04.03.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Kostenloses Buch vom FRANZIS Verlag

Verlosungen von Fachbüchern zum Thema Fotografie sind bei euch immer sehr beliebt. Deswegen denken wir, wird diese Aktion von pixxsel.de für euch von Interesse sein. Im Monat März könnt ihr das E-Book Digitale Fotoschule – Basiswissen kostenlos herunterladen. Hierfür benötigt ihr folgenden Gutscheincode:

pixxsel-Fotoschule

Nach der Eingabe des Codes registriert ihr euch auf pixxsel.de und schon steht euch das E-Book als Download zur Verfügung. Die Aktion läuft bis Ende März 2010. Das Buch richtet sich eher an Einsteiger, als an versierte Amateure. Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern!

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Kommentare

Danke für die Information! Werde es auch weiter leiten.

Mirko sagt:

Vielen Dank, ich werd es gleich mal ausprobieren.

Ronny D. sagt:

Danke. Endlich neue Bettlektüre 🙂

Moondragon sagt:

Das Angebot an sich finde ich ganz toll.

Das Buch selber ist in meinen Augen aber eher eine Lachnummer. Es enthält meiner Meinung nach viel Halbwissen.

Besim sagt:

Ich kenne das Buch bisher nicht und habe auch noch nicht reingeschaut.
An welchen Stellen wird denn Halbwissen vermittelt? Das würde mich mal interessieren.

FWK-ART sagt:

@Moondragon: Einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul 🙂

Ylloh sagt:

Hmm, für ein „Buch“ das im „Fachhandel“ (Pearl) 2,10€ kostet, die kompletten Daten an einen Verlag geben, ich weiß nicht, zumal dieses „Produkt“ ja grad überall „verteilt“ wird…

Erscheint mir eher wie „Kundenfang“…

Steffen sagt:

Ich sehe das so: Wer sich durch dieses Buch angesprochen fühlt, hat die Möglichkeit es kostenlos herunterzuladen. Ob er dabei seine Daten preisgeben möchte, kann bzw. muss jeder selbst entscheiden. Darauf hingewiesen habe ich ja. Man gibt aber hierbei seine Daten nicht in die Hände einer unseriösen Marketingfirma, sondern an einen etablierten Verlag, der Bücher zu unserem Lieblingsthema verlegt. Wem dabei unwohl ist oder wer meint, dass er sowieso nicht Zielgruppe des Buches ist, ignoriert das Angebot einfach 🙂

René sagt:

Falsche Daten? Hab ich doch auch nicht anders gemacht. Gültige Spam-Email und Fertsch. Ich hab mit „Mölfe Toastbrot“ auch nichts am Hut 😀

Steffen sagt:

@René: So gehts natürlich auch 😉

Moondragon sagt:

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und ein paar Stellen herausgesucht, die Halbwahrheiten oder Unstimmigkeiten enthalten:

Seite 9:
„Warum digital besser ist
[…]
Die von Digitalkameras erzeugte Bildqualität hat heute ein Niveau erreicht, welche der der analogen Kleinbildfotografie praktisch nicht mehr nachsteht.“

Diese Behauptung stimmt nicht, es einige Bereiche, in denen die analoge Fotografie der digitalen überlegen ist. Abgesehen davon wird im weiteren Verlauf des Buches auf verschiedene Probleme der digitalen Kameras eingegangen, von denen die analogen nicht oder nicht so stark betroffen sind, was nicht gerade konsequent ist. Das sind z.B. die große Schärfentiefe aufgrund der kleinen Bildsensoren oder das Bildrauschen bei hohen Empfindlichkeiten (beides Seite 13).

Seite 9:
„Welchen ästhetischen Wert ein Foto erreicht, entscheidet allein Ihr Blick für die Gestaltung eines interessanten Motivs, und nicht, ob es analog oder digital aufgenommen wurde.“

Ein analoges Foto hat durchaus eine andere Ästhetik als ein digitales. Korn, Farben, kleinere Fehler wie Kratzer, etc.

Seite 12:
„Für schwierige Mischlichtsituationen bieten viele Kameras noch eine dritte Möglichkeit, nämlich den manuellen Weißabgleich.“

Man kann bei Misschlichtsituationen immer nur den Farbstich einer Lichtquelle „wegkorrigieren“, da hilft auch ein manueller Weißabgleich nicht. Es lässt sich der Weißabgleich damit aber ganz exakt auf diese eine Lichtquelle einstellen.

