17.09.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Leinwandvergleich: Gleich geht los

Leinwandvergleich

Totgesagte leben länger. Und so ist es auch mit unserem Leinwandvergleich 🙂 Zwar hat die Auswertung jetzt etwas pausiert, aber unter den Tisch fallen sollte sie auf keinen Fall. Da Ankündigung und Durchführung schon ein wenig her sind, möchte ich noch mal einen kurzen Abriss der Geschehnisse geben.

Ich hatte Ende April angefangen die Anbieter zu kontaktieren und nach der Bereitschaft gefragt, mir Leinwände für mein Vorhaben zu Verfügung zu stellen. Daraufhin habe ich 21 Zusagen von folgenden Firmen bekommen:

Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele bereit waren sich der Herausforderung zu stellen. Daraufhin habe ich auch viele interessante Telefongespräche geführt, bei denen ich einen Menge dazu gelernt habe.

Ihr liebe Leser, konntet dann in einer Abstimmung wählen, welches Motiv für den Vergleich 21 mal von den verschiedenen Anbietern gedruckt werden sollte. Natürlich wäre ein Testbild für einen genaue Analyse viel besser geeignet gewesen. Aber zum einen bin ich da zu wenig Fachmann und zum anderen wäre es echt schade, wenn man so einen Warenwert von über 1.000 Euro quasi vernichtet hätte. So habt ihr noch was von den Bildern. Aber dazu später mehr.

Eure Entscheidung fiel auf dieses Foto. Daraufhin habe ich an einem Wochenende mit meiner DSL2000 Dorfleitung 21 mal knapp 10 Megabyte auf die Server der Druckdienstleister geladen. Hierbei konnte sogar noch ein kleiner Fehler bei einem der Anbieter aufgedeckt werden, der dann umgehend behoben wurde.

In den folgenden 14 Tagen verging fast kein Nachmittag, an dem nicht wenigstens eine Leinwand geliefert wurde. Die erste kam bereits einen Arbeitstag nach der Bestellung bei mir an. Leider konnte mir nicht jeder Anbieter einen Gutscheincode zur Verfügung stellen, so dass keine neutrale Aussage über die Liefergeschwindigkeit getroffen werden kann. Ich habe sie trotzdem mit erfasst, denn man man merkt immerhin, welcher Dienstleister grundsätzlich etwas länger braucht 😉

A propos Liefergeschwindigkeit. Bei einer Leinwand habe ich hinterlistig eine Stichprobe durchgeführt und wurde leider enttäuscht. Da dieser Anbieter insgesamt eine wirklich gute Arbeit zum kleinen Preis in guter Zeit abgeliefert hat, bestellte ich dort noch mal inkognito. Und was soll ich euch sagen? Die zweite Lieferung dauerte leider viel länger. Ansonsten war die Leinwand aber genauso gut.

Da ich aber niemanden vorführen will, behalte ich den Namen des Unternehmens für mich. Die später aufgeführten Eckdaten sprechen ja fürs sich. Es passierten bei anderen Anbietern ebenfalls kleinere Malheure, wie z.B. ein verzogener Rahmen o.ä., die aber unkompliziert und serviceorientiert korrigiert wurden und deswegen auch nicht an die große Glocke gehangen werden müssen.

Nicht alle Printdienstleister liefern ihre Leinwand auf dem klassischem Canvas Stoff. Bei artido, mootivoo und PosterinXL wird das Foto mittels Sublimationsdruck auf ein Kunststoffgewebe aufgedampft. Das Ergebnis ist wesentlich unempfindlicher gegen mechanische Einwirkungen, aber auch Geschmackssache, wie man der Jury angemerkt hat. Bei mootivoo gibt als zusätzliche Besonderheit einen Alurahmen, statt des Holzkeilrahmens. Vorteil: Das Bild lässt sich zerlegen und somit leichter Transportieren und der Leinwandstoff waschen. printeria geht auf Kundenwunsch einen ganz anderen Weg und klebt die Leinwand auf eine stärkere Pappe.

Eine Komponente die ohne Frage bei diesem Printprodukt eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt, ist der eigentliche Leinwandstoff. Ich konnte das Labor von seen.by dafür gewinnen, Proben der Leinwände zu analysieren und zu bewerten. Dafür habe ich einen kleinen Abschnitt auf der Rückseite der Leinwand entfernt, mit einer Nummer versehen und gesammelt ans Labor verschickt. Wie unterschiedlich die Beschaffenheit und Qualität von dem zu bedruckenden Stoff sein können, zeigte sich sehr schön allein daran, dass die Laborantin die eigenen Leinwand identifizieren konnte.

Weitere Unterstützung habe ich ich von der Jury bestehend aus

bekommen. Sie haben sich der schwierigen Aufgabe gestellt die 21 Bilder zu vergleichen und zu bewerten. Dabei sollten die Juroren auf verschiedene Gesichtspunkt achten. In der Nachbereitung habe ich diese zu einem Wert zusammengefasst habe. Ein paar Eindrücke von der Jury Sitzung hatte Jasmin per Kamera festgehalten:

Die Ergebnisse der einzelnen Leinwandanbieter werden in einem extra Artikel in Kürze veröffentlicht. Neben Name, URL, Größe, Preis (inkl. Versand), finden sich an jedem Eintrag der beauftragte Versender, die Lieferzeit in Tagen, das Urteil des Labors bezüglich des Stoffes und die Bewertung der Jury. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse, werden die Leinwände an euch verlost. Also geduldet euch nur noch ein kleines bisschen, es geht in Kürze los!

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Kommentare

danieL sagt:

Wow, echt toll. Ich glaube ich werde dann bei den Workshops im nächsten Jahr vielleicht auch mal einen belegen. 256km sind noch okay.
Vielleicht sieht man sich dann nächstes Jahr 🙂

czoczo sagt:

Interessante Vergleich .
Bin ich gespant auf die Ergebnisse .

Olli sagt:

Finde ich Super, welchen Aufwand ihr auf euch nehmt, um uns Lesern einen authentischen ehrlichen Vergleich an Leinwände zu liefern. Vor allem diese große Zahl an Hersteller ist beachtlich. Zwar kann man sich sicherlich auf der Photokina von der Qualität des einen oder anderen überzeugen, aber so im direkten Vergleich, das ist nochmal etwas ganz was anderes. Da sage ich Danke!

Jochen sagt:

Nun wird es spannend. Tolle Aktion, wenn sie nun doch ein Ende findet 😉

Uwe sagt:

Freut mich, das die Ergebnisse endlich präsentiert werden. Bin schon sehr gespannt…

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