06.09.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Focus and Recompose



Bei Digital Photography School wurde vor kurzem über das Problem von Focus & Recompose geschrieben. Beim Lesen fragte ich mich wie viele Fotografen diese Technik denn einsetzen, weswegen ich diese Frage nun an euch weitergeben möchte.

Verwendest du Focus & Recompose?

  • Ja (88%, 257 Votes)
  • Nein (12%, 34 Votes)

Total Voters: 291

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Falls du den Begriff nicht kennst: Bei dieser Technik aktiviert man z.B. nur den mittleren Fokussensor. Hat sich nach dem Anvisieren und Fokussieren des Motivs das Objektiv auf die richtige Entfernung eingestellt, schwenkt man die Kamera so, dass auch die Bildkomposition stimmig ist und drückt dann den Auslöser.

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Kategorie: Umfragen

Kommentare

Stefan sagt:

Eindeutiges: kommt drauf an!

Steffen sagt:

Also verwendest du es.

Heiko sagt:

Ich verwende diese Technik in der Regel immer, seit ich auf Vollformat umgestiegen bin, gibt es eine Situation in der ich es nicht mehr mache: 50mm 1.4
Für mich ist der Ausschuß an Bildern in dieser Konstellation zu hoch, denn bei dem ohnehin schon kurzen Schärfebereich, stimmt nach dem Schwenk der Focus oft nicht mehr 100%

LG Heiko

Steffen sagt:

Geht mir genauso, vor allem weil die Sensoren bei der 5D mehr in die Mitte gerückt sind.

Tafelzwerk sagt:

Also ich wollte es aktiver einsetzen, arbeite jedoch häufig mit kleiner Blende. Und beim Recompose kommt es denn dazu, dass sich die Schärfeebene, die eine parallele zur Kamera bildet, soweit verschiebt, dass beispielsweise die Augen wieder out-of-focus sind. Daher benutze ich es nicht, würde aber gerne. 😀

Marco sagt:

zu 90% ja, es sei denn man hat z.b. wie beim Sport keine Zeit dazu oder wenn es sich wie bei Makros zu stark auswirkt (oder allgemein bei sehr geringer Schärfentiefe und kurzem Abstand, wie auch in dem Artikel).

Aber in den allermeisten Fällen kann man diese Verschiebung wohl vernachlässigen.

André sagt:

Trotz der People-, Street- und Hochzeitsfotografie die ich mache, habe ich meine Kamera immer auf one-shot und Mittenfocus. Habe mich über die Jahre sehr daran gewönt, weil ich auch die meiste Zeit Offenblendig fotografiere.

Ylloh sagt:

Entweder schwenke ich oder ich stelle gleich manuell scharf. Durch die „intelligente“ Automatik stellt die Cam bei mehreren Messfeldern ja immer das vorderste scharf, was aber in den seltensten Fällen das ist was wirklich scharf ist, also ist immer nur das mittlere Messfeld aktiv. wenn es auf cm oder gar mm ankommt, kommt man am manuellen fokussieren eh nicht vorbei…

Sam sagt:

Jein fehlt als Antwort.
Ja, ich verwende es … teilweise. Bei zu starker Verschwenkung ändert sich die Fokusebene, dann fokussiere ich eher manuell.
Bei schneller Bewegung lege ich lieber einen Fokuspunkt in irgendeine Ecke die passt und muss dann damit leben, weil die Zeit für refokus fehlt.

