Ich hab das Grün schön
Fällt euch das auch auf? Ob am Bildschirm oder in den Zeitungen: Überall kommen mir, gerade zu dieser Jahreszeit, Bilder unter, die im Grünen gemacht worden sind. Nur sieht das Grün oft nicht natürlich, sondern irgendwie giftig, einfach zu knallig aus. Ob es die Natur mit dem Farbtopf zu gut meint oder der Bildbearbeiter – ich bin nicht so für dieses satte Grün. Deswegen habe ich mir ein kleines Lightroom-Preset erstellt, das mit einem Klick ein schöneres Grün* in meine Bilder zaubert. Es ist etwas weniger gesättigt, dafür ist die Farbe Gelb etwas dominanter. Der Effekt ist nur minimal, aber wirkt für mich einfach natürlicher und weniger auffällig.
Und hier das Preset (Lightroom 3 und 4) zum Download: schoenesgruen
*Mein Geschmack
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Kommentare
Jepp, das geht mit teilweise auch so und korrigiere das Grün.
LG vom Jochen
Oja, mit dem Grün kämpfe ich auch regelmäßig! Darum ein herzliches Dankeschön für dein Preset, find ich supernett, dass du das einfach mal eben teilst
Den Unterscheid sieht man deutlich. Gerade bei Zeitung verstehe ich auch nicht, wie die sich mit einer schlampigen Nachbearbeitung zu frieden geben. Wenn man schon bearbeitet, dann auch richtig.
Hmm, also ich bin nicht so der Freund vom Nachbearbeiten der Bilder. Fotografiere echt wahnsinnig gerne und bin auch kein Profi, aber von Nachbearbeitung halte ich nicht viel. Die Natürlichkeit eines Bildes ist doch das Fesselnde am ganzen.
Hallo Frigler!
Das Bild, das Du siehst (JPG), ist immer nachbearbeit. Wenn nicht von Dir, dann von der Kamara nach Algortihmen, die Dir dein Kamarahersteller aufzwingt. Dann doch lieber ein RAW-Bild, das nach den eigenen Vorlieben “entwickelt” wird.
Gruß
Jens
Schon, nur hast du in der digitalfotografie keine “Natürlichkeit” per se! Jeder Hersteller sieht neutral anders, deshalb muss man auch mM der Natürlichkeit etwas nachhelfen.
Ich finde dabei muss jedoch das Ausmaß der Bearbeitung betrachtet werden. Schon eine leichte Anpassung von Belichtung, etwas nachschärfen oder leichte Farbanpassungen sind ja schon eine Bearbeitung. Auf der anderen Seite kann es natürlich auch “übertrieben” werden und eine extreme Retusche oder Montage durchgeführt werden. Selbst das wäre jedoch eine rein subjektive Bewertung, ob es gut oder falsch ist.
aber letztlich wurden doch schon in der analogen Zeit Bilder bearbeitet. Selbst wenn man die nur im Fotolabor abgegeben hat, wurden Farbe und Kontraste optimiert, nur für den Kunden nicht direkt sichtbar. Dieser Bearbeitungschritt liegt im digitalen Prozess nun meiner Meinung nach klar auf Fotografenseite.
Wir arbeiten in unserem Studio gerade beim Finish explizit mit Lightroom um die Bilder noch besser zu machen, dabei geht es um Schärfe, Belichtung und aber auch um den Dynamikumfang. Gerade bei strahlenden Farben werden gute Bilder mit einigen kleinen Hilfsmitteln in Lightroom bis zur finalen Version für den Kunden weiter verbessert. Dabei verändern wir natürlich nicht die Bildsprache, sondern geben einem guten Bild das perfekte Aussehen. Genau so sollte man Lightroom auch betrachten: Ein sehr hilfreiches und sehr mächtiges Programm um gerade viele Dateien in überschaubarer Zeit zu optimieren und auch anschließend zu optimieren.
Ich möchte mittlerweile nicht mehr auf Lightroom im Workflow verzichten.
Interessant. Ich hatte bisher bei meinen Bildern und meinem Workflow eher das Gefühl, am Ende etwas gelb herausnehmen zu müssen, damit das grün der Pflanzen wieder natürlicher aussieht
Aber Generell kann ich dir nur Recht geben. Ein “realistisches” grün für die Pflanzen abzubilden ist eine Herausforderung.
In Lightroom 4 arbeite ich nur, wenn´s mal schnell gehen soll und setze dann doch lieber aus CS. Dennoch kann ich Dir nur beipflichten, dass unterschiedliche Hersteller auch unterschiedliche Ansichten dazu haben, welche Farbtöne für den Fotografen angenehm sind.
generell jedoch ist es im RAW-Umpfang ja auch möglich seine Kamera so zu steuern, dass man den richtigen Dynamikumpfang bekommt.










