17.01.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Melancholischer Morgen

Also, ich zeige nun, wie in den Kommentaren versprochen, die Aufnahme, um die es im gestrigen Artikel ging. Falls du den ihn noch nicht gelesen hast, solltest du es zum besseren Verständnis vorher tun.

Ehrlich gesagt freue ich mich, dass ich mit meinen Zweifeln an euch herangetreten bin. Auch wenn der eine oder andere das belächeln mag. Denn so wurde das sensible Thema Aufnahmen von toten Lebewesen durch euch von allen Seiten beleuchtet. In den Kommentaren von gestern befinden sich viele wertvolle Gedanken. Die Antworten haben mich darin bestärkt, dass ich dieses Foto durchaus zeigen kann. Vielen Dank für das zahlreiche Feedback.

Warum aber habe ich diese Aufnahme gemacht? An der Fotografie reizt mich das Festhalten von besonderen Situationen. Ein Abbild von einem Moment zu erstellen, der außergewöhnlich ist und den man nicht täglich erlebt. Ich hatte mich schon des Öfteren dem toten Reh mit der Kamera genähert und nicht fotografiert. An diesem Morgen aber entstand eine ganz besondere Stimmung. Es war sehr kalt, die Sonne war gerade aufgegangen. Meine Schritte knarksten im Schnee. Sonst Stille weit und breit. Vor mir dieses bedauernswerte Geschöpf. Ein Tier dessen Leben ein jähes Ende gefunden hat und ein Tag der gerade erst beginnt… Ich wollte versuchen das Gefühl von Traurigkeit und Hoffnung in mir irgendwie festzuhalten…

Winterschlaf

Ob es mir gelungen ist, diese Empfindungen beim Betrachter zu erwecken weiß ich nicht. Aber ich kann mich beim Betrachten der Aufnahme wieder gut in diese Stimmung hereinversetzen.

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Kategorie: Fotografie, Fotos
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