18.02.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Porträts mit der Makrolinse




So liebe Leser. Heute seid ihr wieder gefragt. In den letzten Wochen ging es hier um das Arbeiten im Studio und um die Makrofotografie. In beiden Fällen kommen Objektive im leichten Telebereich zum Einsatz. Nicht selten werden hierfür Festbrennweiten mit hoher Lichtstärke verwendet. „Normale“ Objektive (z.B. das Canon 85mm 1.8) eignen sich für Makroaufnahmen schon alleine durch den höheren Mindestastand nur bedingt. Wie sieht das aber im umgedrehten Fall aus. Kann oder sollte man sogar ein Makroobjektiv auch für Proträtaufnahmen verwenden? Was meint ihr?

Porträts mit der Makrolinse

  • Kein Problem, habe ich gute Erfahrungen mit. (79%, 63 Votes)
  • Auf keinen Fall! (11%, 9 Votes)
  • Geht, aber macht im Postprocessing unnötig Arbeit. (10%, 8 Votes)

Total Voters: 80

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Fernando sagt:

Bei meinen Fotoshootings ist die Kombination 20D und EF-S 60mm für mich eine geniale Kombination. Sehr scharf und unglaublich detailliert. Gerade wenn man sehr nahe ran geht und vielleicht sogar nur einen Teil des Gesichtes fotografiert. Nachteile konnte ich bisher keine feststellen. Ich glaube die Abbildungsleistung nimmt auch erst in der Unendlichkeitsstellung ab.

LG Fernando

Besim sagt:

@Fernando: Wie sieht es denn mit Hautunreinheiten bzw. Poren auf Deinen Fotos aus?
Durch die Makro-Linse werden diese Teile ja schon sehr detailliert abgebildet.
Lässt Du das unbearbeitet?

Carsten sagt:

Also für Portraits benutze ich gerne das Canon 100mm/2.8 Makro, grade wenn es eventuell sogar nur um Details geht (das 85/1.8 hat schon einen verdammt großen Mindestabstand). Das 85/1.8 kommt aber öfter zum Einsatz, da ich in meinem DIY-Studio nicht allzuviel Platz habe und 100mm da oft zu lang sind.

Chris sagt:

Ich verwende auch ganz gerne das Tamrom 90/2.8. Eine schöne Schärfe, auch schon bei großen Blendenöffnungen, grade bei Closeups eine feine Sache 🙂

@Besim: Eiin wenig Retusche ist halt (fast) immer nötig 😉

Rasmus sagt:

Hab auch soweit gute Erfahrungen mit gemacht, wenn man nicht die höhere Freistellung von der größeren Blende haben will.
Mit den Hautunreinheiten hängt erstmal davon ab ob überhaupt so viele da sind. 😉 Und sonst ist auch beim 85mm das Gesicht ja nicht so schwammig das die plötzlich verschwinden, also hab ich die Retusche-Arbeit sowieso. 😉
Deswegen nehm ich das 60mm-Makro üblicherweise bei Kopfportraits, wenn ich auch ab und zu für Details näher ran will und das 85mm oder das 80-200mm wenn ich mehr auch zu Oberkörper oder Ganzkörper-Portraits tendiere.

Hallo,

Portraits mit einem Makro aufzunehmen dachte ich damals wäre eine klasse Möglichkeit zwei Richtungen mit einer Linse umzusetzen. Leider sind die Makros (die ich probiert hatte) im Fokus nicht gerade die schnellsten und dem Model immer zu sagen bleib mal so war leider auch keine alternative…

Gruß Maik
MIKA-fotografie.de | Berlin

zoomyboy sagt:

Da Makroobjektive brutal scharf sind, ist das im Porträtbereich bei den Augen einfach genial. Da die Haut eh meistens in PS noch nach bearbeitet wird, werden mit einer Maske die Augen ausgelassen, und somit hat man bei den Augen eine sehr schöne schärfe, die man mit einem Normalen Objektiv nicht mal so schnell hinbekommt.

Ronny D. sagt:

Ich habe leider noch kein Makro und daher auch keine Erfahrungen damit.
Aber bei den Jungs Krolop und Gerst wurde mal per Video erklärt warum die gerade für Porträts ein 100m Makro benutzen – sehr interessant. 🙂

Ulf sagt:

@Ronny D.: Ein 100m Makro fände ich auch wirklich mal SEHR interessant. Etwas schwierig zu handhaben vielleicht, und der Mindestabstand dürfte auch nicht von schlechten Eltern sein. 😀

Ansonsten: Ich habe für meine dilletantischen Portrait-Versuche bisher auch immer das Tamron 2.8/0.09m DI verwendet und bin ganz angetan davon. Scharf, verzeichnungsarm, schöne Tiefenunschärfe.

Und tatsächlich wage ich zu bezweifeln, dass ein Makro außerhalb des Makrobereichs schärfer abbildet als ein Objektiv mit größerem Mindestabstand. Warum sollte es das tun? Ganz im Gegenteil gibt es doch Makros, die bei zunehmender Entfernung an Schärfe verlieren. Beim Tamron merkt man davon glücklicherweise nichts, zumindest nicht im Bereich von einigen Metern. Aber dass ein Objektiv, nur weil „Makro“ draufsteht, bei großem Abstand kleine Dinge wie Pickel schärfer darstellen kann als andere Objektive, halte ich für Unsinn. Wenn man es natürlich mit einem Superzoom-Kit-Objektiv vergleicht, mag das zutreffen, aber aus anderen, naheliegenden Gründen.

Ronny D. sagt:

@Ulf: Ick weis es nicht. Wie schon gesagt ich habe kein Makro. Mich persönlich reizt das 70mm von Sigma. Wenn ich es irgendwann habe werde ich alles ausprobieren.
Mich interessiert auch mehr die „normale“ Makro-Fotografie. Also kleine Dinge ganz groß 🙂

Ich nutze ein 90er Makro regelmäßig für Beauty-Aufnahmen (am Vollformat).
Gerade für Gesichtsausschnitte oder enge Anschnitte des Kopfes ideal, denn bei den meisten Objektiven ist die Naheinstellgrenze dafür zu groß.

Allerdings spiele ich mit dem Gedanken, auf das 100er Canon zu wechseln, da mich der langsame AF manchmal stört.

laurenz sagt:

das 2.8/100 geht gut für portraits. an einer aps-c ist es dann zwar etwas lang…

die kollegen krolop gerst haben dazu mal etwas interessantes geschrieben.
http://www.krolop-gerst.com/blog/technical-tutorial/technical-8-canon-100mm-is/

Können kann man das, sollen muss man es nicht. Hängt von der Bildwirkung ab, die man erzielen möchte + den Abstand zum Motiv + zum Hintergrund und der letztendlichen Bildverarbeitung/Präsentationsart.

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