Viktor sagt:

Der hats von mir geklaut und sogar noch die falsche (unrichtige) Skizze drin 🙁

Hier das Original auf deutsch und mit korrekter Skizze!
http://fotoblog.viktor-dite.de/technik/zoomen-fokussieren-ausschnitt-wahlen-auslosen

Uwe sagt:

Das ist wieder so eine Frage, die sich nicht mit einem klaren „Ja“ oder „Nein“, sondern lediglich mit „je nach Situation“ beantworten lässt. Wenn es das zu fotografierende Objekt (statisch) und die Situation (Zeit haben, keine offenblende nutzen) zulässt und ist keines der vorhandenen AF-Felder sinnvoll nutzen kann, dann ja. Wobei dann nicht unbedingt mit dem mittleren AF-Feld gemessen wird, sondern mit dem was am Nächsten dran ist. Bei Action-Aufnahmen, wo ich eh meistens im mit AI Focus arbeite, macht das keinen Sinn.

brandus sagt:

Also bei kleinen Blenden (=großen Zahlen) nutze ich diese Technik, aber auch am Crop und erst recht im Macrobereich geht das gar nicht.

Viktor sagt:

Ich hab es bis vor kurzem immer gemacht und mich gewundert, warum der Ausschuss teilweise so hoch war. Irgendwie bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Ebene gleich bleibt und habe den Radius, den die „Ebene“ ja eigentlich macht total vergessen. Mir war auch bis dato total unklar, warum einige Fotografen so scharf auf möglichst viele AF Felder sind.

Seltsamerweise wurde mir das „Focus & Recompose“ in zahlreichen Workshops auch noch so beigebracht (auch, dass die Ebene gleich bleibt).

Es fehlt tatsächlich ein „manchmal“ oder „es kommt drauf an“ bei denAntworten 🙂

Früher habe ich „Focus und Recompose“ fast immer eingesetzt, weil da der mittlere Fokuspunkt einfach der beste war.
Nun habe ich eine 7D mit 19 Kreuzsensoren, da arbeiten auch die äußeren zuverlässig!
Wenn es sich nicht gerade um Action-Fotografie handelt, nehme ich den Punkt welcher meinem „Ziel“ am nächsten liegt und muss dann nur noch minimal schwenken, so dass die exakte Schärfe erhalten bleibt.

Bei schnellen Bewegungen verlasse ich mich auf die automatische Fokuswahl in Verbindung mit dem Burst-Modus.
Das passt dann auch fast immer!

Askan Worms sagt:

Das Problem das viele Fotgrafen besitzen, ist wenn sie sich auf den mittlern Sensorpunkt konzentrieren wandert das Motiv unbewusst in die Mitte des Sucherbildes. Dies spricht gegen die Technik, allerdings ist es einfacher dem eigenem Verstand ein standardmäßiges Veschwenken mit anschließender Motivkomtrolle beizubringen , als sich zu überlegen welchen Sensorpunkt man verwendet. Das ist der Grund warum ich die Technik verwende,es sei denn meine Kamera ist gerade auf eienem Stativ befestigt. Dann besitze ich aber genug Zeit um zu überlegen was ich tue.

Ivi sagt:

Ich nutze das Focussiren und neu Bildausschnitt wählen eigentlich sehr sehr gern. Allerdings ist mir das mit der Schärfe bisher nie aufgefallen.

Maren sagt:

Ich wusste gar nicht, dass man das auch anders machen kann 😉
Mache das schon immer so, versuche es aber bei unter f/2.0 zu vermeiden, weil sich die eh schon sehr kleine Schärfenebene dann oft zu sehr verschiebt.

Mathias sagt:

Ich würde auch gern mit beidem Antworten. Denn es kommt einfach auf die Situation an ob ich direkt fokussiere oder noch mal schwenke.

Sebastian sagt:

Meistens. Einfach nur um den Schärfebereich und das Bild perfekt zueinander zu synchronisieren.
Und die Multi-sensoren wissen nun auch nicht immer wo ich das Bild denn scharf haben will.

Clip sagt:

Den Artikel hatte ich auch gelesen.
Focus and Recompose mache ich in 90% aller Fälle, bin aber bisher davon ausgegangen, daß ich mit DX nicht von nur wenigen Zentimeter auseinanderliegenden Schärfeebenen beeinflußt bin.
Allerdings habe ich mich schon des öfteren gewundert, warum einige Aufnahmen etwas unscharf sind und habe es dann auf meine unruhige Hand geschoben.
Da werde ich demnächst mal genauer drauf achten.

