16.08.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Hochzeiten fotografieren

Hochzeiten



Ihr merkt mich hat das Thema gepackt und hoffe euch nicht zu langweilen 🙂

Ich frage mich gerade, wie viele von euch schon mal auf einer Hochzeit als (Haupt-)Fotograf tätig geworden sind. Meist liegt es ja recht nahe, wenn man sich als Foto-Nerd geoutet hat, dass man zu solchen Events eingeladen/engagiert wird.



Ich meine, so eine Gelegenheit hatte sicher fast jeder schon mal. Doch habt ihr dann auch zugesagt?

Hast du schon auf einer Hochzeit fotografiert?

  • Ja (71%, 147 Votes)
  • Nein (29%, 61 Votes)

Total Voters: 208

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Und habt ihr diese Zusage im Nachhinein vielleicht bereut?

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Kategorie: Umfragen

Kommentare

sassi sagt:

naja „bereut“ nicht, aber man kann doch viel weniger das fest geniessen. weil man ja doch immer nur durch die linse schaut & seine sache va. auch gut machen will.

was mich aber wirklich gestört hat, war letztens bei der hochzeit von meinem cousin: da wurde ich zwar gefragt, ob ich das machen will (& ich habe freudig zugesagt), aber offensichtlich auch noch mind. 6 weitere (oder die anderen 6 haben das „einfach so“ gemacht, ich weiß es nicht). das ist dann einfach zu viel. wenn man sich wie papparazzi in der kirche auf die füsse tritt. dann sehen die anderen gäste ja vor allem nicht mehr das brautpaar, sondern nur mehr fotografen. da habe ich während der hochzeit mein „amt“ zurück gelegt.

Steffen sagt:

Ohje, das klingt wirklich nervig.

Marco sagt:

Vielen wird ja bei dem Thema in den einschlägigen Foren Angst gemacht und irgendwelche Horrorgeschichten erzählt, was alles schief gehen kann, und das Freundschaften daran zerbrechen bla bla bla. Man solle das doch dem „Profi“ überlassen.

Da kann ich nur jedem mal empfehlen, geht mal in die lokale Fußgängerzone und guckt euch die Hochzeitsfotos des „Profis“ an. Zu 90% bekommt das jeder hin, der weiß wie seine Kamera funktioniert. Ich finde es immer wieder erschreckend, was ich da meist sehe, zumindest hier auf dem Land. Natürlich gibts da noch die Marco Schwarzs und Roland Michels‘, an denen man sich messen kann (und sollte), aber wenn das Paar diese Qualität erwartet, muss es sie eben auch bezahlen.

PS: Das Paar sollte einen aber schon aufgrund der gesehen Fotos fragen, und nicht nur aufgrund der dicken Kamera 😉 Denn das kann dann wirklich auch in die Hose gehen 😉

Ich habe zweimal zugesagt, aber bei diesen Shootings gemerkt, daß es nicht so ganz mein Díng ist und mir das auch nicht sonderlich viel Spaß gemacht hat. Seitdem habe ich sämtliche Anfragen abgelehnt.

Marcel sagt:

Von Freunden wurde ich bereits mehrfach angesprochen, dass ich auf ihren Hochzeiten zu Zuge kommen werde, doch dankend habe ich dies bisher immer mit den Worten abgelehnt, es gerne nebenbei zu machen, aber nicht als Hauptfotograf zu fungieren.

Erstens habe ich es schon erlebt, wie über den eigentlich besten Freund hergezogen wurde, dessen Fotos alle mehr oder weniger unbrauchbar waren (Schärfeproblem) und zweitens möchte ich den Abend als Gast auch ein wenig genießen, nicht immer an die Kamera denken müssen, sie auch mal paar Minuten ablegen können.

FrankDM sagt:

Juhu,

also ich habe grad letzte Woche meine bereits 2. Hochzeit hinter mich gebracht (beide Familienkreis).

