28.12.2007 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Fotocommunites – mitmachen oder nicht?

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb ich hier im Blog über verschiedene deutsche Fotocommunities. Nebenbei hatte ich auf einen Artikel von Olaf Bathke hingewiesen, in dem er sich gegen die Mitgliedschaft in so einer Community ausspricht. Die Gründe welche Olaf aus der Sicht eines Fotografen nennt, kann man leicht nachvollziehen. Aus der Sicht eines Anfängers aber gibts es noch ein paar positive Punkte, die für das Mitmachen in solch einer Online Gemeinschaft sprechen.



Die eigenen Arbeiten im Internet präsentieren
Nicht jeder Hobbyfotograf wird sich gleich einen eigenen Internetauftritt einrichten, wenn er seine Fotos im Internet präsentieren will. Mit dem Betritt in eine Fotocommunity kann man dies auf unkomplizierte Art und Weise tun. Außerdem fehlen einem gerade als Anfänger die unparteiischen Betrachter mit etwas Erfahrung. Sicher kann man versuchen einen Fotografiekurs zu belegen, um so Gleichgesinnten kennen zu lernen. Das scheitert aber nicht selten am Faktor Zeit.

Den eigenen Internetauftritt bekannter machen
Hat einen das Fotofieber voll erwischt, ist die eigene Webseite nicht weit. Allerdings wie bekommt man interessierte Besucher? In Communities hat man die Möglichkeit, im Profil die URL zum eigenen Auftritt einzutragen. Oft besteht auch die Möglichkeit unter den eingestellten Fotos, einen Hinweis auf die Site zu hinterlassen. Das bringt Besucher und erhöht die Linkpower.



Kontakt mit Gleichgesinnten knüpfen
Sinn und Zweck einer Community ist das Knüpfen von Freundschaften. Nicht selten lernt man darüber Leute in der näheren Umgebung kennen, mit denen man sich dann auch mal „offline“ zum Erfahrungsaustausch treffen kann. Außerdem erfährt man von Events und Projekten, die zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.

Anregungen für neue Motivbereiche sammeln
Als Anfänger entdeckt man immer wieder neue Möglichkeiten, die Kamera kreativ einzusetzen, wenn man durch Bilder anderer „blättert“. So entdeckt man nach dem 1000sten Porträtfoto auf einmal die Lust am Ablicheten einer nächtlichen Häuserkulisse oder wird zum Fertigen eines Panoramabildes animiert.

Aus den Erfahrungen Anderer profitieren
Die meisten Fotocommunities haben auch ein Forum, in dem bereits die Mitglieder angeregt diskutierten. Oft habe ich hier schon wertvolle Tipps zu Aufnahmetechniken und Software bekommen oder konnte aus Erfahrungsberichten anderer Rückschlüsse auf die Tauglichkeit des Equipments ziehen, was ich mir anschaffen wollte.

Also gerade für Fotografieneulinge, haben solche Communities schon Vorteile zu bieten. Ganz wichtig finde ich, dass man zum Anfang in viele solcher Fotocommunities reinschnuppert und sich dann auf die Seiten konzentriert, bei denen man sich am wohlsten fühlt. So vermeidet man, die von Olaf beschriebenen Engstirnigkeit, die sich einstellt, wenn man sich nur auf eine Online Gemeinschaft konzentriert.

Bei fortgeschrittenen Fotografen mit etablierter Webseite, fallen die genannten Vorteile viel geringer ins Gewicht, so dass sich für sie die Mitgliedschaft weniger lohnt. Wie Olaf schreibt, sollten die sich eher auf die Stockagenturen stürzen. Wenn die dort hochgeladenen Bilder akzeptiert und verkauft werden, weiß der Fotograf genau, dass er alles richtig gemacht hat und bekommt noch Gegenwert und Ansporn.

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Kategorie: Allgemein

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