12.05.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Lightroom: Farben, Kontrast, Licht

Grau ist der Himmel, flau werden die Fotos – weil nachgefragt wurde, zeige ich, welche Möglichkeiten Lightroom bietet, um den Kontrast eines Fotos zu erhöhen. Wie die Arbeit mit den Pinseln dazu beitragen kann, bestimmte Bildteile aufzuhellen oder abzudunkeln, habe ich auch noch angehängt.



Das Video findet ihr auch in neben zwei anderen Screencasts unserer Lightroom-Ecke wieder. Dort gibt’s auch die Film-Lightroom-Vorgaben.



Auf Vimeo gibt es das Video wie immer in HD-Qualität und auch als Download.

Hier seht ihr noch mal das Ausgangsfoto und das Endergebnis (einfach mit dem Mauszeiger über das Foto fahren):

Ergebnis

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Kategorie: Screencast

Kommentare

Julia sagt:

Super! Absolut toll erklärt (teilweise ging es mir allerdings etwas zu schnell).

Marco sagt:

Hmm ich hab mir das Video jetzt leider noch nicht anschauen können (@work) aber die Bearbeitung ist mir fast ein wenig arg (oder mein Display hier ist nicht sauber kalibriert ;)) Irgendwie überreissts doch ziemlich die Höhen und Details (Mast, Arm) sind kaum noch vorhanden. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten 😉

Besim sagt:

Das mit den Farben liegt am langen und grauen Winter. Den Grauschleier müssen wir erst wieder von unseren Augen runterkriegen 😉
Die Höhen reißen wirklich aus, das sage ich auch. Da muss man dann am Besten schon vor der Aufnahme aufpassen und richtig belichten.

Ratze sagt:

Besim,
hab herzlichen Dank für das Tut. Ich habe mir nun (endlich) vor ein paar Tagen LR3B installiert und „spiele“ nun seit dem damit rum. ICh muss gestehen, ich bin sehr angetan davon. Grade das Pinselwerkzeug finde ich wesentlich besser als in PS.
Ob das gezeigte Foto jetzt dafür dienlich ist, sei dahin gestellt, mir hat das Video zumindest gedanklich geholfen :).
Danke
Grüße

hAnnes sagt:

Gefällt mir ausgesprochen gut. Gut erklärt, sehr gut verständlich und das Bild kann sich sehen lassen.

Laney sagt:

danke für das tutorial. ich hoffe auf weitere 🙂

laurenz sagt:

sauberer beitrag!
LR steht bei mir auch bald an. etwas, das ich noch vermisse sind radiale verläufe. gibt es sowas auch?

lg laurenz

Besim sagt:

Laurenz, es gibt das Verlaufsfilter-Werkzeug, aber wenn Du es radial haben willst, müsstest mit dem Pinsel und der Dichte spielen. Das könnte klappen. Was willst Du denn mit einem radialen Verlauf bezwecken?

@all: Weitere Tutorials werden auf jeden Fall folgen. Danke für die positive Kritik.

Michael sagt:

Sehr sehr geil….super erklärt und leicht verständlich. Vor allem habe ich wieder ein wenig mehr über Lightroom kennen gelernt. Vielen Dank und ich hoffe noch auf weitere Tutorials.

Micha

laurenz sagt:

@besim: es ist einfach etwas, das ich in photoshop gerne eingesetzt habe. für unterschiedlichste dinge. von der gesichtsaufhellung bis zur vignettenähnlichen verdunkelung. deinen tipp werde ich gerne mal austesten. aber eben… mit LR muss ich erst noch richtig warm werden.

lg laurenz

Luisa sagt:

Da pinselst du so schön die Struktur in die Haare wieder rein und dann vergisst du, einen neuen Pinsel zu machen und machst die Haare zusammen mit dem Gesicht sogar noch heller. ; )
Na, macht nichts, Zeichnung wird sowieso manchmal überbewertet. Insgesamt ein schönes Ergebnis, danke fürs Teilen!

Besim sagt:

Ah, Du hast es gemerkt.
Ich hab’s erst gemerkt, als das Video konvertiert war und hatte dann keine Lust, das Ganze noch mal aufzunehmen. Danke für’s aufmerksame Zugucken 😉
Ich wünsche noch einen schönen Abend.

Luisa sagt:

Da ich selbst mit Lightroom bearbeite, ist mir der gleiche Fehler selber schon oft genug passiert. Aber wie gesagt, ich find’s nicht schlimm, wenn mal nicht alle Bereiche Zeichnung haben. So ist die Sonne eben.
Danke, ebenso. : )

Besim sagt:

Mir passiert das auch immer wieder 🙂
Und ja, schlimm finde ich es auch nicht. Beim nächsten Mal passe ich trotzdem mehr auf 😉

Guido sagt:

Hmm, kann es sein, dass Dein Monitor nicht kalibriert ist? Das Mädel im Vordergrund ist etwas bläulich und das Mädel im Hintergrund sehr lilarot im Gesicht. Das sieht ungesund und unnatürlich aus. Das unbearbeitete Original hatte viel natürlichere Hauttöne.

Besim sagt:

Mh, mein Monitor ist kalibriert und als Print sieht es auch gut aus. Vielleicht liegt’s an Deinem Monitor? Keine Ahnung.

Guido sagt:

Dann liegt es vielleicht am unterschiedlichen Geschmack oder einer kaputten Kalibrierung. Man kann in einem beliebigen Grafikprogramm mit der Pipette über die Haut gehen und sich die RGB-Werte ansehen. Vor der Bearbeitung ist der Blauanteil der Haut kleiner als der Grünanteil, was bei natürlichen Hauttönen normal ist. Nach der Bearbeitung ist der Blauanteil höher als der Grünanteil, was zwangsweise Hauttöne mit Blau-/Lilastich bedeutet.

Luisa sagt:

Guido, ich finde, man kann die Hauttöne nicht isoliert betrachten, sondern muss sie im Kontext der anderen Farben sehen, die sich ja mitverändert haben. Und da habe ich einen harmonischen Eindruck, da ja die Tiefen generell einen violetten Touch bekommen haben.
Ich denke also, es liegt am unterschiedlichen Geschmack – denn ich habe schon mehrmals erlebt, wie sich ausgerechnet an den Hauttönen die Geister scheiden. Meine sind regelmäßig auch alles andere als natürlich, den einen gefällt’s, den anderen nicht. Bei den alten Bildern lag’s aber tatsächlich an der mangelnden Kalibrierung, dass teilweise ein heftiger Grünstich drin war, passiert mir heute zum Glück nicht mehr. *g*

Guido sagt:

Luisa, ein Farbstich bzw. eine Tönung kann freilich ein bewusstes Stilmittel sein. Beim Angucken des Videos hatte ich aber nicht den Eindruck, dass dieser Blau-/Lila-Farbstich gewollt war.

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