17.11.2007 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk

Zum Weihnachtsfest im Jahr 2005 wollte ich meine Frau mit einer besonders guten Idee überraschen. Ein Fotobuch von Kodak. Ich setzte mich also hin und arrangierte 2 Stunden lang Fotos in der speziell dafür programmierten Software und lud sie dann zur Kodakgallery hoch. Noch schnell alles per Überweisung bezahlt, dann konnte der Heilige Abend kommen. Innerlich frohlockte ich über meine gute Idee und freute mich schon auf den Moment des Schenkens.



Aber es kam, wie es kommen musste. Der Liefertermin war überschritten und was nicht kam war das Fotoalbum. Ich schob es auf das Weihnachtsgeschäft und hoffte auf die nächsten Tage. Nichts. Kurz vor Weihnachten flitzte ich dann los und besorgte noch ein Ausweichgeschenk. Die Pleite war perfekt.

Als Neujahr immer noch nichts gekommen war, wurde ich aktiv und hakte bei Kodak nach. Was dann kam war eine Serie von E-Mails die nicht zur Klärung des Sachverhaltes führten. Angeblich konnte mein Auftrag nicht mehr gefunden werden. Irgendwann kamen keine Antworten mehr von Kodak. Ich war baff. Was ist das für ein Geschäftsgebahren?



Nun setzte ich alle Hebel in Bewegung, schrieb an den Heise Verlag (Rubrik „Vorsicht Kunde“) und registriert mich auf einer Ombudsman-Homepage. Dort wollte ein Berliner Rechtsanwalt, um den Sachverhalt kümmern. Aber leider tat sich immer noch nichts. Der Heise Verlag interessierte sich nicht für mein kleines Problem und der Anwalt schrieb genauso wie ich E-Mails, die nichts erreichten.

Im Sommer kam dann die überraschende Wende. Ich dachte schon gar nicht mehr an die in den Sand gesetzten 40 Euro, da kam eine E-Mail von einer netten Dame von Kodak, die alles wieder in Ordnung bringen wollte. Sie versprach mein Geld zurückzugeben und zusätzlich noch eine Gutschrift auf mein Kundenkonto für dre Fotobücher zu geben. Na ja, sie trug den Titel „e-Business Operations Specialist“, da schöpfte ich Hoffnung. Und so kams dann auch. Es gab zwar noch etliche Verwirrungen, aber mit Hilfe der Dame von Kodak wurden alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt.

Ob dieses Entgegenkommen erst durch den Obudsmann oder den Heise Verlag hervorgerufen wurde, weiß ich leider bis heute nicht. Aber knapp 100 E-Mails später waren alle Missverständnisse beseitigt und der Sachverhalt geklärt. Ein Fotobuch würde ich bei Kodak nicht mehr zu einem festen Termin bestellen. Und woanders nur mit entsprechender Vorlaufzeit, für Weihnachten also spätestens JETZT!

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Kategorie: Allgemein

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