18.02.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Shuttervoice – Sprachfernsteuerung

Durch einen Artikel von Fotolist Olli wurde ich daran erinnert, dass ich Shuttervoice mal ausprobieren wollte. Und da das Wochenendwetter eh das Studio als Hobbyaustragungsort empfahl, installierte ich mir kurzerhand die Sprachfernsteuerungs-Software auf meinem Laptop. Grundvoraussetzung ist Windows und das Canon EOS Utility. In dem Video von Schuttervoice kann man sehen, wie es funktionieren soll.



Die ersten Tests mit dem Laptop auf dem Schoß klappten ganz gut. Selbst ich als sprachuntalentierter konnte die Kamera überzeugen, dass zu tun, was ich von ihr wollte. Nun gut ein paar Missverständnisse gab es schon, aber das lag sicher an meiner Aussprache. Als meine Tochter (5) mich mit dem Laptop reden sah, wollte sie das unbedingt auch mal ausprobieren und auch bei ihr funktionierte es 🙂



Doch nun musste sich die Software auch im „Studio“ beweisen. Und da sah es schon ein wenig anders aus. Sobald man etwas weiter vom Laptop entfernt stand, wurden die Befehle via Schall nicht mehr so zielgenau ausgeführt. Nun kommt vielleicht noch erschwerend hinzu, dass es in meinem Hobbyraum etwas hallt. Leider konnte ich mit wenigen Metern Abstand zum Mikrofon die Kamera nicht zum Auslösen für ein Selbstportrait überreden. Der Gesichtsausdruck ist dann auch nicht mehr so entspannt, wenn nach dem fünften Mal kommandieren, die Kamera dann doch mal „Knips“ macht.

Fernsteuerung per Sprache


Erschwerend kam dann noch hinzu, dass sich die Kombination aus EOS Utility und Shuttervioce zwischendurch auch einfach mal aufhing. Keine Ahnung wer Schuld hatte. Fest stand aber, dass ich mit Shuttervoice nicht zum Ziel kam.

Und so nahm ich mir doch wieder den guten alten Kabelfernauslöser und machte damit meine Fotos. Diesen möchte ich trotz ähnlicher modernerer Gadgets , wie Infrarot- oder Funkfernauslöser, im Fotofachhandel nicht mehr in meiner Fotoausrüstung missen. Er war preiswert, ist zuverlässig, stromsparend, fehlerunanfällig, vielseitig einsetzbar und allzeit einsatzbereit. Echt ein tolles Ding!

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Joe2712 sagt:

Hmm, also eine Software, die man nciht unbedingt ausprobieren muss, gut zu wissen. 🙂
Ich nutze in der Regel einen Funk-Fernauslöser, damit klappt das ganz gut und man ist nicht an ein Kabel gebunden. IR-Fernauslöser haben eine ziemlich begrenzte Reichweite, aber per Funk geht das schon ganz ordentlich.

Steffen sagt:

Ist ne nette Spielerei, aber mehr auch nicht. Leider!

Dein Kommentar war übrigens der 2000te hier auf lens-flare.de. Vielen Dank!

Andreas sagt:

Dann leite ich mal die nächsten 2000 ein.

Sachen gibt´s. Habe davon noch nie gehört. Erinnert mich ein wenig an Knight Rider. nur war Kit etwas gesprächiger 😉

Steffen sagt:

Und David Hasselhof hat Locken 😀

Schön wenn es denn klappt! Gleichzeitig kann man das als Sprachtraining bei nicht korrekter Aussprache sehen!

Julia Stern sagt:

Kannte auch ich noch nicht. Aber wie auch schon genannt, ist echt nur eine Spielerei die sich so in der Praxis nicht durchsetzen wird.

Liebe Grüße
Julia

Dino sagt:

Ich habe mich damit noch nicht weiter beschäftigt, aber wenn man statt des eingebauten Micros im NB auf ein Headset zurückgreifen würde, so könnte das Ganze ja noch einen Sinn machen und auch praktisch sein.
Ich denke dabei an etwas aufwendigere Aufbauten bei denen man vielleicht gerne mal als Fotograf den Blickwinkel ändern möchte??? Oder aber beim entfesselten Blitzen, so könnte man sich ein weiteres Stativ/ Halterung sparen 😀

Heino sagt:

Mönsch, Steffen,

du hast ein Studio…ich muß dich unbedingt mal wieder besuchen!

Ich hatte gehofft, den 2000. zu machen, hab zu spät in twitter geguckt 😉

Steffen sagt:

Stimmt Manfred 🙂

Wenn man die Hände beim Fotografieren frei haben möchte, geht es mit einem Headset bestimmt ganz gut Dino. Allerdings für ein Selbstportrait, so wie in dem Video, wäre ein Headset nicht möglich.

Hehe, schade Heino!

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