Donnerstag, 04. Februar 2010 | Steffen

Umfrage: Fotografierst du Analog?


Ein kleines Steckenpferd von mir sind Umfragen. Meist denke ich über ein bestimmtes Thema nach und möchte gerne wissen, wie das so bei anderen Fotografen (also euch) ist. Momentan erlebt die analoge Fotografie eine Renaissance. Besim hat schon geschrieben, dass er in Zukunft auch mal mit einer Polaroid Kamera losziehen möchte und auch beim Stilpirat liest man sehr viel vom Analogen. Hannes schwärmt begeistert von seiner Agfa Optima 500 Sensor und macht damit auch schöne Fotos, wie das auf der Startseite von hannestrapp.de. Ich allerdings bin froh über die digitale Technik und möchte sie nicht mehr missen. Und wie siehts bei euch aus?

Ich fotografiere vorwiegend

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Autor dieses Artikels: Steffen Göthling
Seit 2007 schreibe ich auf lens-flare.de über alles was mich an meinem Hobby der Fotografie begeistert. Im "richtigen" Leben bin ich Webentwickler und Familienvater.
Kategorie: Fotografie, Umfragen
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24 Kommentare

4. Februar 2010

Im Moment habe ich eine alte Zeiss Ikon, “Made in Stuttgart” in der Tasche. Wenn es drauf ankommt, kommt aber die Hightech-Digiknipse zum Einsatz.


4. Februar 2010

Ich nutze hin und wieder meine Ur-EOS 650 um analoge Bilder zu machen. Die Bedienung, vor allem die Modus-Wahl, ist manchmal etwas fummelig gegenüber neueren EOS-Modellen aber ansonsten komme ich gut klar damit.
Eine EOS 50e mit Augensteuerung würde ich auch gern mal testen.


4. Februar 2010

Ich bin so froh, die analoge Fotografie hinter mir gelassen zu haben.

Filme weiterdrehen und Chemie war nie mein Ding.


4. Februar 2010

Ich fotografiere fast ausschließlich digital. Ausnahme: Lomographie. Bin auch ganz froh, dass ich Lomos so toll finde sonst würde ich wohl gar nicht mehr analog fotografieren.


4. Februar 2010

Seit ich digital fotografiere habe ich meine beiden analogen Nikons (F100 und FM2) nicht mehr benutzt.

Habe im letzten Jahr aber ein wenig mit einer Diana Mini fotografiert. Ein paar Bilder gibt es hier: http://www.martin-huelle.de/blog/?p=185


4. Februar 2010

Ich fotografiere hauptsächlich digital. Aber die analoge Fotografie reizt mich sehr. Vor allem wenn die Qualität nicht mehr optimal ist, wenn das Fotopapier sich verfärbt, die Farben ausblassen. Das hat für mich so etwas Spezielles. Es gibt den Fotos den Aspekt “Zeit” zurück. Das fehlt bei der digitalen – wenn nicht gedruckt – ja sowieso.

Ich habe zum Beispiel erst vor Kurzem Fotos aus einer Wegwerfkamera entwickeln lassen. Der Film darin war seit einem halben Jahr oder länger abgelaufen :D Ich finde das Ergebnis cool.
http://blog.fluegelchen.net/2010/01/von-vor-jahren/


4. Februar 2010
Stefan

Meine digitale Canon möchte ich auch nicht mehr missen. Allerdings habe ich damit angefangen und somit reizt mich die analoge Fotografie schon sehr. Daher habe ich mir eine Diana F+ gekauft. Was soll ich sagen…es ist ein geniales Gefühl die Fotos zu schießen und das Warten auf die Entwicklung ist wie mehrere Weihnachten im Jahr zu haben.

Später soll noch die eigene Entwicklung der Filme hinzukommen. Analog hat mich in seinen Bann gezogen. Meine digitale Canon bleibt allerdings meine Kamera numero uno.


4. Februar 2010
Fear

Also ich bin Wiedereinsteiger in der digitalen Fotografie nachdem ich vor 20 Jahren ca aufgehört hatte mit der Analogen Fotografie, da das einfach zu teuer wurde, also das Filmentwickeln, da kein Platz für eine eigene Dunkelkammer da war. 500 Mark und mehr im Monat waren da keine seltenheit.
Jetzt hat man mit der digitalen Fotografie alles an einer Stelle – PC – Dunkelkammer, Filmentwicklung Filme an sich sind keine Kostenfaktoren mehr.
Denn von den 500-1000 Bildern pro Monat werden dann max 10 Bilder entwickelt was dann doch wieder überschaubar ist. Auch die Bildqualität gegenüber einem Film ist weit besser man vergleiche nur mal ASA1000 mit ISO1000 oder höher ein ASA1000 entspricht von der Qualität schon eher ISO12800.
Ich bin froh über die digitalen Kameras und werde sicherlich nicht mehr analog Fotografieren


4. Februar 2010

seit knapp einem halben Jahr habe ich meine analoge wieder täglich in der Hand und ich genieße es, besonders das Entwickeln.