Am Anfang habe ich auch die ganzen Horrorbeiträge in den Foren gelesen und das man doch bitte mindestens 2000 Hochzeiten als 2nd Shooter mitgemacht haben soll etc. – doch irgendwie war das für mich grad die Herausforderung – es trotzdem zu schaffen.

Ich habe mir die konstruktiven Beiträge aus den Foren gesucht, Blogs gelesen, Bilder angeschaut, Bücher gelesen über Hochzeiten (hier sei der Stilpirat empfohlen), Portraits etc. Habe mich mit den notwendigen Lichtstarken Objektiven versorgt, ein Probeshooting mit dem Brautpaar gemacht und dann ging es los.

Ich muss sagen: Ich habe es nicht bereut und würde es immer wieder tun. Die entstandenen Bilder sind absolut würdig einer Hochzeit und heute Abend übergebe ich die 2. DVD an ein wahrscheinlich wieder sehr zufriedenes Brautpaar.

Ich denke, jeder, der ein Gefühl für Fotografie, Situationen und Menschen hat ist in der Lage eine Hochzeit mit guten Ergebnissen zu überstehen. Ebenfalls habe ich gemerkt wie sehr man an dieser Herausforderung fotografisch wächst und wie schnell man doch sehr viel lernt!

Ich empfehle wirklich jedem, der die Chance hat und es sich Aufgrund von Erfahrung und Können zutraut, diese Möglichkeit mindestens 1x in seinem fotografischen Leben wahrzunehmen!

Gruß Frank

Josef sagt:

Würde ich mir niemals antun. Stelle ich mir einfach grauenvoll vor, wie so eine Art Folter. Ist natürlich nur meine persönliche Meinung. 😉

Ulf sagt:

Ja, gemacht und Spaß gehabt. War natürlich viel Arbeit und Stress, aber trotzdem. Ich bin nicht so der Hochzeitenfan, aber so konnte ich dem Ganzen noch etwas sinnvolles entlocken und hatte trotzdem meinen Spaß. Die zwei Hochzeiten davor fand ich grauenhaft langweilig und kitschig. Dank meiner Kamera ist mir das dieses Mal erspart geblieben.

Antje sagt:

Selbst ich habe schon mal die Hochzeit der Tochter einer Bekannten fotografiert. Die Bekannte ist eine Mitsängerin aus meinem Chor – bei dem ich immer die Fotos bei Ausflügen & Auftritten mache. Sie kennt also meine Foto-Ergebnisse – findet diese anscheinend gut und wusste somit was sie zu erwarten hatte 😉

kuschti sagt:

Soll ich jetzt Ja oder Nein anklicken?

Die Anfrage eines Kollegen, an einer kirchlichen Hochzeit zu fotografien habe ich dankend abgelehnt.

Die Anfrage für eine zivile Hochzeit einer Kollegin habe ich angenommen (shooting vor der Trauung, im Standesamt, danach und am Apero)

kuschti sagt:

ach ja.. und auch wenn es „nur“ fotografieren an einer zivilen Hochzeit war, bin ich vor Nervosität und vorangegangener Unsicherheit fast gestorben 😉

War wohl aufgeregter als das Brautpaar selbst

Steffen sagt:

Eindeutig Ja 🙂

kuschti sagt:

@Steffen

Schlagt mich jetzt nicht, aber meiner Meinung nach ist eine kirchliche Hochzeit die Königsdiziplin, da darf nix schief laufen.

Bei der zivilen sollte ich „einfach ein paar Fotos machen“, habe es aber genommen wie eine richtige. Grundsätzlich wäre es da aber nicht schlimm gewesen wenn mal das eine oder andere schief läuft, jedenfalls für das Brautpaar.

Steffen sagt:

Wie auch immer, mich interessiert ja nur, ob du das überhaupt schon gemacht hast 🙂

FrankDM sagt:

@kutschi
Meine erste war auch „nur“ Standesamt, bei der kirchlichen war ich dann direkt alleiniger Fotograf, mehr Leute durften nicht. Mulmiges Gefühl, aber augen zu und durch. Es darf wohl was schieflaufen in der Kirche. Die Motive ändern sich in den ganzen 45 Minuten nicht. Du hast also alle Zeit der Welt auf Motivjagd zu gehen.

