19.01.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Immer den Durchblick behalten

Überall stellen die Fotografen ihre Gadgets vor, nur über die Displaylupe schreibt niemand. Sie ist seit einiger Zeit zum festen Bestandteil in meiner Fototasche geworden. Deswegen will ich heute kurz über sie berichten. Ingo Quendler, der das Versandhaus enjoyyourcamera.com für Spezial-Fotozubehör leitet, hat sie mir vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt. Jetzt will ich sie gar nicht mehr zurückgeben.



Über den Sinn oder Unsinn des Gebrauchs von Displaylupen lässt sich sicherlich genauso streiten, wie über alles andere. Trotzdem: Die Dinger haben es drauf. Gerade dann, wenn die Lichtbedingungen schwierig sind. In diesem Fall bedeutet schwierig nicht, dass es zu dunkel sein könnte. Im Gegenteil: Dunkelheit wäre bei der Beurteilung eines Fotos von Vorteil, auch wenn ich natürlich weiß, dass mir das Kameradisplay immer eine geschönte Form meiner Aufnahme anzeigt. Ich rede aber von zu viel Helligkeit von außen. Die Sonne ist der größte Feind, wenn es darum geht, Fotos im Freien auf dem Kameradisplay beurteilen zu wollen. Kontraste verschwimmen, und oft sind die Bilder auf dem Bildschirm der Kamera nur noch schemenhaft zu erkennen. Hier kommt die Displaylupe ins Spiel und beweist ihre Stärke. Deswegen will ich Euch dieses kleine Gadget, das seinen eigenen Platz in meiner Tasche gefunden hat, heute kurz vorstellen.



Auch wenn das Beispielbild, das einen Blick durch den Sucher der Lupe zeigt, hier mit dem iPhone fotografiert wurde, erscheint das Bild auf dem Display in der fast dreifachen Vergrößerung sehr klar. Die Lupe hält jegliches Licht von außen fern. Dadurch ist genau zu erkennen, ob der Fokus sitzt und die Belichtung einigermaßen in Ordnung ist. Ich gehöre nämlich zu der Sorte Fotografen, die dazu übergangenen ist, das Foto nicht mehr anhand des Histogramms zu beurteilen, sondern hier ausnahmsweise auf das zu „hören“, was mir die hellen und dunklen Bereiche des Bilds im Display sagen. Gerade bei neueren Kameras wie meiner D700 lügt der Bildschirm nicht mehr so extrem wie bei älteren Modellen. Die Erfahrung macht’s hier aber sicherlich auch aus.


Aber zurück zur Displaylupe. Sie besitzt vier Magnete, die einem vollkommene Freiheit für die Hände lassen, weil die Lupe dann förmlich an der Kamera klebt. Ich nutze diese zwar nicht, da ich die Displaylupe bei meinen Außenterminen immer nur kurz an das Display halte, um einen schnellen Blick auf das Bild zu werfen. Dann, dem Halteriemen sei dank, lasse ich sie wieder zurück an die Brust baumeln. Aber sie sind sicherlich hilfreich. Die Vergrößerung macht für mich letztlich den Vorteil der Displaylupe aus. So macht es einfach Spaß, sich durch die Aufnahmen zu klicken und diese zu beurteilen.

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Kategorie: Produkte

Kommentare

MN sagt:

„Überall stellen die Fotografen ihre Gadgets vor, nur über die Displaylupe schreibt niemand.“
Woran das woll liegt?! Evtl. daran, dass außer Dir niemand so eine Displaylupe einsetzt!?
Keine Ahnung, nur eine Vermutung ;o)

Uwe sagt:

Warum nicht die Zoomfunktion nutzen?

Besim sagt:

Die nutze ich auch, aber bei Sonnenlicht ist da manchmal auch nicht viel zu erkennen.

Sam sagt:

Du liest die falschen Blogs, über Displaylupen haben schon etliche Hochzeitsfotografen als „unverzichtbares Hilfsmittel“ gebloggt.
Wobei, das war natürlich letztes Jahr, ist also eigentlich schon voll veraltet 🙂

Besim sagt:

Mann, Sam, ich gebe zu, dass mein Feedreader ziemlich dünn bestückt ist. Aber nur, weil mir die Zeit zum Lesen fehlt. Immer her mit den Blog-Tipps, wenn möglich. Auch wenn sie „veraltet“ sind 😉

Horbert sagt:

Also ich nutze einfach den Innenteil einer Klopapierrolle als Sonnenschutz verwendet kann^^. Kost ja nix… Ist auch zusammenfaltbar und kann man locker in die Hosentasche stecken 😛

Bodo sagt:

Ich selber nutze das Teil nicht, allerdings scheint mir der praktische Nutzen durchaus gegeben. Bei fast jedem Foto muß ich die Hand zur Abschattung einsetzen um das Bild besser beurteilen zu können, oder aber den Oberkörper in Richtung der Sonne drehen.
Das ist schon ein wenig nervig, also könnte ich mir den Einsatz von einer Bildschirmlupe durchaus vorstellen, wenn der Preis angemessen ist.

Gruss

Sam sagt:

@Besim, ich find und find die Zeit nicht, Feeds rauszusuchen. Aber ich empfehle immer mal wieder einzelne Beiträge über den Google Reader, die kannst Du auch als RSS abonnieren, Übersicht findest Du hier:
http://www.radeldudel.de/blog/1006/GoogleFacebookTwitter.html

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