Seite 12:
„Einfach ausgedrückt entsteht Bildrauschen, weil sich Sensoren bei der Aufnahme erwärmen. Je höher die Empfindlichkeit, desto höher der Strom, der am Sensor anliegt und ihn erwärmt.“

Das ist nicht ganz richtig. Es stimmt schon, dass Bildsensoren, wenn sie sich erwärmen, verstärkt zu rauschen beginnen, das ist allerdings vollkommen unabhängig von der eingestellten Empfindlichkeit. Wenn man den ISO Wert, also die Empfindlichkeit, höher stellt, wird das Signal, welches vom Sensor kommt, mehr verstärkt, wodurch auch das Rauschen mitverstärkt wird und dadurch deutlicher Sichtbar wird. Mehr Informationen dazu bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrauschen Oder mal nach dem bekannten „Eimerbeispiel“ googlen. Stichworte: Sensor, Rauschen, Eimer und Beispiel.

Seite 28:
„Wie gute analoge Kompaktkameras sind kompakte Digitalkameras meistens mit Zoomobjektiven ausgestattet, die je nach Kamera größere Brennweitenbereiche abdecken.“

Hier wird angedeutet, dass Zoomobjektive besser sein sollen, als solche ohne Zoomfunktion. Wenn es um die Bildqualität geht, sind Festbrennweiten in der Regel den Zoomobjektiven der gleichen Preisklasse deutlich überlegen.

Seite 31:
„Um Weite darzustellen, sollten Sie sich zunächst der Wirkung des Horizonts bedienen, den Sie nach den Regeln des Goldenen Schnitts oder der Bilddrittelung entweder im oberen oder unteren Drittel der Aufnahme platzieren. Schon allein dadurch entsteht Spannung. Ein mittiger Aufbau bringt hier _nie_ gute Bilder.“

Das Wort „selten“ wäre hier angebrachter, „nie“ ist übertrieben und eine unbelegte Behauptung.

Seite 31:
„Sie können die Perspektive sowohl horizontal als auch vertikal veränder(sic!).“

Die Perspektive hängt direkt vom Standpunkt ab und dieser lässt sich in drei Dimensionen verändern, nicht nur horizontal und vertikal.

Zu mehr fehlt mir die Zeit und die Lust. Als Ergänzung möchte ich aber auf einen Blogeintrag des erfahrenen (Analog-)Fotografen Michael K. Trout verlinken, der das Buch gelesen und seinen Meinung dazu geschrieben hat: http://www.mktrout.de/?p=3324

@FWK-ART:
Dazu möchte ich Tilla Pe zitieren:
„Wann begreifen Firmen endlich, dass ein geschenkter Gaul immer noch ein ansehnliches Gebiss haben sollte, wenn er als Werbegeschenk für Wohlwollen und Reputation sorgen soll?“
Quelle: http://www.spuer-sinn.net/blog3/die-geister-die-ich-rief/

Ich habe mir heute in den frühen Morgenstunden das Ganze mal zu Gemüte geführt. Das „Lehrbuch“ wird (angeblich für ambitionierte Fotografen geschrieben) im Pressetext recht hoch mit zeitgemäßer/moderner Digitalfotografie aufgehängt. Bereits nach wenigen Sätzen der Einleitung konnte ich nicht einmal mehr eine geschminkte Oma finden.
Ausführliche Rezension ist auf meinem Blog zu finden.

Steffen sagt:

Wens insteressiert, Michael Rezension ist hier zu finden:

http://www.mktrout.de/?p=3324

FWK-ART sagt:

@Moondragon: Deine Ausführungen sind gut aber dennoch steht für mich fest, wenn Dir etwas geschenkt wird wie in diesem Fall das für einige Umstrittene Buch, kann man nicht davon ausgehen das es die Qualität einer Kaufversion. Aus diesem Grund sehe ich dieses Buch als Geschenk für lohnenswert. Bezahlen (die 10 Euro) würde ich dafür auf keinen Fall.

Schon allein das Kapitel über Feuerwerksfotografie (mein Themengebiet) finde ich sinnlos. Ganz davon abgesehen das die Fotos auch grotten schlecht Fotografiert sind. Wer Tipps zum Feuerwerk fotografieren will, ist mit diesem Artikel ganz gut beraten und wirklich zu empfehlen: http://www.ddpix.de/feuerwerke-fotografieren.php

Prinzipiell hast du Recht. Ansonsten, es ist ein Geschenk. Mehr nicht.

Moondragon sagt:

@FKW-ART:
Zugegeben, da stehen durchaus auch richtige und nützliche Informationen drin, von daher kann man gegen die Aktion wirklich nichts sagen. (Abgesehen davon: http://www.spuer-sinn.net/blog3/bauchpinseleien/) Es gibt aber deutlich besseres, sowohl in Buchform als auch im Internet. Ein gutes Beispiel hierfür ist der „Fotolehrgang im Internet“: http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htm

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