06.04.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Reinigung mit Sensorfilm

Die digitale Technik bringt ja nicht nur Vorteile mit sich. Einer der Nachteile ist, dass sich vor dem Sensor auf dem Tiefpassfilter mit der Zeit allerlei Zeug sammelt, dass dann in der Aufnahme störend wirkt. Es zu entfernen gibt es ne Menge Möglichkeiten, die zum Teil nicht gerade günstig sind.

Ich nehme gern den Sensorfilm, da dieser den Dreck effektiv entfernt, gut anzuwenden ist und nicht viel kostet. Dieses Wochenende habe ich den Sensor wieder gereinigt und dabei die Kamera mitlaufen lassen. Während des Auftragens habe ich nicht gekürzt, damit man ein Gefühl bekommt, wie lange es dauert.

Was mir besonders am Sensorfilm gefällt: Wenn er aufgetragen ist, kann man den Bereich um das Bajonett gründlich reinigen, ohne dass was auf den Tiefpassfilter gelangt. Dort ist ja die Schutzschicht drauf. Das Papier aus dem der Henkel gemacht wird, bekommt man zum Sensorfilm dazu. Wenn er aufgeklebt ist, sollte man die Kamera nicht mehr ausschalten. Reißt der Henkel beim Ziehen mal ab, klebt man ihn einfach wieder an. Bleibt ein Rückstand auf dem Tiefpassfilter, trägt man einfach den Film neu auf. Normalerweise passiert das aber nicht, wenn man den Film lang genug trocknen lässt.

–> Hier gibts mehr Infos zum Sensorfilm.

Nachtrag: Kurz vor Veröffentlichung dieses Beitrags stoße ich doch auf diesen Film von FotoTV.de. Ja ich muss zugeben, wenn ich das eher gesehen, hätte ich mir die Arbeit gespart. Auf der anderen Seite war die Erstellung aber auch ganz spannend für mich und machte mir Lust auf mehr. Auch wenn das Ergebnis um Längen dem Film von FotoTV.de hinterhinkt, möchte ich ihn euch zeigen, einfach damit ihr seht, dass wirklich jeder diese Methode der Sensorreinigung durchführen kann. Man muss halt nur mit der gebotenen Umsicht vorgehen und drauf achten, dass die Kamera genug Akkukapazität zum längeren Öffnen des Spiegels besitzt.

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Kategorie: Fotografie, Videos
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