05.10.2011 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Superzoom

Superzoom



Seit ein paar Wochen liegt, neben den ganzen anderen Fotogadgets, ein sogenanntes Superzoom Objektiv bei mir im Schrank. Es ist das 18-270mm von Tamron. Nun gut wenn ich ehrlich bin, habe ich es mehr dabei, als das es im Schrank liegt. Aber darum soll es heute auch gar nicht gehen.



So weit ich das einschätzen kann schwört ein großer Teil von euch auf lichtstarke Festbrennweiten. Das Tamron 18-270mm ist da eher das ganze Gegenteil. Kann man da den Schluss ziehen, dass ihr solche Superzoom Objektive nicht so gut findet? Mich interessiert mal wieder eure Meinung.

Was hältst du von Superzoom Objektiven?

  • Ist hin und wieder ganz hilfreich. (52%, 128 Votes)
  • Das ist was für Hobbyknipser. (33%, 80 Votes)
  • Find ich super! (15%, 36 Votes)

Total Voters: 244

Loading ... Loading ...

Bei Google empfehlen:

Kategorie: Umfragen

Kommentare

Viktor sagt:

Wackel mal an der Spitze im ausgefahrenen Zustand – und das soll dann scharf stellen können? nie wieder ein suppenhuhn – äh suppensuum – ich mein superzoom :)

Sam sagt:

ich fand das 18-200 an DX ganz brauchbar (wenn auch eher nur bis 100mm), hatte mir wegen des Umstiegs auf FX mal das 28-300 zugelegt und war extrem enttäuscht: Statt 300mm hatte es in normalem Fotoabstand vielleicht gerade mal 150mm, erst bei unendlich kam man auf 300mm effektive Brennweite, was mir nicht hilft. Habs dann zurückgegeben (genauer gesagt hab ich das erste deswegen als Defekt zurückgegeben, und erst beim Zweiten festgestellt, dass das ein “Feature” ist).

Martin sagt:

Also fuern Urlaub ist ein Superzoom sicher praktisch – allerdings deswegen ein Objektiv anschaffen, das das restliche Jahr verstaubt??

oli sagt:

Ich hab mit einem Pentax 18-250 (wohl auch ein Tamron) angefangen und bin erst später auf Festbrennweiten und lichtstarke kürzere Zooms umgestiegen. Bei der einen oder anderen Städtetour vermisse ich aber genau solch ein “Reise-immerdrauf”, denn ständig 3-4 Optiken mit sich rumschleppen ist irgendwie auch nicht zielführend. Und i.d.R. sind die Ansprüche an Kreativität bei einem Stadtbummel je eher begrenzt…

Jan sagt:

Am liebsten Festbrennweite, aber ein Zoom befindet sich auch in meiner Fototasche. Nur benutze ich es nicht unbedingt im herkömmlichen Sinne, sondern meistens nur, wenn mein Festbrennweiten-Tele nicht nah genug herankommt.

Olaf Herrig sagt:

Deine Frage kann man so einfach nicht beantworten. Da wird jeder zu einem andern Ergebnis kommen!
Ich habe auch ein Suppenzoom als Immerdrauf im Einsatz! Vor allem im Weitwinkelbereich erkauft man sich damit exorbitante Verzeichnungen, die sich bei meinem Canon 18-200er bis in den leichten Telebereich bemerkbar machen. Vorher hatte ich ein 28-200er Sigma mit deutlich weniger Verzeichnung! Bei meinen bevorzugten Motiven kann ich leider auf eine flexible Brennweite nicht verzichten. Wünschen würde ich mir von der Industrie ein Zoomobjektiv im Bereich von etwa 30-135 mm Brennweite. Da bin ich aber noch nicht fündig geworden. Falls jemand sowas kennt? Lichtstärke würde nur eine untergeordnete Rolle spielen ….

dogwatcher sagt:

Ein durchaus interessantes Thema…

Ich habe auch (mehrere) Festbrennweiten.. bin aber der Meinung “Leute.. unterschätzt mir die Zooms nicht!”

Ich finde gar in letzter Zeit, dass der Festbrennweiten-Trend manchmal etwas unkritisch aufgenommen wird…

Klar: Bildqualität der FBs ist (sehr oft) besser… ja, die Offenblende ist auch oft ein Argument.

