12.05.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Spaziergang mit der Sweet-35-Optik

Sweet 35 heißt das „Glas“, das ich mir jetzt ganz frisch vor die Kamera geschnallt habe. Und ich muss sagen: So habe ich mir mein(en) Lensbaby Composer immer gewünscht. Das gesamte Foto fühlt sich plastischer an. Vor allem der unscharfe Bereich – die Blende reicht von f/2.5 bis f/22 – scheint viel mehr Tiefe zu haben, als die Composer-Optik an sich.

Noch ist das Objektiv nicht in Deutschland zu haben. Händler, mit denen ich geredet habe, meinen, dass es circa in einem Monat zum Preis von circa 230 Euro lieferbar sein wird. Die Ungeduld zwang mich, bei B&H in den Vereinigten Staaten zu bestellen – und ich bin glücklich über die Entscheidung. Innerhalb von zwei Tagen kam die Optik an. Von dieser schnellen Zustellung können sich ein paar deutsche Versanddienste eine dicke Scheibe abschneiden. Zudem übernimmt der Fotohändler aus Übersee auf Wunsch allerlei Zollkram, der sich mit Einfuhr und Steuer ergibt. Ich habe dort schon mehrmals bestellt und bin nie enttäuscht worden. Ein heißer Tipp ist auch deren Gebrauchtmarkt.

Leider fehlt mir bisher die Zeit, das Objektiv eingehend zu testen. Deswegen lassen auch Vergleichsfotos mit der Composer-Optik noch auf sich warten. Ich bin mir aber sicher, dass es auf den Festivals, die in nächster Zeit anliegen, oft zum Einsatz kommen wird. Heute habe ich es gleich nach der Lieferung zu einem ersten kleinen Spaziergang mitnehmen können – stets bei Offenblende. „Weichere“ Effekte entstehen natürlich, wenn man etwas abblendet.

Seht selbst, was das „Sweet 35“ so kann:





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Kategorie: Fotos, Produkte
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