26.04.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Drittel-Regel oder was?


Das Thema Bildkomposition ist einer der spannensten, aber auch schwierigsten Bereiche in der Fotografie. Die wichtigsten Regeln sind schnell gelernt und man kann trotzdem noch sooooo viel verkehrt machen.

Bei mir hat die Entstehung eines Fotos viel mit dem Bauchgefühl zu tun. Ich habe also weniger alle Punkte, die es bei der Bildgestaltung zu beachten gibt im Hinterkopf und komponiere so lang an der Aufnahme herum, bis endlich alle eingehalten werden. Sondern viel mehr lasse ich meinen Emotionen freien Lauf und versuche einen Bildausschnitt zu finden, der meiner Meinung das wiederspiegelt, was ich an der Szene festhaltenswert finde. Dabei kommt es auch mal vor, dass ich ein wichtiges Objekt mittig in der Aufnahme platziere. Ich entscheide mich also bewusst gegen die Einhaltung der Drittel-Regel oder gar des goldenen Schnittes.

Wenn ich dann so ein Foto im Netz zeige, kommt es nicht selten vor, dass einer der Kommentatoren mich darauf hinweißt, dass er das Bild besser gefunden hätte, wenn das mittig angeordnete Objekt, außerhalb der Mitte platziert worden wäre. Es drängt sich mir das Gefühl auf, dass eine Missachtung dieser Regel unverzeihlich wäre und eine Aufnahme sofort und unwiederbringlich entwertet.

Wie seht ihr das denn? Stellt ihr Dinge in Fotos auch mal bewusst in die Mitte? Oder geht das eher gar nicht? Wie ist das bei der Aufnahme oben? Passt das so oder ist das so komponiertes Bild eher misslungen?

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Kategorie: Fotografie
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