Aber sehr oft befinde ich mich auch in der Situation, dass ich zum Wechseln von Objektiven gar keine Zeit habe.. und “Turnschuh-Zoom-Mäßig” durch die Gegend wuseln ist dann vielleicht auch gar nicht drinne!

Nicht jeder von uns rückt jedesmal mit voller Ausrüstung aus, pirscht sich in aller Ruhe an das Objekt der (Foto)Begierde ran, wartet Stunden auf das richtige Licht, baut das Stativ auf, sinniert über die Objektivwahl und kommt dann nach reiflicher Überlegung zur Aufnahme….

Manchmal ist die Hobby-Fotografenrealität doch eine ganz andere!

Man rückt mit Familie oder Kollegen aus, und versucht, beim durchstreifen der Stadt “mal eben nebenbei” den einen oder anderen guten Schuß zu erhaschen…

“Schatz, ich muss mal eben das Objektiv wechseln” oder “.. kannst du mal eben auf den Kinderwagen aufpassen.. auch wenn du schon den Großen hast und eigentlich in das Geschäft da wolltest..” kommen da nicht gut.

Also heißt es möglich flexibel sein.. und da sind Zooms nunmal unschlagbar.

Ob es nun gerade “Superzooms” sein müssen, steht auf einem anderen Blatt, wie Olaf Herrig schrieb.. gemäßigte Zooms, das wäre was!

Ansatzweise habe ich das mit meinem Sigma 17-70 … am Crop eine (für mich) tolle Spannweite, nicht umsonst eine für mich fast unentbehrliches Objektiv. Dazu kommt die tolle Nahbereichsfähigkeit.

Ich mag da gerne überall bei den “Kollegen” anecken, aber ich gebe da gerne Kontra, wenn jemand einem Anfänger gleich alle Zooms ausreden will.. ein günstiges 50mm ist natürlich immer toll, aber ich finde, für viele ist auch eine Auswahl an Zooms durchaus wichtig und manchmal mehr für die eigene Situation geeigneter…

Roland sagt:

Ich für meinen Teil habe schon sehr lange ein 18-200er von Nikon und möchte das Teil in keinem Fall missen – in meinen ganzen Urlauben quer über den Erdball, hat es mit hervorragende Ergebnisse geliefert und mich auch nie im Stich gelassen.

Meiner Meinung nach haben diese Objektive durch aus ihre Berechtigung und da ich im Urlaub nicht immer einen ganzen Führpark an Gerätschaften mitschleppen will (weil wir auch viel mit dem Rucksack am Weg sind) deckt es im Grunde meine Bedüfnisse ab. Klar – es ist natürlich ein Kompromiss mit so einem Ding zu fotografieren (Lichtstärke usw.), jedoch haben in meinem Fall immer wieder die Vorteile (Brennweite – kein Objektivwechsel – schnell Einsatzbereit in vielen Situationen – wenn ich da erst Objektiv wechseln müsste wäre der Moment weg … usw.
Auch der Bildstabilisator an meinem Nikkor tut seine Arbeit sehr gut und hilft mir über die Lichtschwäche ein wenig hinweg … und da im Urlaub auch ein Reisestativ dabei ist macht dies den Rest … Fazit: In Sachen Urlaub – für mich eine tolle Alternative als Kilo an Objektive mitzuschleppen und in meinem Fall nicht weg zu denken.

gr
Roland

Also ic

Uli sagt:

Für unterwegs gibts für mich nix einfacheres als mein Tamron 18-250. Gerade bei Städtetouren hab ich trotzdem ein lichtstarkes Objektiv zusätzlich dabei, um auch in Gebäuden Photographieren zu können. Das 18-250 ist aus meiner Sicht ein wirklich geniales Objektiv, bei dem ich auch bei 18mm und bei 250mm immer noch gute Bildqualität bekomme. Selbstverständlich hat ein 50mm/1.4 auch seine Berechtigung, aber für den alltag finde ich es zu sperrig ;)

Clodinchen sagt:

Ich war dankbar, dass mein 18-200mm im Kit zu meiner Canon damals mit dabei war, denn im Urlaub ist es einfach spitze als Immerdrauf. Ich nutze es eher privat und es leistet tolle Dienste :)) Ohne geht überhaupt nicht.

