18.12.2008 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Nun habe ich ein Gewerbe

lens-flare.de betreibe ich seit April 2007. Als die Zugriffe sich erhöhten, habe ich angefangen Werbebanner von Google einzubauen, um die Kosten für das Serverhosting ausgleichen zu können. In der Steuererklärung von 2007 habe ich diese Einnahmen auch ordentlich angegeben. Anfang Dezember nun bekam ich einen Fragebogen vom Finanzamt mit der Aufforderung ein Gewerbe anzumelden.



Diese Aufforderung kam ich heute nach und nun bin ich ein Gewerbetreibender. Aber nur nebenberuflich. Was ich nicht wusste – ich hätte diesen Schritt eigentlich schon 2007 machen müssen. Entgegen der verschiedenen Informationen aus Blogs und auch von meinem Steuerberater, muss man wenn man mit dem Verkauf von Anzeigen beginnt, sich auch um die Anmeldung eines Gewerbes kümmern. Dieser Schritt kostet nicht viel Mühe und nur wenige Euros (bisher 😉 ) Versäumt man die rechtzeitige Anmeldung, macht man begeht man eine Ordnungswidrigkeit und muss eine Strafe bezahlen. Das kann richtig teuer werden. In meinem Fall war die Strafe noch etwas abgemildert, da ich ohne Aufforderung vom Gewerbeamt die Anmeldung durchgeführt habe.

Solltet ihr also Anzeigen auf eurer Webseite geschaltet haben, informiert euch lieber beim Gewerbeamt, welche Schritte von euch erwartet werden. Übrigens, auch der Arbeitgeber sollte davon informiert werden.

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Kategorie: Allgemein

Kommentare

Jörg sagt:

Warum der Arbeitgeber informiert werden sollte, verstehe ich nicht ganz. Es gibt aber noch einige andere Sachen zu beachten. Wenn man Werbebanner von Google (AdSense) auf seiner Seite plaziert, ändert sich der Charkter des Angebots. Ein gewerblicher Link reicht, um einer Webseite den Charakter eines gewerblichen Angebotes zu geben. Daraus folgt eine erweiterte Impressumspflicht für gewerbliche Internetseiten.

TeaTime sagt:

Der Arbeitgeber muss informiert werden, weil er der Nebentätigkeit zustimmen muss. Sofern man fest angestellt ist natürlich nur.
Ich kann nur jedem raten, sich frühzeitig *schriftlich* beim Finanzamt, der Handwerkskammer usw. zu erkundigen oder sich die mündliche Antwort noch einmal schriftlich bestätigen zu lassen. Egal, wer irgendwas gesagt hat, wenn man es nicht beweisen kann, hat man den schwarzen Peter.

Sam sagt:

Ach je – ich muss dringend zum Steuerberater – allerdings besitze ich eh schon eine Firma, vielleicht brauche ich ja kein zweites Gewerbe anzumelden.

Steffen sagt:

Also bei mir wusste der Steuerberater leider nicht so richtig bescheid.

Olaf Bathke sagt:

und Ärger bekommen?

Steffen sagt:

Nee Ärger nicht. Und 35 Euro musst ich für mein Versäumnis bezahlen.

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