Selbst den Ringtausch kann man im Zweifel nochmal nachstellen, zumal man als Fotograf leider selten das Glück hat, sich vollkommen frei in der Kirche bewegen zu dürfen.

Gruß Frank

Uwe sagt:

Ja, aber nur nebenbei als Zweitfotograf bzw. abends noch ein paar Nebenbei-Bilder. Als Hauptfotograf würde ich sowas nicht machen wollen. Und feiern und ernsthaft fotografieren geht sowieso nicht zusammen.

Tanja sagt:

Ich war jetzt zwei Mal als „Hauptfotografin“ dabei. Beim ersten Mal habe ich mir fast gar keine Gedanken gemacht. Allerdings hatte ich Schiss, denn eigentlich bin ich mehr die Naturfotografin. Anweisungen geben oder sich in die Menge trauen? No way. Das Ergebnis war auch nicht ganz so zufriedenstellend – Räumlichkeiten lichtmäßig unterschätzt, zu wenig Bilder gemacht. Da habe ich die Zusage bereut.

Beim zweiten Mal habe ich mir mehr Gedanken um das Wie und überhaupt gemacht. Mit Vortreffen und Planung. Zwar war das Problem mit der Schüchternheit und Scheu noch da, das konnte ich aber überspielen. Für das 2. Mal sind die Ergebnisse (wirklich) gut geworden. Im Vorfeld habe ich mir auch einige Blogs und Portfolios angeschaut, um mit der Bearbeitung hinterher sicherer zu sein. Hier habe ich die Zusage fast nicht bereut, denn das Entwicklungspotenzial ist noch wahnsinnig hoch, was den Umgang und die Bearbeitung angeht.

Ob ich es wieder tun würde? Eher nicht. Ich habe nicht so viel daran 🙂

FrankDM sagt:

Ach, noch ein ganz wichtiger Tipp für alle, die es versuchen wollen:

Besorgt Euch unbedingt einen Assistenten, der kann – nein, der IST absolut gold wert. Kameras wechseln, Objektive wechseln, Second Shooter für die anderen Perspektiven, Zeug-Schlepper, Ideengeber …

Man, wenn ich das so lese war er ja fast wichtiger als ich 😀

Grüßle

Nils Luther sagt:

Ich wollte NIIIIIIIIIE Hochzeiten fotografieren. Jetzt hab ich grad die 4 Hochzeit in 6 Wochen abgelichtet und es ist saugeil 🙂

Steffen sagt:

Geht mir ähnlich 🙂

Sebastian sagt:

Geht mir genau so. Ich hab letztes Jahr 2 Hochzeiten so nebenbei mit fotografiert und fand es eher langweilig wie alles andere.
Hab dann im Dezember bei einer Standesamtlichen von Freunden auch wieder mit fotografiert. Als ich die Bilder dann auf CD dem Brautpaar übergeben habe, haben sie mich ein paar Wochen später allen ernstes gefragt ob ich bei der Kirchlichen nicht als Hauptfotograf die Bilder machen will.
Naja ich hab zugesagt und mich lange drauf vorbereitet.
Die Ergebnisse waren (für mich) so naja. Aber das Brautpaar ist happy und ich hab ne Menge für die nächste Hochzeit gelernt!
Kann es kaum Abwarten bis wieder jemand heiratet 🙂

bosch sagt:

Einmal gemacht, für einen guten Freund. Obwohl für Kirch und ein paar offizelle Bilder danach noch eine weitere Fotografin da war, war es schon viel Arbeit. (Standesamt, Grillparty danach, Feier nach Kirche etc.) Dafür dass ich es zum ersten Mal machte, waren die Ergebnisse recht erfreulich.

Die Verantwortung ist schon eine recht große, weil man ja nichts wiederholen kann. Richtig viel Freude hatte ich, ehrlich gesagt, dabei auch nicht, weil man von den Feierlichkeiten selbst relativ wenig mitbekommt. Also, für sehr gute Freunde würde ich es wohl nochmal machen. Als Job eher nicht.

