Alle Artikel aus der Kategorie ‘Fotos’
Die Makros zum Sonntag
Vielleicht habt ihr ja Spaß am Rätseln? Quasi als Übung für die Puzzleaktion
Die Auflösung folgt morgen früh…
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Auf analogen Abwegen
Vor ein paar Wochen habe ich den Keller aufgeräumt. Dabei bin ich über ein Relikt aus alten Zeiten gestolpert (natürlich nur sprichwörtlich). Früher, wo digitale Kameras noch nicht in Handys eingebaut und auch nur für viel Geld mit wenig Megapixel zu kaufen waren, legte ich mir eine Wegwerfkamera ins Auto. Sie sollte zur Dokumentation im Falle eines Unfalles dienen. Da sie glücklicherweise nie gebraucht wurde, wanderte sie dann irgendwann in den Keller. Mittlerweile hat man ja mit dem Telefon immer eine Kamera dabei und kann sogar, wenn man mag, entstandene Blechschäden sofort per E-Mail verschicken oder gar im Internet veröffentlichen.
Nun aber fiel mir die Fuji Quicksnap wieder in die Hände und weckte meine Neugier. Ich befreite sie aus der Schutzhülle und untersuchte das Gehäuse. Im September hätte die analog Plastikdose immerhin ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Ob die Batterie den Blitz noch laden würde? Ich legte den entsprechenden Schalter um und siehe da, das vertraute Piepen war zu hören. Klasse! Ein Begleiter für die folgenden Tage war gefunden
So belichtete ich Stück für Stück den in die Jahre gekommen Film. Die ersten Male hielt ich den Apparat irrtümlicher Weise am ausgestreckten Arm, bis ich merkte, dass ich mein Auge ja an den Sucher bringen musste. Auch wurde ich mal kurz nach der Aufnahme gefragt, ob ich das Ergebnis zeigen könnte. Ja wir haben uns schon sehr an die digitale Fotografie gewöhnt. Für mich am Schwierigsten war das Komponieren mit dem sehr einfach gehaltenen Sucher. Ich hatte kein Gefühl, sondern eher nur eine Ahnung, was auf dem Bild landen wird.
Insgesamt war das schon eine witzige Sache mal jeden Tag mit der Quicksnap zu dokumentieren. Trotz des Charmes der leicht verzerrten und etwas blässlichen Farbfotos, konnte dieser kleine Exkurs aber keine Sehnsucht zur analogen Fotografie in mir wecken. Im Gegenteil. Ich weiß die Vorteile des Modernen nun wieder mehr zu schätzen.
Hier aber nun ein paar Bilder, des mittlerweile entwickelten Kleinbildfilms. Keine Ahnung woher die scharzen Ränder auf der linken Seite kommen. Vielleicht vom Dienstleister nicht ordentlich gescannt? Wollte sie aber der Authenzität wegen nicht wegschneiden.
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Sonntagabendbilder
Letztes Wochenende war Petrus mal gnädig und segnete die Region rund um die Hauptstadt mit sonnigem Winterwetter. Dadurch, dass ich den Wochenrückblick ausfallen lassen habe, konnte ich mir die Zeit zum Fotografieren nehmen. Schon am Samstag verschwand die Sonne blutrot am Horizont. Am Sonntag dann war ich hautnah mit dem Fotoapparat dabei. Bild 3 hatte ich ja schon auf twitter zur Diskussion gestellt. Das Sigma 105mm 2.8 Makro ist schon toll, bei diesem Motiv war ich doch etwas enttäuscht.
Viele ordnen sicher Sonnenauf- bzw. -untergangsbild direkt neben Katzencontent ein, aber ich bin in der Beziehung ein hoffnungsloser Romantiker. Ich kanns einfach nicht lassen.
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Was ist das?
Es liegt mir fern euch mit den Makros zu nerven, aber es hat mich gerade mächtig gepackt. Alles was mir vor die Linse kommt, wird so richtig unter Lupe genommen. Viele Sachen sind kaum noch wiederzuerkennen, wenn man ganz nah dran ist. Oder doch? Wer mag kann ja mal raten





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Das “Kleine Schwarze” für meine Fotos
Vor kurzem haben wir gefragt, ob ihr analog fotografiert. Die Auswertung hat gezeigt, dass die meisten Leser, ausschließlich digital fotografieren. Immerhin fotografieren knapp ein Drittel von euch auch analog. Ich selbst gehöre auch (wieder) dazu. Ich habe mir vor circa zwei Wochen eine SX-70 Land Camera gekauft. Hinzu kamen gleich ein paar Fade-To-Black-Filme – ein fast philosophischer Film, den die Polaroid-Firma kurz vor Einstellung der Produktion in Enschede produzierte.
Sobald der Film aus der Polaroid-Kamera schießt, wird er von Stunde zu Stunde dunkler. Gerade in den ersten Stunden sieht man die Veränderungen sehr schön. Der Kontrast nimmt zu, alles hüllt sich in einen blau-grünen Schleier, während sich nach und nach rot-braune Schlieren in das Foto ziehen.