4. Februar 2010

Nur analog. Aber das ist ja bekannt ;)


4. Februar 2010

Ich fotografiere ausschließlich analog, weil ich es für anspruchsvoller halte. Technisch ist es freilich einfacher, da man sich nicht mit den ganzen digitalen Einstellungsmöglichkeiten (weißabgleich, Gradiationskurven, etc.) befassen muß, die einen anfangs ziemlich überfordern können und eine menge Übung erfordern. Mir macht das Komponieren einfach mehr Spaß, da man sich mehr Gedanken machen muß. Digital hält man einfach so lange drauf, bis ein tolles Foto dabei ist und löscht den Rest – das geht analog nicht, da muß man sich vorher Gedanken machen, denn man hat nur wenige Versuche.

Freilich kenne ich die immensen Vorteile der Digitalfotografie, aber den Preis zahle gern.


4. Februar 2010

Tolle Idee. Analog ist klasse! Ich liebe beide Welten. Ich hab eine Nikon FG und eine Nikon F801s und liebe es ab und an mal einen ilford oder Kodak Ektar zu benutzen. Es tut einfach mal wieder gut, auch mal wieder “nur” manuell zu fokusieren. Das schult auch den Blick für’s wesentliche.

Grüße
Ivan


4. Februar 2010

Hauptsächlich arbeite ich digital (Canon DSLR). Allerdings ist mir vor einigen Jahren im Zuge des Preisverfalls der Analogtechnik sehr günstig eine EOS 1V HS über den Weg gelaufen und ich konnte einfach nicht widerstehen. Zu der Zeit war die 10D schon im Haus, aber die 1V ist einfach der analoge Hammer. Analog läuft allerdings nur noch S/W, wobei sich das so 50/50 auf grosslabortaugliche chromagene CN-Filme und echte S/W-Filme aufteilt, wobei Letztere dann hier selbst entwickelt werden.

Und manchmal darf auch die kleine, schnuckelige, analoge Revue 400SE mit ausser Haus….


4. Februar 2010

@all: Finde es spannend eure Meinungen zu dem Thema zu hören. Es hat ja fast jeder noch Berührungspunkte mit dem Analogen.


7. Februar 2010

Digital only. Ich habe allerdings viele Jahre analog auf dem Buckel. Mit eigenem Labor etc.

Die meisten, die heute auf analog schwören, tun das, weil sie es für “schick” halten. Andere glauben, durch die schwierigere Technik eher Kunst zu produzieren. Dann gibt es noch ein paar, die behaupten, dass man analoges Korn nicht nachbilden kann – früher wollte man dieses Korn meistens loswerden, aber egal.
Dabei vergessen viele, dass es auf das Endergebnis ankommt: das fertige Bild und ob es gefällt, wirkt oder was man auch immer erreichen wollte.
Andererseits gibt es vielleicht auch Fotografen, für die nur der Weg das Ziel ist. Welcher erwachsene Modelleisenbahnfan spielt schon gerne mit der Eisenbahn?
Im aktuellen Photofocus Podcast hat Scott Bourne das schön zusammengefaßt (so ab Minute 29 ca.).

VG Thomas


7. Februar 2010

@Jan: Deine Haltung ist für mich ein gutes Beispiel. “Analoge Fotografie ist anspruchsvoller” – hmmm. Es ist halt mehr Arbeit. Technisch mehr Aufwand, zum gleichen Ergebnis zu kommen.
Und dass Gradation eine “Schwierigkeit” der digitalen Fotografie ist, ist auch eine nicht ganz richtige Denkweise. Im Gegenteil: Man muss hier halt mit verschiedenen Materialien und Temperaturen etc. arbeiten. Viel schwieriger – aber dennoch nicht ignorierbar (oder genauso viel oder wenig ignorierbar wie im Digitalen).
Und die von Dir beschriebenen Beschränkungen kann man sich auch digital auferlegen: kleine Speicherkarte z.B. – da kommt gleich Film-Feeling auf.

