30.07.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Mein App-tastischer Strandurlaub

Basic – das ist nicht nur bei der Mode angesagt, wie ich mir sagen lassen habe, ich habe es auch auf die Fotografie und meinen Urlaub an der Ostsee übertragen. Obwohl, so elementar war der Urlaub gar nicht, wenn ich bedenke, mit wie vielen Foto-Apps ich meine Bilder manipuliert habe. Eine kleine Auswahl für das iPhone möchte ich heute präsentieren, ohne mich dabei auf die Leistung der Apps zu beziehen. Bei mir laufen sie zügig. Auf einen 3G muss man allerdings etwas Geduld mitbringen. Ich erhebe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich schildere lediglich meine kurzen Eindrücke der Apps.
Ähnliche Android-Apps wird es sicherlich auch geben. Ich muss aber gestehen, dass ich mich damit gar nicht auskenne.





You Gotta See This!
Heute vor einer Woche fand diese kleine Anwendung ihren Weg in den App Store. Seitdem finden immer mehr Fotos ihren Weg auf mein Handy. Seine Umgebung aufzunehmen, ist leicht. Die App starten, nach Lust und Laune wild herum wedeln, die Aufnahme stoppen und schon ist das Ergebnis zu sehen. Das Resultat lässt sich mit dem vergleichen, was als Panography oder Hockneyesque, nach dem Künstler David Hockney benannt, bekannt ist. Wirklich schick und schnell, auch wenn die App hier und dort komische Bilder aneinander reiht. Sich bewegende Objekte sind damit auch schwer einzufangen. Ab und zu steht sie auch einfach. Hier müssen die Entwickler weiterarbeiten. Den Spaß verdirbt es einem aber nicht.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone 4. Erfordert iOS 4.0 oder neuer.





Hipstamatic
„Digital photography never looked so analog“, heißt es in der Beschreibung der App, die bei mir ziemlich oft zum Einsatz kommt. Verschiedene Objektive, gepaart mit diversen Filmen und ein paar interessanten Blitz-Effekten sorgen bei Hipstamatic für fast unerschöpfliche Abwechslung. Jedes Foto hat seinen eigenen Look. Himmelsbilder haben es mir angetan. Wann immer ich interessante Wolkenkonstellationen über mir sehe, kommt Hipstamatic zum Einsatz.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone 4. Erfordert iOS 3.1 oder neuer.



QuadCamera
Die vierte Version der ToyCamera lässt einen immer noch sehr schöne Aufnahmen machen. Dabei kann zwischen Vierer- und Achterserien in verschiedenen Zeitabständen gewählt werden. Zum Schluss wird daraus ein Foto erstellt. Ich habe hier mal versucht, meine Freundin von Kopf bis Fuß in einem vier zusammengesetzten Fotos zu zeigen. Wie kreativ, nicht wahr? Wie dem auch sei, Lomo-Freunde werden sicherlich begeistert sein, auch wenn die Auflösung von 800×600 Pixeln zu wünschen übrig lässt.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone 4. Erfordert iOS 3.1 oder neuer.



IncrediBooth
Die Jungs, die auch Hipstamatic entwickelt haben, haben eine schicke App ausgespuckt, die leider nur auf das iPhone 4 zugeschnitten ist. Der Passfotoautomat, wie sich dieses schicke Ding, an dem ich so oft an Bahnhöfen etc. vorbeilaufe, nennt, macht richtig Spaß. Schnell mal ein paar Grimassen ziehen, dumm in die Kamera schauen und ein paar Foto-Strips aufnehmen. Sieht auch im Gegenlicht gut aus, wie mein Test beweist.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone 4. Erfordert iOS 4.0 oder neuer.



Camera+
Gerade erst ein Update erfahren, kommt Camera+ jetzt mit zwei schönen Eigenschaften daher: Touch Focus und Touch Exposure. Ehrlich gesagt, verknote ich mir dabei noch die Finger, aber die Möglichkeit, Fokus und Belichtung gesondert einzustellen, ist oft willkommen. Was die App für mich so besonders macht, ist, dass die Möglichkeiten der Nachbearbeitung so zahlreich sind. Ein paar Special-, Retro- oder die normalen Weißabgleichs-Einstellungen, die eine DSLR mit sich bringt, machen hieraus eine mächtige Anwendung. Und wer gut und gerne den Horizont verreist, dem ist mit einem Raster geholfen, das wahlweise eingeblendet werden kann.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone 4. Erfordert iOS 3.1 oder neuer.

Auch wenn ich meistens nur das iPhone gezückt habe, um ein paar Urlaubseindrücke festzuhalten – die Apps haben mir so viel Spaß gemacht, dass ich die DSLR oft mit gutem Gewissen in der Tasche gelassen habe und nichts bereue 🙂

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Kategorie: Fotogeschichten

Kommentare

Stefan sagt:

Ja, mit dem iPhone4 hat sich die Kamera wirklich zu einem brauchbaren Werkzeug gemausert. Für Urlaubsschnappschüsse reicht das allemal.
Habe ich ja auch schon was zu geschrieben: http://www.stefangroenveld.de/iphone/die-iphone-4-kamera/
Bei Deiner App-Zusammenstellung hätte ich mir noch die Preisangabe gewünscht.

Besim sagt:

Oh, stimmt, daran hätte ich denken können.

Deinen Artikel habe ich auch gerne gelesen und natürlich geflattert.
Übrigens: Toller Dom-Planet heute.

Bin erst durch dein Post auf die vielfältigen Apps aufmerksam geworden… und wie mir scheint ist man bi der Fülle auch wirklich gur beraten, sich erstmal im Netz zu informieren. Drum: Ganz herzlcihen Dank, werd sicher das eine oder andere demnächst auch mal im Urlaub testen.

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