18.03.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Im Test (Teil2): Canon EOS 600D

Wie versprochen geht es nun weiter mit dem Canon EOS 600D Review. Den ersten Teil findet ihr hier.



Herzstück dieser Kamera ist ein 18 Megapixel-Sensor, wie er auch in der Vorgängerin oder auch in der 60D zu finden ist. Die RAW-Files sind zwischen 20 und 30 MB groß.

Zum Glück gibts schon die Camera RAW 6.4 und Lightroom Release Candidates 3.4, denn die älteren Version können mit den 600D Files nix anfangen.



Um ein Bild von der Leistung des Sensors, bei verschieden ISO-Einstellungen zu bekommen, habe ich zwei Serien angefertig. Für die erste musste einer der hier so typischen Kirchentürme herhalten. Bei 50mm und Blende 10 habe ich Aufnahmen von ISO 100 bis 6400 gemacht. Am Ende gibts noch ein Vergleichsbild von der 5D Mark II bei ISO 6400.

Ehrlich gesagt war ich beim Betrachten ganz schön baff. Ein wirklich gutes Ergebnis für den APS-C Sensor. Aber wie siehts aus bei Schummerlicht? Die nächste Serie entstand Abends drinnen mit 35mm und Blende F 2.8.

Holla die Waldfee! Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Natürlich kann die Dreistellige nicht mit dem Kleinbild-Sensor mithalten, aber gegenüber der 400D schlägt sie sich hervorragend.

Nach der Aufnahme des Fotos ist aber bei der 600D nicht Schluss mit dem Workflow. Früher haben wir noch gewitzelt über eine Kamera mit eingebauten Photoshop. Mittlerweile wurden wir schon von der Realität eingeholt.

Die 600D bietet Möglichkeiten die Fotos direkt in der Kamera zu verändern. Zugegeben kein Killerfeature und eingeschränkt auf fünf einfache Effekte. Aber immerhin. Obwohl ich mich mehr, was die Software betrifft, über einen integrierten Timer für Zeitraffer, flexiblere Belichtungsreihen oder einen integrierten DOF-Rechner freuen würde. Aber nun gut. Hier die Effekte im Überblick:

Die Filmfunktion habe ich nicht so intensiv getestet. Nur so viel. Es gibt einen Automatikmodus, in dem man nicht viel tun muss. Die Kamera stellt fest auf einen Blende (F8) und eine Belichtungszeit ein, bei der nichts schief gehen kann. Fokussieren kann man während des Videos nur manuell. Bevor man das Video startet, besteht die Möglichkeit den Kontrast-Autofokus zu nutzen, der aber nicht sonderlich flott arbeitet.

Für Fortgeschrittene empfiehlt sich der manuelle Modus, bei dem man die Blende frei wählen kann, womit dann auch etwas ansprechendere Ergebnisse gelingen. Das eingebaute Mikro ist sehr sensibel. Schon allein das manuelle verstellen des Fokus, ist bei weniger Umgebungsgeräuschen hörbar. Das Schwenkdisplay ist natürlich auch beim Filmen sehr nützlich.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass die 600D eine würdige Nachfolgerin der 550D darstellt. Wenn sie sich erst mal am Markt etabliert hat wird der Preis (momentan 750 Euro) auch noch etwas sinken. Dann kann man auf jeden Fall ruhigen Gewissens zum Kauf raten. Bisher würde ich aber eher noch hundert Euro sparen und die etwas größere Canon EOS 60D nehmen.

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