniel sagt:

Hey Steffen,
ich finde das Panorama ist dir sehr gut gelungen. Als kleine Kritik am Rande: Das weiß am Horizont ist ein bisschen zu intensiv. Also es sticht einem ziemlich ins Auge.

Mit welchem Tool stellst du das Panorama vor?

Liebe Grüße,
Daniel (:

Steffen sagt:

@Daniel: Danke fürs Feedback. Deine Frage habe ich nicht richtig verstanden. Aber in Kürze erscheinen weitere Artikel in denen ich alles genauer beschreibe 🙂

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