15.12.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Light Painting, aber wie?

Diese Sache mit dem Light Painting reizt mich schon länger. Zur Winter- und Weihnachtszeit habe ich mir überlegt, das Thema endlich mal anzugehen und Fotos mit weihnachtlichen Motiven zu gestalten. Das Ganze soll nicht übermäßig aufwendig werden. Die Licht-Malereien sollen eher den Skizzen Picassos ähneln, also von Einfachheit zeugen. Deswegen dachte ich mir, dass ich die Lens-Flare-Leser nach guten Tipps frage.
Sparkler Christmas Tree at the Skyway Bridge
Ich möchte mit verschiedenen Farben arbeiten und der Hintergrund soll wie beim Foto oben auch zu sehen sein, nur ich selbst natürlich nicht.



Wie lange sollte ich belichten?
Worauf muss ich besonders achten?
Gibt es bestimmte Lichter, die sich gut für solche Fotos eignen?
Puh, da kommen mir eine Menge Fragen in den Sinn.

Ich würde mich freuen, wenn ihr einfach mal von Euren Erfahrungen berichtet. Ich bin für jeden guten Tipp offen.
Die Ergebnisse gibt es dann natürlich hier zu sehen.

Bei Google empfehlen:

Kategorie: Fotografie

Kommentare

Jenni sagt:

Bin mal auf die Antworten gespannt, da ich auch am überlegen bin das mal auszuprobieren.

Moritz sagt:

Hallo Besim, ich hab hier und da auch schon mit Lightpainting experimentiert, aber noch nix wirklich brauchbares herausgebracht. Dennoch: ein Learning das ich hatte war, dass normale Taschenlampen dafür nicht geeignet sind. Besser LED Lampen, idealerweise mehrere zu einer Lichtquelle zusammengebunden (z.B. mit Paketband).

Freue mich auch auf jede Hilfestellung, von daher Danke für den Post.

Gruß Moritz von http://fotoburschen.de

Ben sagt:

Habe bislang nur mit Wunderkerzen experimentiert, was auch sehr gut geklappt hat. Wenn es bunt werden soll, sind LEDs (bspw kitschige Weihnachtsdeko) sicherlich nicht schlecht.

Was die Belichtungszeit angeht, bin ich nach einigem Hin und Her auf Bulb umgestiegen. Vorher festgelegte Belichtungszeiten eignen sich meiner Meinung nach einfach nicht, da man nie genau weiß, wie lang man braucht um das jeweilige Motiv „zu malen“. Ist man bspw. schon nach 25sek fertig, hat aber die Belichtung auf 30sek eingestellt, steht man vor dem Problem, dass die noch brennende Wunderkerze das Motiv am Ende wieder ruinieren kann. Bei Bulb beendet man einfach die Belichtung und gut ist.

Ansonsten ist es ratsam schwarze Kleidung zu tragen, aber das wirst du dir sicherlich auch schon gedacht haben. 🙂

Viel Erfolg.

Patrick sagt:

Ich hab auch angefangen mich damit zu beschäftigen. Aber nur mit LED´s und keinen Wunderkerzen. Solche Fotos wie oben abgebildet sind aber auch verdammt schwer. Weil du erstmal die Einstellungen finden musst damit der Hintergrund perfekt aussieht.
Und dann musst mit das schwierigste beherrschen…und zwar, dass du genau weißt wo du zu Letzt angesetzt hast bzw. dir das Gesamtbild im Kopf vor dir siehst.
Aber bei der Belichtungszeit konnte ich immer nur maximal 30 Sekunden nehmen, weil ich bei meiner Kamera bei BULB gedrückt halten muss. Und einen Fernauslöser hab ich noch nicht. :/

Ich sag nur, es macht zu dritt oder halt mit mehreren Leuten richtig viel Spaß das ganze. Aber wenn man genug Übung hat und einfach mal ein produktives Bild erzeugen will dann gehts halt auch nur wirklich zu zweit oder halt alleine.

Aber jetzt in der Winterzeit ist es mir abends irgendwie zu kalt um das ganze zu machen, weil es halt viel Zeit in Anspruch nimmt bis halt mal ein Bild perfekt ist. Deswegen werde ich eine Winterpause einlegen und im Frühjahr dann wieder weitermachen. 😉

Marcel sagt:

Das gezeigte Bild ist ja mal richtig geil. So muss ich das auch mal versuchen.
Auf jeden Fall benötigst Du eine Auslösevernbedienung um nicht ständig den Auslöser drücken zu müssen. Um die perfekte Belichtung hizubekommen würde ich eine Blende von 11 nehmen und erstmal ohne Lichtmalerei ein Bild schießen was gut belichtet ist. So weißt Du ungefähr wieviel Zeit Du zum malen hast ohne das Du zu lange brauchst und das Bild so überbelichtet wird. Dann benötigst Du dunkle Kleidung da Du so nicht bzw. schwer auf das Bild „belichtest“ wird. Und als letztes brauchst Du Gedult, es wird bestimmt nicht beim ersten mal gleich klappen. 🙂

datSpielkind sagt:

Hi
ich habe meine ersten Versuche schon voreiniger Zeit hinter mich gebracht (http://www.dat-spielkind.de/wordpress/2009-11-13/blogaktion-projekt-52-woche-45.html)

Was ich auf die harte Tour lernen musste:
Max. Iso 100
Objektiv mit kleiner mm-Anzahl (8mm-10mm)
ein Tuch mit Taschenlampe mitnehmen, damit die Übergänge nicht zu sehen sind
ersten Versuche auf Bulk, danach auf 30sec gestellt
Stativ

einige Dinge sind Dir als „Profi“ sicherlich klar, ich als kleiner HobbyKnipser musste ausprobieren 😉

LG und freue mich auf Deine Bilder

Magnus sagt:

Ich habe leider selber keine Ahnung vom Light-Painting, zumindest bisher. Aber ich habe da in einem Block ein paar nette Artikel gefunden den ich dir nicht vorenthalten möchte. Vielleicht hilft dir das. und wenn es nur um die Kreativität geht, ein bisschen weiter: http://www.diyphotography.net/taxonomy/term/125

Besim sagt:

Das sind allesamt wertvolle Tipps, die ich beachten werde. Danke auch für den Linkhinweis. Ich werde hieraus noch mal einen separaten Beitrag machen, in dem ich eure Tipps aufgreife und meine Erfahrungen samt Bildmaterial posten. Vielen Dank an alle!

Patrick sagt:

Hallo, habe das Lightwriting letztes Jahr selber probiert. LED Lampen gehen hervorragend ebenso Laser Lampen sowie Laser Pointer. Super Seite ist http://www.lichtfaktor.eu
Dort kann man mit Sicherheit einiges lernen. Wegen der Belichtung würde ich mir keine sorgen machen, denn auch wenn du 30 sek Belichtungszeit einstellst macht die Kamera den Verschluss zu wenn das Bild korrekt belichtet ist, das kann auch oft schon nach 15 sek passieren.Wünsche gutes gelingen

RSS-Feed zu diesem Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Über neue Kommentare per E-Mail informieren.

© 2007 - 2016 lens-flare.de – Fotografie Blog is proudly powered by WordPress.