23.06.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Roter Milan

Dass ich die Zeit nicht aufbringen kann, um wild lebenden Tieren zu fotografieren, hatte ich ja schon geschrieben. Trotzdem gibt es immer wieder die eine oder andere Zufallsbegegnung, wenn ich im Freien mit der Kamera unterwegs bin. So flog mir vor Kurzem dieser Rote Milan über den Weg. (Für größere Ansicht aufs Foto klicken)



Roter Milan

Mit einer der schönsten einheimischen Greifvögel, wie ich finde. Man erkennt ihn von Weitem schon an seinen gegabelten Schwanzfedern und an der Größe. Recht gemächlich bewegt er sich kreisend über Felder und Flüsse. Ein wahrhaft majestetischer Anblick.



Roter Milan

Wie alle Greifvögel ist er dem Menschen gegenüber skeptisch und meidet den Kontakt. Und das besonders, wenn er sich beobachtet fühlt. So war die Begegnung recht schnell vorbei und er suchte das Weite.

Roter Milan

Ja und leider hatte ich versäumt in der Hektik auf Spotmessung umzustellen, so daß die Fotos vom Vogel allesamt unterbelichtet waren. Oh Mann! Aber zum Glück hat man ja bei RAW noch ein wenig Spielraum. Naja, will nur sagen: Wundert euch nicht übers Rauschen 🙂

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Kategorie: Fotografie, Fotos

Kommentare

Olaf Bathke sagt:

Der ist aber schön, so einen Vogel habe ich hier oben noch nie gesehen…

Daniel sagt:

Also ich sehe nicht viel Rauschen… Der Vogel ist wirklich schön, aber die Bilder hätten a bissl schärfer sein können 😉 Kenne das aber von meinen Möwenfotos

Gunnar Ries sagt:

Den hast du aber ziemlich gut getroffen! Ich würde da jedenfalls nicht meckern wollen.

Dino sagt:

Das mit dem Rauschen ist ja immer so eine Sache. Wenn man sich die Fotos im Großbildformat anschaut, dann ist das Rauschen wohl nicht mehr von der Hand zuweisen. Allerdings denke ich, dass es in solch seltenen Momenten in denen man ein derartiges Tier mal live erlebt, wichtigeres als Rauschen gibt 😉
Mich würden die technischen Einstellungen und das verwendete Objektiv interessieren…

Steffen sagt:

Freut mich, das euch der Vogel trotzdem gefällt!

Dino, ich hab ein Canon 300mm USM IS verwendet. Die Einstellung schreibe ich dir wenn ich zu Hause bin…

Guido sagt:

Schöne Fotos und das Rauschen finde ich völlig OK. Wie schon geschrieben wurde, sind die Fotos aber nicht richtig scharf. Vermutlich lag das primär am Objektiv, denn das produziert auch in erheblichem Umfang CAs. 1/400 (laut Exif) sind für einen schnell fliegenden Vogel aber auch schon fast grenzwertig. 1/1000 dürfte da besser sein.

Ich habe bei Wildlife-Fotos auch häufig die falschen Einstellungen. Man hat vorher irgendetwas anderes fotografiert. Dann läuft einem plötzlich etwas „tierisch Fotogenes“ vor die Linse und man knipst erst einmal drauf los. Hinterher ärgert man sich dann über suboptimale Einstellungen.

Steffen sagt:

Ja Guido, die CAs sind leider auch nicht zu übersehen. Wenn man nicht gerade auf das Tier wartet ist man viel zu aufgeregt, nicht war? Und du hast Recht. Es war eine 1/400 s und Blende 9.

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