Marcel sagt:

Als Fan der Festbrennweite möchte ich zwar mein kleines Zoom in gewissen Situationen nicht mehr missen, aber 18-270mm ist dann doch ein wenig zu viel des Guten wie ich finde.

Frank F. sagt:

Hallo!

Ich finde da nicht die Antwort bei der Umfrage für mich, deshalb mein Beitrag. Ich verwende zum einen fast immer ein 18-200 – zu oft benötige ich die Brennweiten denn im Rollstuhl lässt sich wenig erlaufen siehe 50mm Festbrennweite. Was bei mir auf dem Wunschzettel steht ist ein 17-50 2,8 das deckt für mich auch viel, aber kommt nur bei schlechten Licht zum Einsatz.

bosch sagt:

Die Frage stellt sich am KB-Format eher weniger: 24-70 oder 24-105 und das war’s dann auch schon mit dem Zoom. Von 18-200 geht da eher weniger.

Aber auch am Crop habe ich das Canon 17-55/2,8 IS. Ein wirklich ganz hervorragendes Objektiv, das sich vor keinem L verstecken muss. Für Reisen, bei gutem Licht etc. ist aber sicher so ein Superzoom eine gute Sache.

Steffen sagt:

Es gibt fürs Kleinbild auch ein Objektiv mit solche einem Brennweitenbereich. Kostet aber ;-)

Askan Worms sagt:

Wenn dies Zoom eine Super Linse währe, warum haben sich die Preise für dies Teil halbiert. Egal was damit ist, scheinbar will es niemand haben.

Christoph sagt:

Meiner Erfahrung nach ist ein Objektiv was bei 70mm “startet” etwas für spezielle Zwecke. Im Moment fahre ich ganz gut mit meinem 18-55er. Hatte letzte Woche (auf einem Volksfest) kurz ein 70-210er an der Kamera, weil das Licht ausnahmsweise mal ausreichend war, um ohne Stativ Verwacklungsfreie Bilder machen zu können, allerdings war mir der resultierende Ausschnitt etwas zu mau. Dann lieber das 18-55er auf quasi-WW gedreht und viel eingefangen.
Mit einem 1x-X00er als Allrounder könnte ich mich vielleicht anfreunden, allerdings hab ich da noch kein brauchbares gefunden. Finds eher nervig, für jede Eventualität Objektive mitzuschleppen, wenn ich mal auf Tour gehe. Andererseits war ich der, der sich über die “Nightloop” Knippser muckiert hat, die für Personenknippsereien ein (geschätzt) XX-400 er Objektiv dran hatten; und das zur Sicherheit an 2 Kameras, damit alles schön nach Profi aussieht ;) Da hätt auch ne Westentaschenknippse gereicht…(zumal die Bilder ja nachher eh in den hunderterBereich runtergerechnet werden)

Maren sagt:

Ich hatte mal ein 18-200mm an der 400D, das ich genau keinmal benutzt habe :-)
Ich ziehe lichtstarke Festbrennweiten vor. Zum einen wg der Lichtstärke, zum anderen weil sie mich zum Arbeiten an und mit dem Motiv zwingen. Unter Fotografieren verstehe ich nicht, mich irgendwo hinzustellen und dann das Motiv beliebig nah “heranzuholen”. Obowohl ich natürlich weiß, dass sowas in manchen Situationen nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig sein kann. Aber das sind oftmals Situationen, die ich eh nicht fotografiere bzw die ich mit meinen Objektiven kompensiere so gut es eben geht. In der Regel stelle ICH mich auf mein Motiv ein, und nicht umgekehrt.

