07.10.2008 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Was wird aus Canon?



Seit der photokina ist die Katze aus dem Sack und alle Welt weiß, wie Canons Antworten auf die aktuellen Produkte aus dem Hause Nikon aussehen. Schon gibt es Berichte aus serösen Magazinen, dass Canon sich auf dem absteigenden Ast befindet. Selbst Verfechter der Marke mit den weißen Objektiven geraten ins Wanken.

Aber ist es wirklich so? Hat Canon bei den Verbrauchern wirklich verspielt? Kommt jetzt Nikons großes Comeback. Oder schafft es ein anderer Produzent an die Spitze. Mich interessiert eure Meinung.

Welcher Hersteller hat die überzeugenderen Produkte?

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Bin schon gespannt auf das Ergebnis! Die Umfrage läuft zwei Wochen und dann wird ausgewertet.

UPDATE: Eine Auswertung der Umfrage findet sich hier.

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Roman sagt:

Tja, früher wusste man halt noch woran man war. Heute ist es nur noch eine Aufholjagd. Die Gerüchte um Canons Abstieg halte ich für übertrieben. Canon ist Nikon überlegen und umgekehrt. Es kommt darauf an was man braucht. Ich brauche Beispielsweise keine 21 MP aber hohe Frameraten. Bei mir hat Nikon an sich nur den Hiemvorteil der Objektive. Ich verspüre nicht den Drang an neuen Optiken bankrott zu gehen. Selbiges gilt wohl auch für viele Canonisten. Und mal ehrlich Nikon hat ja auch nichts ordentliches auf der Photokina zu bieten gehabt. Die D90 war so ziemlich alles. Wow … 🙁

Dino sagt:

Ich habe bewußt nicht abgestimmt, da ich selbst nicht wirklich einen Vergleich anstellen kann, ich habe bisher nur mit Canon Produkten gearbeitet und weiß somit nicht wirklich viel über die Qualitäten von Nikon und Co. zu sagen…
Mir geht es aber ähnlich wie Roman, ich halte die Gerüchte für ein wenig überspitzt und denke das es nicht anders als z.B. auf dem Grafikkartenmarkt ist, mal ist der Eine ein Stückchen besser, dann wieder der Andere.
Also nicht verrückt machen und lieber fotografieren gehen 😉

Ylloh sagt:

Ich denke wenn man neueinsteiger in die (DSLR-) Fotografie ist, dann könnte es schon sein, dass man sich wirklich an dem Orientiert, was die Kameras zu bieten haben, da sind (vor allem für den Amateur- und Semiprofessionellen Bereich) die Unterschiede der einzelnen Hersteller nicht wirklich stark. Jeder hat eine andere Vorstellung, und findet diese oder jene Funktion besonders wichtig und toll. Wenn man einen Bekannten hat, der berät wird es oft die Marke des Beratenden (wenn er zufrieden ist).

Bei „alteingesessenen“ wird es nur selten zu einem „Markenwechsel“ kommen, denn die Investition in Zubehör noch einmal neu zu tätigen, leisten sich – denke ich – die wenigsten.

Dass die Entwicklung auch mal etwas stockt ist doch klar, das ist in allen Brachen so. Zuerst versucht man die Vorteile der Mitbewerber selber einzubaun, dann kommen eigene Neuerungen. Wenn die Konkurrenz einen Monat schneller entwickelt, heißt es gleich, die anderen seien nicht konkurrenzfähig, oder sogar, sie hätten nur kopiert.