Kai sagt:

Jupp!
Durfte letztes Jahr der Hochzeitsfotograf bei Freunden sein.
Zwei Tage lang inkl. Standesamt, Fotos in der Hamburger Speicherstadt, Kirche und auf der Feier.
Hat Spaß gemacht, da ich die klare Ansage hatte das Feiern nicht zu vergessen und so nicht permanent mit der Kamera rumlaufen musste.
Ich mach sowas aber wirklich nur für Paare zu denen ich einen Bezug habe. Andere Anfragen habe ich dankend abgelehnt.
Mal gucken, was da noch so in der Zukunft kommt! Geheiratet wird ja des öfteren… 😉

Heiko sagt:

Ja ich habs auch gemacht und was soll ich sagen, macht sehr viel Spaß!
Ich habe mich von Horror Geschichten nicht abschrecken und vorher auch keine Assistenz gemacht. Ein befreundetes Paar mußte zum Üben dran glauben, so hab ich mich dann für die erste Hochzeit fit gefühlt und erfolgreich durchgezogen. Inzwischen sind es schon einige geworden, ein paar sieht man auch auf meinem Blog. Allerdings gibts es auch Momente in denen ich es bereue, so war ich bei sehr guten Freunden zur Hochzeit eingeladen, als sie dann meine Fotos gesehen hatten, feuerten sie kurzerhand den gebuchten Fotografen. Statt feiern mußte ich dann arbeiten und unter dem Druck der Freundschaft ist es extrem hart, weil verkackte Bilder unter sehr guten Freunden noch mehr krumm genommen werden.
Was ich gelesen habe, also durch die Fußgängerzonen gehen und sich die Bilder anschauen, kann ich bestätigen. Mir kommt es so vor als ob die Profis ihren Job nicht gerne machen und sich null Mühe geben bzw. immer den selben Brei fotografieren.

LG Heiko

Vio sagt:

Ach Steffen, für Dich als Fotograf würd ich glatt noch mal das Kleid anziehen.
Ist so schön es mal wieder hier zu sehen 🙂

Steffen sagt:

🙂 Mensch ihr wart aber auch ein tolles Modell-Brautpaar

der echte Jan sagt:

Anfragen hab ich mehrere bekommen, allerdings nicht zugesagt. Für so einen Anlaß würde ich immer einen Profi empfehlen, denn diese Augenblicke kommen nie wieder. Ich hab schon so dermaßen schlechte Hochzeitsfotos gesehen, daß mir das kalte Grausen gekommen ist. Sogar angebliche Profis (selbsternannt vermutlich) haben manchmal Fotos abgeliefert, bei denen ich mich als Betrachter fremdgeschämt habe. Das Brautpaar in der Totale im verwackelten Querformat mit abgeschnittenen Füßen und 5 Meter Himmel über den genau mittig platzierten Köpfen im Gegenlicht. Es gibt sicher auch Amateure, die großartige Bilder abliefern können, bei denen so mancher Profi neidisch wird, aber ich wollte diese Verantwortung nicht übernehmen. Schon gar nicht mit meiner 100% analogen, 20 Jahre alten Ausrüstung.

Jeannine sagt:

Gemacht habe ich es schon mehrmals. Das erste Mal waren es entfernte Bekannte, da war alles super.
Das zweite Mal war es eine Familienhochzeit und das habe ich sehr bereut, erstens kann man als Fotograf einfach nicht so genießen wie als Gast und gerade weil es enge Verwandtschaft war, fühlte ich mich schon etwas ausgeschlossen, zweitens sollten es am Anfang nur 2-3 Motive sein und daraus wurde dann eine Hochzeitsreportage mit allem drum und dran und im Nachgang gab es dann noch Probleme, weil ich nicht alle Bilder so bearbeitet hatte wie es gefiel, aber wie gesagt ich war von wenigen Motiven ausgegangen und das hat das Brautpaar auch bekommen und noch mehr…
Dann habe ich noch 2 mal nebenbei als Gast mitfotografiert. Das war sehr schön und die Bilder sind m.E. gut gelungen, die Brautpaare haben sich jedenfalls drüber gefreut. Beide Male war aber noch ein richtiger Fotograf anwesend.
Die letzte Hochzeit war im Juli. Das waren auch gute Bekannte, aber da war von vornherein alles geklärt alles hat gut geklappt, auch wenn es wirklich anstrengend war. Aber es hat Spass gemacht.
Grundsätzlich habe ich mir vorgenommen, nur noch bei Hochzeiten zuzusagen, bei denen ich selbst als Gast nicht eingeladen wäre. Man kann nur eines sein: Gast oder Fotograf.

