23.01.2012 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Kurztest: GoPro HD Hero2

GoPro HD HERO2

In den letzten Wochen hatte ich die Möglichkeit ein bissel mit der HD Hero 2 von GoPro herumzuspielen. Dies ist eine recht kompakte Kamera, die mit einem zusätzlichen wasserdichten Gehäuse und speziellen Halterungen für Kopf, Helm, Auto oder Lenker das Filmen von sportlichen Höchstleistungen in widrigen Situationen ermöglicht. Bergsteiger, Surfer, Fallschirmspringer & Co. können so wunderbar ihre atemberaubenden Kunststückchen für die Nachwelt konservieren. Hier ein Beispiel:

Die Kamera kommt in einem sehr robusten Gehäuse daher und ist mit einem weitwinkligen Objektiv (FOV 170°, f2.8) und einem 2/3″ Sensor ausgerüstet und ermöglicht so auch Aufnahmen in schwierigen Lichtsituationen. Für die Bedienung stehen gerade mal zwei Knöpfe zur Verfügung, was zum Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Nach kurzer Zeit kommt man aber ganz gut damit zurecht.

Die HD Hero2 macht Fotos (5, 8, 11 Megapixel) einzeln, im Burst Modus (10 Fotos innerhalb einer Sekunde), im Intervall in einstellbaren Zeitspannen und Filme mit einer Auflösung bis zu 1080p (1920×1080 Pixel, 30FPS), so dass man für eigentlich fast jede Situation gut ausgerüstet ist.

Anfangs hatte ich mich gewundert, dass die Kamera im Betrieb recht warm wird. Dies ist aber eine Schutzfunktion, um aus dem Akku auch bei niedrigen Temperaturen die maximale Leistung zu holen. Bei Filmaufnahmen hält er bis zu 4 Stunden.

Durch die kompakte Größe ergeben sich viele ungeahnte Einsatzgebiete. Sehr gut gefallen hat mir zum Beispiel die Idee von Konzertfotograf Peter Wafzig, seine Arbeit im Konzertgraben mit einer am Objektiv befestigten HD Hero zu dokumentieren:

Wäre doch auch mal spannend zu sehen wie andere Fotografen damit, z.B. auf Hochzeiten, bei Portraitshootings oder Sportevents, ihre Arbeitsweise festhalten.

Ich habe mich auch ein wenig mit der Kamera probiert. Mein Hauptaugenmerk lag auf der Intervallfunktion zum Erstellen von Zeitraffern. Allerdings ist es gar nicht so einfach ohne Display den passenden Bildausschnitt zu finden. Klar eigentlich, man ist es nur halt nicht gewohnt. Hat man den Laptop dabei ist auch das schnell erledigt. In meinem Fall habe ich die Kamera mit einer Halterung, die mit doppelseitigen Klebeband ausgestattet ist (bei der Outdoor-Edition im Lieferumfang), kopfüber an der Frontscheibe meines Autos befestigt. Ich habe mich gefreut, dass man in den Einstellungen die Möglichkeit hat, die Ausrichtung der Kamera mit anzugeben. So muss man die Aufnahmen nicht im Nachhinein am Rechner um 180° drehen.

Herausgekommen ist bei meiner Spielerei der folgende Streifen:

Die Kamera hatte ich nach Antritt der Fahrt sogar komplett vergessen, da sie ja weder Geräusche macht und sonst auch kaum auffällt, denn geplant war die Fahrt durch die Waschanlage eigentlich gar nicht 🙂

Die HD Hero2 ist ein tolle Kamera. Sie ist klein, robust, flexibel und tut ohne Murren ihren Dienst. Kaufen werde ich sie mir aber nicht, da sich nicht so oft Gelegenheiten ergeben, bei denen ich sie einsetzen könnte.

Mehr Infos über die Kamera findet ihr hier.

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