20.09.2007 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Nicht mehr als 6 MegaPixel!

Als schlagendes Verkaufsargument gilt bei digitalen Kompaktkameras die Anzahl der Pixel. Je mehr, umso schärfer möchte man meinen. Dem ist aber nicht so. Bei den Maßen einer Digitalkamera und der Größe eines Standardobjektivs sollte die Auflösung nicht mehr als 6 Megapixel betragen. Bei einer höheren Pixeldichte auf dem CMOS Chip bleibt nicht mehr genug Licht für jeden einzelen Pixel übrig. Das Bild sieht trotz hoher Auflösung verrauscht aus und nimmt dann auch noch viel Platz auf der Speicherkarte weg. Dietmar Wüller erörtert auf seiner Webseite den Sachverhalt sehr ausführlich. Bleibt abzuwarten, ob dieser Appell bei den Kameraherstellern Gehör findet. Die Fotos auf lens-flare.de sind mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert. Diese besitzen größere Chips und leistungsfähigere Objektive und stoßen erst bei ca. 20 Megapixel an ihre Auflösungsgrenze.

Bei Google empfehlen:

Kategorie: Fotografie

Kommentare

Norbert sagt:

Ich finde diese Initiative sehr gut, sie war längst überfällig.
Es gibt sozusagen keine wirklich gute Kompaktkamera, da heute die „angebliche“ Bildqualität nur über die Anzahl der Pixel definiert wird.
Wozu braucht eine Canon G9 z.B. 12 MPixel ??? Diese Kamera ist ein guter Ansatz was die Ausstattung betrifft, aber was man wirklich braucht um qualitativ gute Bilder zu machen, das hat bei den Kompakt- und Bridgekameras anscheinend kein einziger Hersteller begriffen.

Q-Man sagt:

Ich besitze eine 5 MP Sony Kamera und habe auch festgestellt, dass das Qualität an teure Spiegelreflexkameras heranreicht.

RSS-Feed zu diesem Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Über neue Kommentare per E-Mail informieren.

© 2007 - 2016 lens-flare.de – Fotografie Blog is proudly powered by WordPress.