14.12.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Was machst du mit stürzenden Linien?




Wenn in einem Foto eigentlich parallel laufende Kanten auf einander zustreben, redet man von stürzenden Linien. Das Effekt macht sich besonders bei weitwinkligen Aufnahmen bemerkbar. Das Bild oben ist ein typisches Beispiel dafür (aufgenommen mit 14mm am Kleinbild).

Korrigieren lässt sich das Ganze z.B. mit ShiftN aber auch in Photoshop & Co. Nun würden wir gern von euch wissen, ob und wie intensiv ihr diese Möglichkeit der Nachbearbeitung nutzt. Oder stört euch dieser Bildfehler eher weniger?

Stürzende Linien in Aufnahmen ...

  • ... korrigiere ich wenn der Effekt stark auftritt. (47%, 93 Votes)
  • ... versuche ich bereits bei der Aufnahme zu vermeiden. (38%, 76 Votes)
  • ... stören mich selten und werden fast nie entfernt. (33%, 65 Votes)
  • ... werden von mir immer mittels EBV entfernt. (10%, 19 Votes)

Total Voters: 198

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Kategorie: Umfragen

Kommentare

Julian sagt:

meistens versuche ich den Effekt zu verhindern.
Wenn es nur leicht stürzende Linien sind, bleiben diese auch drin.
Falls Sie zu stark werden, versuche ich zu zu entfernen oder abzumildern

Matthias sagt:

Klar, wie immer wenns möglich ist schon bei der Aufnahme vermeiden.
Ist natürlich bei Architektur leider oft nicht möglich, daher bei zu starken Stürzen dann Photoshop …
Das wäre übrigens noch eine der Sachen, die ich mir – zumindest in einfacher Form – für das Lightroom-Entwickeln-Menü noch wünschen würde.

Steffen sagt:

@Matthias: Stimmt, das vermisse ich dort auch!

Josef sagt:

Ich benutze sie gerne als Gestaltungsmittel. Manchmal rechne ich sie auch raus, aber ich bekomme immer den Eindruck, dass es dann noch unnatürlicher wirkt. Zumindest geht mir das so.

Steffen sagt:

@Josef: Ja das stimmt. Bei extremen Verzerrungen sieht das korrigiert auch komisch aus.

Florian sagt:

Ich versuche normalerweise das gleich beim Fotgrafieren zu vermeiden, denn sonst landet das Bild bei mir später im virtuellen Papierkorb. Mit der Software-Korrektur habe ich bisher nämlich auch nur selten gute Erfahrung gemacht.

Jochen sagt:

Ich finde die stürzenden Linien geben Dynamik, welche zwar einen irrealen Charakter verleihen, aber dennoch spannend sein können. Auf meiner sommerlichen Städtetour durch Colmar habe ich bewusst mein Weitwinkelobjektiv nebst Polfilter eingesetzt, um damit zu experimentieren. Korrigiert habe ich nachher nichts.

http://www.fotokulisse.de/content/galerie/stadt-land-fluss/staedtetour-colmar/

Uwe Landgraf sagt:

Grundsätzlich versuche ich es bei der Aufnahme zu vermeiden.

Wenn es zu extrem aussieht, kommt EBV zum Einsatz. So richtig überzeugen können diese Tools aber meistens nicht

Ylloh sagt:

Mir fehlt der Punkt „Verwende ich als gestalterisches Stilmittel für meine Fotos ganz bewusst“ in der Abstimmung 😉

Daniel sagt:

Je näher ich am Objekt bin (typischer Weise Gebäude), desto eher setze ich auf die fallende Linie als Effekt, als etwas das Dramatik ins Bild bringt und das Objekt imposanter erscheinen lässt.
Ist das Objekt im Bild weiter entfernt und die Linien fallen nur leicht, ist das für mich viel eher ein Grund das zu korrigieren. Ich mag Symmetrie. Wenn die Linien also nur so’n bischen schräg zueinander sind, stört mich das viel mehr, als wenn da ’nen ordentlicher Winkel vorliegt, der selbst als Gestaltungselement dient.

Mir fehlt die Auswahl „Korrigiere ich, wenn der Effekt schwach auftritt.“

Bernhard sagt:

Stürzende Linien sind für mich der Reiz des Weitwinkels. Ich setze sie bewusst zur Gestaltung ein oder versuche sie bei der Aufnahme zu vermeiden.

Ich korrigiere ungewollte, schwach auftretende stürzende Linien.

Daher fehlt mir die Auswahl:

* nutze ich zur Gestaltung
* korrigiere ich bei schwachem Auftreten.

Steffen sagt:

@Benhard & @Ringo: Naja, zum Glück gibts ja die Kommentarfunktion 🙂

Jan sagt:

Ich versteh nicht, warum diese sogenannten stürzenden Linien ein Problem sind? So sieht unsere Welt nunmal aus, wenn man sie durch eine Linse betrachtet. Wers doof findet, sollte ein anderes Objektiv mit mehr Brennweite wählen. Sie nachträglich zu entfernen grenzt schon an Betrug.

Ob und wie stark ich die stürzende Linien bei einer Aufnahme entferne, hängt sehr vom Bildinhalt und der Bildaussage ab. Wenn es Gestaltungsmittel sein soll, dann lasse ich sie drinnen, ansonsten versuche ich die stürzenden Linien bereits während der Aufnahme im Keim zu ersticken….

Gruß

christof sagt:

stürzende linien versuche ich aufzufangen 😉 nicht, dass sie sich noch was tun! *haha* flachwitz…

czoczo sagt:

Bei manchen Aufnamen sind die störzende Linie gewollt und gehören zu Bild um die Ausage zu verstärken .
Bei anderen aufnahmen wiederum stören Sie – und werden wen das ner möglich ist von mir „begradiegt“ aber es passiert nicht so oft

Gerade wenn man große Objekte fotografieren möchte, aber nicht weitgenug weg kommt, bringen mir stürzende Linie leichtes Kopfzerbrechen. Wenn man sich ein wenig mehr Zeit lässt vor dem abdrücken, kann man sich anschließendes stundenlanges Nachbearbeiten sparen.

je sagt:

Stürzende Linien treten doch auch auf, wenn man ohne Linse
ein Objekt von unten nach oben betrachtet. Nein, Stürzende Linien
treten doch eigentlich auch in der Horizontalen auf, z.b. wird eine
Straße nach hinten schmaler. Von dem her können sie nicht per se
als etwas schlechtes bezeichnet werden. Es kommt ganz auf die Nähe
zum Objekt und auf die gestalterische Absicht an Ich studiere
Architektur und in der Architekturfotografie sind Verzeichnungen
und stürzende Linien generell nicht gern gesehen. Verzeichnungen
korrigiere ich grundsätzlich immer (Lightroom macht das ganz gut
automatisch). Die stürzenden Linien korrigiere ich jedoch nur dann,
wenn die Linien in der Realität auch eher als Senkrecht
wahrgenommen würden und sie auf dem Foto wirklich einen durch die
Optik bedingten „Abbildungsfehler“ darstellen. Das mach ich dann
manuell, da man beachten muss dass die Proportionen des Objekts
erhalten bleiben. Zu schnell wird ein Gebäude durch die entzerrung
zu niedrig oder zu hoch. Wenn ich direkt vor dem Gebäude stehe und
steil nach oben fotografiere, würde eine nachträgliche Entzerrung
absolut unnatürlich wirken.

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