Jeannine sagt:

Hach ich habe noch was vergessen: Ich hatte früher auch immer sehr viel Respekt vor der HOchzeitsfotografie und der großen Verantwortung. Aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass teilweise wirklich schlimme Fotos als gute HOchzeitsfotos durchgehen, ich kann Marco da nur zustimmen. Fast alles was man bei uns in den Schaufenstern der Fotografen hängen sieht, ist gruselig und würde für mich selbst nie in Frage kommen. Deswegen hab ich bei meiner Hochzeit wirklich viel Wert auf die Auswahl des Fotografen gelegt und ich kann nur sagen: Profis (also richtige Hochzeitsfotografen, nicht die Lokalmatadoren) sind ihr Geld allemal wert! Herzlichen Dank nochmal an Roland Michels an dieser Stelle 😉

anwin sagt:

Ich hatte am Samstag mein erstes Mal, wobei für die eigentliche Trauung zwei Berufsfotografen engagiert waren.
Ich habe lediglich abends auf der Feier versucht ein wenig die Stimmung festzuhalten.
Da es die Hochzeit meines Bruders und ich zeitgleich Trauzeuge war, stand das Fotografieren natürlich nicht an erster Stelle. Dennoch habe ich einen Großteil des Abends damit verbracht (was meine Frau natürlich nicht so toll fand). Aufgrund dessen, dass mein Anteil nur der Bonus zu den gebuchten Fotografen war und ich natürlich auch kein Geld bekommen habe, konnte ich ziemlich ungezwungen experimentieren und hatte glücklicherweise auch keinen Druck, x gute Bilder abliefern zu müssen.
Mirt hat’s auf jeden Fall Spaß gemacht und wenn mich nochmal jemand fragt, würde ich wieder zusagen – allerdings eben wieder nur als „Bonusfotograf“ ohne den Druck. Dafür bin ich einfach noch nicht gut genug.
Was ich in dem Zusammenhang auch bestätigen kann, ist, dass man nur schwerlich Fotograf & Hochzeitsgast sein kann.

jens sagt:

ich habe bisher nur auf einer hochzeit fotografiert. die zweite folgt kommenden samstag. ich freu mich drauf. einfach locker bleiben, dann wird das schon.

natürlich weiss ich, auf welchem qualitätslevel ich mich bewege und messe mich nicht mit den ganz großen. darum bin ich auch um einiges kostengünstiger. 🙂

Ivi sagt:

Also mein schatz hat mal bei einer solchen hochzeit zugesagt es zu machen. Und neben der Tatsache, dass er es auch nciht genießen konnte, wurde die Arbeit eines Freundes irgendwie als selbstverständlich angesehen. (ähnliches hab ich schonmal bei freunden gehört) man bekommt selten ein echtes danke. die meisten Gäste nehmen einen nur wahr, wenn das Objektuiv super groß ist. Ist zB ein anderer Gast vor ort mit seiner Hobbykamer und hat ein größeres Objektiv, wird von den Gästen suggeriert, dass alle bilder von dem stammen. Deshalb halten wir uns seit dem zurück ja zu sagen.
Persönlich bin ich dann aber trotzdem gerne der heimliche Fotograf. Hab erst am Wochenende so nebenbei 350 Fotos von den Feierlichkeiten einer Hochzeit gemacht. Bei Ansprachen die feuchten Augen der Gäste, beim Tanzen Bilder etc. So Sachen, die sonst kaum einer macht, weil sie gerade alle anders beschäftigt sind. Solche Aufnahmen finde ich schön und denke im Nachhinein auch sehr schön für das Brautpaar. Vor allem! Wenn man sich dazu nciht verpflichtet, ist das Paar am ende um so überrashcter und freudiger über diese Erinnerungen. Sollen die Showbilder ruhig von anderen Fotografen übernommen werden 🙂