Ich verstehe, dass man analog mal probieren will, wenn man es “damals” verpaßt hat. Aber diese verklärte “analog ist besser” Haltung finde ich mumpitz. Und kreativer oder künstlerischer wird ein Foto durch die Aufzeichnungstechnik auch nicht.

VG Thomas


7. Februar 2010

Nur analog, eine digitalkamera hatte ich noch nie. Die beiden Verfahren haben sicherlich unterschiedlichste Eigenschaften. Aber am Ende muss jeder selbst wissen, was er bevorzugt. Rechtfertigen muss sich allerdings keine Seite und die ewigen Diskussionen, was denn nun besser ist, analog oder digital, halte ich für Blödsinn. Es kommt immer darauf an, was der Fotograf erreichen will.


10. Februar 2010

Hallo Thomas, vielleicht solltest Du meinen Kommentar nochmal lesen. Diesmal gaaaanz langsam und etwas aufmerksamer. Nur ein Tip.


10. Februar 2010
Thomas S.

Danke Jan, für den Tip. Habe es nochmals gelesen und kann meinen Post, der sich beispielhaft auf Deinen bezieht, nicht anders formulieren.

“Ich fotografiere ausschließlich analog, weil ich es für anspruchsvoller halte.” => Warum? Das ist genau die Haltung, die ich bei vielen Analogverfechtern für verfehlt halte: “Ich mache etwas Anspruchsvolleres als Du Digitalknipser” – mal etwas verstärkt.

Technisch ist es freilich einfacher, da man sich nicht mit den ganzen digitalen Einstellungsmöglichkeiten (weißabgleich, Gradiationskurven, etc.) befassen muß, die einen anfangs ziemlich überfordern können und eine menge Übung erfordern. => Jetzt ist es plötzlicher einfacher? Aber auch das ist eine Aussage, die nicht unbedingt richtig ist. Sie ist dann richtig, wenn man sich einfach nicht drum kümmert. Fortgeschrittene Analogfotografen kümmern sich aber drum. Und dann halte ich es wieder für schwieriger. Außerdem kann man auch bei digital auf die Nutzung dieser Funktionen verzichten, ja sie sogar aus der Auto-Funktion herausnehmen. Dann ist es wie bei anlaog.

Mir macht das Komponieren einfach mehr Spaß, da man sich mehr Gedanken machen muß. Digital hält man einfach so lange drauf, bis ein tolles Foto dabei ist und löscht den Rest – das geht analog nicht, da muß man sich vorher Gedanken machen, denn man hat nur wenige Versuche. => Verstehe ich. Aber auch hier: Kleine Speicherkarte reinstecken, Display zukleben – fertig. Analogzustände. Wo ist Dein Punkt?

Freilich kenne ich die immensen Vorteile der Digitalfotografie, aber den Preis zahle gern. => Welchen Preis? Den der Einschränkung oder den für das Filmaterial? Müßte man mal ausrechnen, denn die Kameras sind so billig und die digitalen Folgekosten für Software und Speicher so hoch, da kann man schon einige Rollen dafür wegknipsen.

Was also ist Dein Punkt? Warum soll ich Deinen Post laaaangsam lesen. Ich habe eine andere Meinung egal mit welcher Geschwindigkeit ich Deinen Post lese. Du kannst das natürlich sehen wie Du willst, wollte Dich -bisher – ja auch nicht persönlich angreifen. Aber die wachsende Menge derer, die meinen, sie wären was Tolles, weil sie analog fotografieren, nervt mich total an. Und das ist hat sich durch Deinen Kommentar auf meinen Post gewiss nicht zum Besseren geändert.

Also – gutes Licht für Filme und Sensoren.
Thomas


10. Februar 2010

Ich würde weder meine EOS-500 noch die EXA 1a und EXA 1c weggeben…auch wenn ich sie nicht so oft benutze, so möchte ich sie doch nicht missen…die alltäglichen Anforderungen schreien einfach nach einem digitalen Übergewicht…jedenfalls bei mir…aber so wird das Klassische eben dann doch wieder zu was Besonderen…


23. Mai 2010
bernhard_m

Seit einigen Wochen benutze ich wieder das ‘alte’ KONICA Autoreflex-Equipment – mit s/w und farbigen Negativfilmen. Das Ergebnis ist, wenn auch nicht sofort kontrollierbar, ausgezeichnet. Die Hexanons von Konihiroku sind qualitätsmäßig 1. Klasse.
Macht Spass!!!


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