Was den einen oder die andere zuerst abschrecken könnte, macht den individuellen Charakter der Polaroid-Filme aus: Unvorhersagbare Ergebnisse, jedes Foto hat ein einzigartiges Aussehen und natürlich die nostalgische Komponente, die einen unvergleichlichen Charme hat.
Um diesen Prozess zu stoppen, bevor sich aus dem aufgenommen Foto ein schwarzes Nichts entwickelt, gibt es zwei Möglichkeiten: Das Foto öffnen und an der Luft trocknen lassen oder es öffnen und mit Wasser behandeln.
Ist das Foto dann aber doch ganz schwarz geworden, ist das Motiv noch lange nicht verloren. Das Foto kann in die Sonne gelegt werden, hellt dann auf und bekommt ein ganz anderes Aussehen.
Kamera und Film geben nach einigen Fotos, die ich jetzt damit gemacht habe, ein wirklich gutes Team ab. Auf der einen Seite habe ich etwas in der Hand, das mehr Jahre als ich auf dem Buckel hat und trotzdem besser funktioniert als ich, zum anderen macht einem der Film die Vergänglichkeit der Situation wieder deutlicher – das ist ein schöner Ausgleich zur digitalen Fotografie.
Dieses Video zeigt zum Abschluss schön, wie sich der Film innerhalb der ersten 24 Stunden verhält.
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(W)Eiszeit an der Ostsee
Die letzten Tage hatte ich ein wenig Zeit mich etwas an der See zu entspannen. Wenn man Motive zum Thema (W)Eiszeit sucht, dann wird man dort auf jeden Fall fündig. Und da ich wohl eher nicht Fotos für den Wettbewerb einreichen werde, dachte ich mir ich zeig sie einfach euch
Für mich von je her ein schwieriges Thema, freihand ein Foto mit geradem Horizont zu machen. Für “normale” Landschaften ist das weniger problematisch, aber beim Meer gilt keine Ausrede, wenn die Stelle an der sich Wasser und Luft berühren nach links oder rechts abfällt. Zum Glück, kann man das im Nachhinein korrigieren.
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Es werde… Dunkelheit
Schon lange – ich kann die Tage, Wochen, Monate und Jahre gar nicht mehr zählen – will ich mit einer SX-70 Land Camera fotografieren. Gründe wie der Preis, die Funktionstüchtigkeit einer fast 40 Jahre alten Kamera und das immer weiter schwindende Filmmaterial haben mich während der Wartezeit immer davon abgehalten, mir diese Kamera zu kaufen. Als ich vor kurzem aber auf den Fade-To-Black-Film und seine interessante Eigenschaft, das Foto mit jeder vergehenden Stunde dunkler zu färben, gestoßen bin, hat mich der Wunsch, mit dieser Kamera zu fotografieren, wieder gepackt. Deswegen möchte ich heute ein paar dunklere Polaroids zeigen, die mich inspirieren, bevor ich in einem weiteren Artikel Kamera, Film und eigene Fotos (inklusive Manipulationstechniken) präsentiere.
Also, lehnt euch zurück und genießt den ganz eigenen Charme, den dieser Film ausstrahlt:
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Das Zugrundegehen des Sozialstaates
Wie es der Zufall so will, halte ich nun schon das zweite Buch in der Hand, dessen Cover eines meiner Fotos ziert. Wieder bekam ich eine Anfrage über das Kontaktformular meiner Webseite, zu diesem Foto in der Wallpapergalerie. Das Besondere für mich ist daran, dass es sich dabei um mein erstes “bewusst” gemachte Foto handelt. Es war für mich quasi der Einstieg in die Welt der Fotografie. Damals fand es schon Verwendung als Cover für einen kostenlosen DJ Mix auf mixotic.net.
Die Kontaktaufnahme verlief wie beim ersten Mal, als ich ein Cover für den Luchterhand Verlag verkaufte. Höflich wurde ich gefragt, ob meine Aufnahme verwendet werden darf. Ich erfragte die Details und erklärte, dass Bilder unter meiner CC-Lizenz zwar frei heruntergeladen, aber nicht ohne weiteres kommerziell verwendet werden dürfen. Mit Hilfe des Honorarrechners ermittelte ich einen Preis, ging noch ein wenig runter und schnell wurden wir uns einig.

Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass ein Foto immer mit Geld vergütet werden muss. Wenn sich wie bei Olli z.B. interessante Kontakte ergeben, kann man als Amateur auch mal ein Foto für lau hergeben.
Ein bisschen unglücklich bin ich über den Schnitt des Fotos auf dem Cover. Es ging wohl nicht anders und letztendlich muss es ja dem Autor gefallen und nicht mir
Das Thema des Buches klingt auch ganz spannend. Werde auf jeden Fall mal reinschauen. Hier finden sich mehr Infos zur Lektüre:
Das Zugrundegehen des Sozialstaates
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Amaryllis
Während ihr draußen fleißig Projektfotos macht, habe ich mein Fotostudio eingeweiht. Meine Frau hat mich gebeten Aufnahmen von ihrer gerade blühenden Amaryllis zu machen.
Bis auf den Hintergrund bin ich schon ganz zufrieden …
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Liebe Leserinnen …
… das lens-flare.de Redaktionsteam wünscht allen weiblichen Fotografiebegeisterten alles Gute zum internationalen Frauentag.
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