Kurz gesagt: Weder Tele noch Zooms entsprechen meiner Arbeitsweise und meinen Vorlieben beim Fotografieren, so dass ich Superzooms nicht haben möchte (mal ganz abgesehen von gewissen Ansprüchen an die Bildqualität, die solche Zooms einfach nicht erfüllen können)

Thilo sagt:

Ich bin ständig im Wald. Wenn man da mal ein Reh erschiessen will sollte man schon hin und herzoomen können.
Zugegebenermaßen bin ich allerdings auch nur selten mit der Bildqualität zufrieden. Muss halt alles stimmen: Licht, Lichtwinkel, Blende,Objekt bitte nicht bewegen, nicht zu tief atmen bla bla.
Bei ner Festbrennweite hätt ich bestimmt mehr Licht dass durch die Öffnung kommt, muss dafür aber näher ran oder umständlicher pirschen.

Irgendwas ist immer.

Tom! sagt:

Ich finde es etwas unglücklich, dass diese Superzooms als “Allroundobjektive” verkauft werden. Ich halte sie für Spezialisten für die (in meiner Fotopraxis) seltenen Fälle, in denen man beide Randbrennweiten braucht *und zusätzlich* nicht in der Lage ist, mit zwei oder mehr Objektiven zu arbeiten.
In anderenFällen sidn Sie nur eien Kompormiss und bringen leider oft Einschränkungen mit sich, die für die Gestaltung problematisch sein können. Z.B in Bezug auf Lichtstärke und Naheinstellgrenze

Andreas sagt:

Auch Superzooms haben ihre Berechtigung. Selbst habe ich derzeit nur 2 Festbrennweiten im Fundus, ein 50mm und ein 105mm Makro. Für Ausflüge, Urlaub oder auf Familienfeiern ist allerdings ein Immerdrauf-Zoomobjektiv einfach bequemer und meist ausreichend. Mein Wunschobjektiv wäre da das Nikkor 18-200mm 3,5-5,6 VR II. Wenn die Scherben nur nicht immer solche Löcher in die Kasse reissen würden…

Uwe sagt:

Der Vorteil von den Dingern ist halt die große Flexibilität in der Brennweite. Mit allen negativen Konsequenzen. Deshalb mag ich die Dinger auch nicht sonderlich. Und Festbrennweiten sind auch kein Allheilmittel. Deshalb bin ich mittlerweile dabei meinen Linsenpark auf lichtstarke Zooms umzustellen. Auch wenns in der Hobbykasse weh tut.

Viktor sagt:

also das 24-105 f4L ist ja auch ein “Superzoom” taugt aber was! Das war bisher mein schärfstes (leider geliehnes) Objektiv

Stefan sagt:

Man muss wissen, wozu man was braucht (und ob man es braucht).

Meine Frau hatte sich kurz nach unserem Einstieg in die DSLR-Fotografie das Tamron 18-270 gekauft, um die Kit-Scherben zu ersetzen (es waren in diesem Fall wirklich Scherben – zumindest das Tele).

Nachdem wir uns einige hochwertige(re) Objektive gekauft hatten, lag dieses “Reise-Zoom” im Schrank.
Dennoch war ich letztens froh, dass wir das 18-270 haben, als wir mit Freunden auf der Kirmes bzw. auf einer kleinen Tour waren.

Es ging da nicht um besonders künstlerische Bilder, sondern um einfache Erinnerungsfotos bzw. Schnappschüsse. Dafür war/ist es optimal und von der Quali m. E. immer noch um Längen besser als eine Kompaktknipse (trotz der Lichtunstärke besonders in schlechten Lichtsituationen).

Daher haben wir den Plan, es zu verkaufen, verworfen.

Sascha sagt:

Ich find nen “Superzoom” in Situationen wo man halt nicht die Zeit oder Möglichkeit hat mal eben das Objektiv zu wechseln ganz gut! Und auch wenn man keine Lust hat seine ganze Fototasche mit zu schlören z.B bei Ausflügen/Reisen wo es nicht primär auf´s fotografieren ankommt, kann ein “Superzoom/Allroundzoom” besser sein als nix.
Ich besitze im Moment leider nur ein 18-105 Nikkor und bin ganz zufrieden. Ich durfte aber mal ein 50 1.4 testen und war absolut begeistert!!! Seitdem steht es auf meinem Wunschzettel!!

RSS-Feed zu diesem Beitrag

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

© 2007 - 2016 lens-flare.de – Fotografie Blog is proudly powered by WordPress.