Ivi sagt:

Da fühl ich mich lieber wie der Gehilfe 🙂

Marc sagt:

Habe bisher glaube ich vier Hochzeiten als „Hauptfotograf“ in Bildern festgehalten. Die erste war quasi das Hochzeitsgeschenk für ein befreundetes Paar, die sich auch sehr darüber gefreut haben, ich war natürlich ultra nervös.

Bin es immernoch!
In der Kirche darf natürlich nichts schief gehen, man hat eben nur ein sehr kleines Zeitfenster teilweise, um die richtigen Momente vernünftig festzuhalten. Den Paaren zeige ich vorher immer die bisherigen Ergebnisse, damit sie wissen, worauf sie sich einlassen.
Und die Nervosität ist eigentlich (meistens) unnötig denn man erwartet von seinen eigenen Bildern oftmals mehr als die, die sich die Bilder wünschen – die sind nämlich schon von Bildern begeistert, die man selber nochmal 200% kritischer betrachtet.

Habe im aktuellen Beitrag in meinem Blog auch ein paar von der letzten Hochzeit drinne und am 27.08. ist die nächste!

Volker sagt:

Ich habe zwar auch mit JA gestimmt, doch ich muss zugeben es war „nur“ die Goldene Hochzeit meiner Eltern.

Alle anderen Anfragen habe ich gerne und mit Guten Gefühl abgesagt. Dafür ist mir der Tag des Hochzeitspaares einfach immer zu wichtig gewesen als das Sie sich nachher über die „vielleicht“ schlechten Bilder Ärgern würden.

Ich bin gerne ein Hobbyfotograf, und dies mit Liebe und den guten Gefühl „FREI“ zu sein in meiner Bilder- und Motivwahl.

Ich denke selbst wenn ich der Meinung wäre die richtige Ausrüstung zu besitzen und auch das Auge für das richtige Motiv ( was ich meiner Meinung nach nicht habe) würde ich dennoch sagen: Nein Danke!

Ich brauche einfach meine Ruhe und meine Freiheit beim Fotografieren.. Es soll schließlich ein schönes Hobby sein!

Nette Grüße Volker

(P.S.: Meine Eltern waren zum Glück zufrieden 😉 )

Steffen sagt:

Scheint ja doch ein Thema zu sein, dass Viele von euch bewegt. Vielen Dank für das zahlreiche Feedback.

Bei mir war es übrigens so, dass ich über das Fotografieren auf einer Silberhochzeit erst richtig Interesse an der Fotografie entwickelt habe. Ich hatte mir eine DSLR geborgt und wusste danach: Sowas muss ich mir auch kaufen 🙂

Bärbel sagt:

Ich hab‘ bis jetzt 2 standesamtliche Hochzeiten fotografiert. Ich war meganervös, da darf nichts schiefgehen, man bekommt keine 2. Chance!!! Es hat aber Riesenspaß gemacht – ein verliebtes Brautpaar ist ein tolles Fotomotiv – die machen einfach super mit!

Bei den Ergebnissen war ich allerdings nicht soooo glücklich – es ist gut, wenn man kritisch bleibt, aber die Brautpaare waren happy und die Verwandtschaft auch.

Mein Traum ist es, mal eine Hochzeit „in weiß“ zu fotografieren und anschließend ein Shooting zu machen, bei dem die Braut ihr Kleid zerstört.

Vielleicht klappt das ja mal irgendwann.

Aber eins ist klar – entweder Fotos machen oder mitfeiern – beides geht nicht.