Hannes sagt:

Dank der informativen Artikel von James Brandon auf DPS bin ich vom „Focus+Recompose“ weggekommen und nutze jetzt die gezielt den Fokuspunkt, der dem anvisierten Element am nächsten liegt. Dazu noch AI-Servo eingestellt und Fokussierung über die Stern-Taste meiner 450D und alles ist gut. Der Ausschuss ist deutlich geringer geworden.

Christoph sagt:

Das ist eigentlich meine Standardtechnik. Allerdings machen mir meine Fotos mit dem Canon 50mm 1.4 oft Probleme. Mich würde mal die umgekehrte Frage interessieren…Wer arbeitet denn mit unterschiedlichen Fokussensoren. Und wie macht ihr das? Im Sucher variabel den Fokussensor verändern..

Uwe sagt:

Genau so. Ich habe mir die Focusfeld-Auswahl auf den Joystick der 40D gelegt, da kann ich das schnell mit dem Daumen ändern, ohne die Kamera vom Auge nehme zu müssen.

Sam sagt:

Ich hab an meiner Kamera für sowas fast immer das Fokus-Tracking meiner D700 aktiv, dass bedeutet der Fokuspunkt wandert, wenn ich die Kamera schwenke und hält das scharf, was ich als „wichtig“ gewählt habe. Klappt mit etwas Übung sehr gut.

Mir geht es auch nicht viel anders als bei den meisten hier. Ich habe zwar mit Ja geantwortet, aber in der Praxis hängt es von der Situation ab, ob ich diese Technik benutze oder nicht. Wenn ich frei Hand fotografiere, wende ich es je nach Situation an, aber auf Stativ nutze ich diese Möglichkeit fast gar nicht.

der echte Jan sagt:

Der Brennpunktfehler nimmt ja mit steigender Objektweite ab, daher ist die ganze Diskussion eigentlich müßig. Wenn das abzubildende Objekt sehr dicht vor der Linse steht, kann – und sollte – man doch mit Augenmaß scharfstellen, denn dafür ist doch der Sucher da? Wenn man sich sowieso nur auf Sensoren verläßt, kann man auch gleiche eine spiegellose Knipse mit Bildschirm nehmen und kann sich die Kosten für eine Spiegelreflexkamera sparen. Erst bei weiter entfernten Objekten benötigt man doch überhaupt die Hilfe von Sensoren oder Schnittbildindikatoren und da ist die Differenz zwischen Hypothenuse und Ankathete verschwindend gering.
Aber es geht ohnehin nichts über einen Mikroprismenring, auf die Sensoren hab ich mich noch nie verlassen.

Steffen sagt:

Du hast leicht reden, kaum eine moderne DSLR ist mit nem Schnittbildindikator ausgerüstet…

Viktor sagt:

„Wenn das abzubildende Objekt sehr dicht vor der Linse steht, kann – und sollte – man doch mit Augenmaß scharfstellen, denn dafür ist doch der Sucher da?“

LOL – dann will ich mal sehen, wie Du mit einer 550D per Augenmaß ein Auge scharf bekommst 😉

Viktor sagt:

„Wenn man sich sowieso nur auf Sensoren verläßt, kann man auch gleiche eine spiegellose Knipse mit Bildschirm nehmen und kann sich die Kosten für eine Spiegelreflexkamera sparen.“

Schlecht recherchiert, 6, setzen!
Bei spiegellose Kameras erfolgt die Messung über eine Kontrastmessung (Frequenzvergleich). Das ist viel langsamer, ungenauer und verbraucht mehr Rechenleistung des Prozessors (abh. von der Sensorgröße sogar um ein vielfaches)

Quelle: http://forum.fotowelt.chip.de/tipps-tricks/2978-schaerfe-liveview-vs-af.html

Sam sagt:

Schnittbildindikator mit Prismenring hatte ich bei meiner analogen Nikon, hat mich immer total genervt. Hab stattdessen mit der Mattscheibe drumrum scharfgestellt.

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