27.11.2008 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Urheberrecht

Mich interessiert mal wieder eure Meinung. Auf heise.de habe ich gelesen, dass ein EDV-Unternehmen zur Zahlung einer Strafe verdonnert wurde, da es ohne Erlaubnis des Urhebers sechs Fotografien für einen Webauftritt verwendete.



Wie handhabt ihr das eigentlich?

Verwendet ihr ungefragt fremde Fotos für eure Artikel/Webseite?

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Kategorie: Umfragen

Kommentare

Ich gebe es an aber nur Bei Produkten. Also eigentlich Werbung.
Alles ander versuche ich zu vermeiden.

Ylloh sagt:

Es gibt inzwischen genug Datenbanken, bei denen man ohne Probleme kostenlose Bilder findet, die man meist (bei Angabe des Fotografennamens) ohne weitere Einschränkungen benutzen kann. Wenn man den Namen im Bild nicht unterbringen kann, muss man halt zu den Angeboten gehen, die Geld kosten. Im Low-Preis-Segment sind ja inzwischen auch einige Seiten vertreten.

Ärgerlich ist es, wenn Bilder vor allem auf trafficintensiven Seiten hotgelinkt werden, aber da kann man außer einer Technischen Sperrung meist nicht wirklich viel bewirken…

Dank Seiten wie TinEye kann man ja auch schon recherchieren, wo die Bilder sind. Bei privaten Blogs reicht häufig ein netter Beitrag oder eine Mail aus und das Bild hat entweder eine vernünftige Quellenangabe, oder es wird nicht mehr verwendet. (Das Wort Nutzungsgebühren wirkt da Wunder…)

Fabian sagt:

Man neigt ja oft dazu, das fremde Foto erstmal einfach einzubauen und dann zu fragen / die Quelle anzugeben. Aber ich vermute, dass man sich dann auf ganz dünnes Eis begibt, da der Rechteinhaber nicht immer so reagiert, wie man es sich erhofft (im einfachsten Fall eine böse E-Mail, im schlimmsten eine Abmahnung)…

ToXic sagt:

Wo kein Kläger, auch kein Richter. Aber: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Man merkt m.E. an diesem Fall sehr schnell das man sich bei einer Auftragsvergabe auf Referenzangaben von Webdesignern und Template Designern für z.B. Online-Shops oder Blogs nicht verlassen kann. Nicht jeder kennt sich eben mit der Thematik Urheberrecht auch nur ansatweise aus, und diese Unkenntniss bzw. gefährliches Halbwissen rächt sich dann. In manchen Fällen erst Jahre später, aber bluten muß man dann trotzdem. Quellangaben gehören m.E. nach zum guten Ton, und sofern man unsicher ist, lieber auf das ein oder andere Bild verzichten.

Nylle sagt:

Ungefragt fremde Fotos zu verwenden geht mal gar nicht! Völlig wurscht, ob man die Quelle angibt oder nicht. Eine Quellenangabe ist so oder so angebracht – wenn es nicht sowieso schon Teil der Nutzungsbedingungen ist, gehört es schlicht und einfach zum Guten Ton. Und diese Selbstberuhigung „is doch Werbung“ ist genauso Quatsch.
Das Werk eines anderen ohne dessen Erlaubnis anzubieten ist nicht nur rechtlich bedenklich, sondern auch moralisch und zeugt von absoluter Unseriösität.

zoomyboy sagt:

Das Problem sehe ich im Miteinander Reden, auch im Internet reden die Menschen zu wenig miteinander.

Saint sagt:

Das Uhrheberrecht gehört abgeschaft. Alles andere kann man über CC-Lizenzen regeln.

Das Problem an der Sache ist, dass auch Leute damit auf den Arsch bekommen, die keinerlei kommerziellen Nutzen davon tragen. Den dadurch enstehenden Ärger kann ich durchaus nochvollziehen. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist der Umstand, das irgendwelche Leute auch dann zahlen müssen, wenn sie für private Dinge, Sachen veröffentlichen, die Quellen angeben und dann zahlen sollen. Fuck! Da sorgen sie erst für Aufmerksamkeit und dann sollen sie zahlen. Pfff.

Und Quellen so genau wie möglich anzugeben gehört sich einfach mal. Mach ich auch und weiß dennoch, dass irgendwann nicht gewollte Post im Briefkasten liegen kann. Das Risiko gehe ich aber fast täglich ein.

Dino sagt:

Bisher habe ich mich nur bei den, von den Herstllern extra zur Verfügung gestellten, Pressebildern bedient.
Sofern mein eigener Blog dann aber mal soweit fertig ist, dass ich selbst anfangen kann zu bloggen, werde ich mich mit dem Thema noch mal ein wenig intensiver auseinandersetzen müssen…

jens sagt:

Ich pass da immer auf, weil ich schlechte Erfahrungen mit dem Thema gemacht habe. Ich denke, ein Blog oder eine Homepage wird umso persönlicher, je mehr man selbst daran gebastelt hat – das betrifft meiner Meinung nach auch die Photos und Graphiken.
Gruß, Jens

Nylle sagt:

@Saint: CC-Lizenzen sind nicht der Weisheit letzter Schluß, sie decken eben NICHT alle Nutzungsmöglichkeiten ab. Ein Fotograf, der mit seinen Bildern Geld verdienen möchte, ist schlicht und einfach darauf angewiesen, daß er Lizenzen VERKAUFT und nicht via CC verschenkt! Klar ich mag CC und meine Fotos stehen auch alle unter der CC-Lizenz. Ich bin selbst ein Verfechter freien Wissens und barrierefreier Nutzung. Daher steht es mir auch frei, mein Werk auf diesem Wege anzubieten. Aber es sieht nicht jeder so und wer sein werkschützen will, hat jedes Recht dazu. Du hast verdammtnochmal nicht das Recht, anderer Leute Arbeit ungefragt zu veröffentlichen. Es ist scheißegal, ob Du das privat machst oder kommerziell, ob Du damit Gewinn machst oder jemandem kostenlose Werbung verschaffst. Interessiert keine Sau. Es ist nicht deine Arbeit und damit besitzt Du kein Recht daran, gar keins. Und wenn Leute das bewußt in Kauf nehmen, haben sie es auch verdient, dafür abgemahnt zu werden.

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