Doro sagt:

Mein erstes Fotopraktikum war bei einem Hochzeitsfotografen. Ich habe dann zusammen bin dann zusammen mit ihn bei einigen Hochzeiten gegangen, habe Fotos gemacht und dabei sehr, sehr vieles gelernt.

eyespeak sagt:

Ich hab immer nur etwas Bammel vor den Szenen, die man nicht mal so eben wiederholen kann. In der Kirche, Ringe, Brautstrauß im Flug… Der Rest, ist kein Thema ;). Spaß soll es machen, ich glaube das ist der Antrieb und der Ehrgeiz für gute Fotos.

Das hier ist zufällig entstanden, es waren an dem Tag gar keine Fotos geplant: http://blog.eyespeak.de/index.php/just-married-christina-alexander

Raik sagt:

Zu meiner ersten Hochzeit kam ich wie die Jungfer zum Kinde.
Ein Arbeitskollege hatte meine vielen, jetzt betrachtet, mittelmäßigen Urlaubsfotos gesehen und mich gefragt, ob ich seine Hochzeit fotografieren würde.
Was ein Welt brach da auf mich ein.
Fenstbrennweiten ( 50 1.8) gekauft, Aufsteckblitz zugelegt, Wochenlang in Foren und Blogs gelesen.
Und dann doch getraut. Die Ergebnisse waren, naja in meinen Augen brauchbar- das Paar war begeistert.
So habe ich mittlerweile mich über mehrerer Hochzeiten gesteigert, Wissen vertieft, Erfahrungen gesammelt und es macht mir riesen Spaß.
Und Leute, es ist Maloche! Kirche-Reportage, Sektempfang und Paarfotos, das sind 4-5 Stunden DAUERKONZENTRIERTSEIN, DAUERKREATIVSEIN, immer einen Schritt voraus, immer das Licht, die Situation im Auge, dabei die Kameratechnik im Griff haben( oder es versuchen ).
Ein Assi kann sehr nützlich sein, habe aber die Erfahrung gemacht, kurze Rundfrage an die Hochzeitsgäste, wer sich für einen guten Fotografen hält , da melden sich meistens ein paar, die gerne mal den Reflektor halten, den Blitz halten usw. und sich freuen, was zu lernen.
So kommen immer wieder Empfehlungen von Brautpaaren, die zufrieden sind.
Raik

eyespeak sagt:

…nur 4-5 Stunden? Ich kenne 10-14 Stunden. Vom ersten (gestellem) Braut-Aufsteh-Foto, bis zum Mitternachts Hochzeitsfeuerwerk. Halt volles all-day-inclusive Programm ;). Spaß muss es nur machen, Geld spielt dabei (bei mir) keine große Rolle.

Markus sagt:

Ja habe auch schon mehrere Hochzeiten gemacht, aber man kann das intensive Feiern vergessen, da man doch schon sehr mit der anvertrauten Aufgabe beschäftigt ist.
Die erste Hochzeit war die schwierigste, mach ich alles richtig, habe ich alles dabei, man ist einfach sehr aufgeregt, aber im Nachhinein beim betrachten der Ausbeute am Rechner, waren die ganzen Zweifel unbegründet.
Jeder kann eine Hochzeit fotografieren, aber es ist sehr viel Arbeit, beherrschen seiner Ausrüstung und fotografische Grundkenntnisse natürlich vorausgesetzt.

eyespeak sagt:

… und falls euch mal die Ideen ausgehen sollten: Real Wedding Album: Barbie & Ken – http://glmr.me/nYxI4f

Großartig! 😉

lammy sagt:

ich habe mal für ‚Nein‘ gestimmt, weil ich noch nie der ‚Hauptfotograf‘ war.
Ich habe zwar schon auf Hochzeiten fotografiert, aber nur als Gast bei Freunden.

Hauptfotograf bei einer Hochzeit zu der ich als Gast eingeladen bin, möchte ich wohl auch nicht sein (aus schon mehrfach hier genannten Gründen).
Ansonsten würde ich die Herrausforderung sicherlich auch gern annehmen.

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