Dem Resümee von Dino
„Also nicht verrückt machen und lieber fotografieren gehen“ schließe ich mich jetzt mal einfach vollkommen an 🙂

bosch sagt:

Mal liegt der eine vorn, mal der andere. Letztendlich wird irgendwann die derzeit vielleicht etwas attraktivere Nikon-Palette auch den Canon-Nutzern zugute kommen, da Canon nun in Sachen Entwicklung nachziehen muss … In der Bedeutungslosigkeit wird Canon sicher nicht versinken, dafür gibt es einfach zu viele Nutzer mit großen Objektivparks …

Patrick sagt:

Also ich denke kaum, dass Canon wirklich absteigt. Außerdem wäre es schade, weil ich die Qualität von Canon schätze und mich an die Bedienung schon zu sehr gewöhnt habe. Nikon Kameras mag ich irgendwie nicht ^^

Sam sagt:

Wen interessieren die Produkte. Gute Fotos kann man den Kameras von allen Herstellern machen.
Canon hat sich seinen Ruf verscherzt, und da die Presse panik liebt schürt diese das natürlich gerne.
Im Endeffekt wechseln jetzt ein paar Leute hin und her, und in absehbarer Zeit wird das in Vergessenheit geraten und einige Leute wechseln dann aufgrund einer anderen Panikmeldung zurück, oder woanders hin.

manne sagt:

da ich mich als Neueinsteiger für ein System entscheiden musste und noch unvoreingenommen war, weas obektivparks etc angeht hab ich mich vor allem um die unteren preisklasse bodys und objetkive gekümmert
—> ergibnis nikon
weiß nicht wiso, aber mir hat nikon einfach besser zugesagt.

Wolli sagt:

Da ich auf Vollformat im Kleinbildformat wechseln möchte, habe ich als Canon Besitzer sehnsüchtig auf den Nachfolger der 5D gewartet.Wo jetzt die 5D MarkII da ist, muss ich feststellen das diese Kamera nicht das bietet was ich brauche. Ich brauch nämlich einen guten Autofokus, eine hohe Serienbildfunktion und Rauschfreie gute Bilder bei hohem Iso. Ich brauche aber keine 21 MP und erst recht keine Videofunktion. Mir reichen die 12 MP die die Nikon D700 hat und werde zu 90% auch zu diese wechseln.

Ich bin der Meinung – und das nicht nur, weil ich bei Canon arbeite – dass Canon sich weiterhin gut im Markt halten wird. Vielleicht patzt man etwas beim Body. Das mag sein, kann es aber nicht beurteilen. Aber ich der Meinung, dass es bisher keinen besseren Hersteller für Objektive gibt. Und das ist einem Fotografen oft sehr viel wichtiger. Deswegen wird er auch weiterhin bei Canon kaufen.

Guido sagt:

Canon hat sich etwas zu lange im Erfolg gesonnt. Im wenig lukrativen aber strategisch umso wichtigeren Einstiegssegment hatte Canon ganze anderthalb Jahre lang der D40 von Nikon nichts entgegen zu setzen. Die 5D hat Canon etwas zu alt werden lassen. Bei der 1D III hat Canon geschlampt und mit nicht ausgereifter Firm- und Hardware bei vielen Fotografen an Vertrauen verloren. Deswegen hat Nikon die Nasenspitze im Moment leicht vorn. Das kann in 1-2 Jahren aber schon wieder ganz anders aussehen – derzeit kein Grund schwarz zu sehen.

Jens sagt:

ich schließe mich voll und ganz wolli’s meinung an. derzeit bin ich zwar eos 400d-nutzer, wenn mein geldbeutel jedoch reichlich gefüllt wäre würde ich auf d700 oder d300 plus 24-70 und 70-200 von nikon umsteigen. nikon trumpft hier einfach mit besserem rauschverhalten und super autofokus-system auf. wer braucht massig pixel, die lustige faschingsbilder zur folge haben (farbrauschen). dass man jetzt features aus der kompaktklasse übernimmt (videomodus, gesichtserkennung) halte ich für sinnfreie marketingstrategien, um käufer anzulocken. diesen müll braucht kein profi (wer ein gesicht nicht scharfstellen kann, hat von fotografie keine ahnung, sorry ist so). lieber hätte ich mir einen attraktiveren preis gewünscht und diese funktionen eingespart. fazit: nikon hat die nase vorn.

Guido sagt:

@Jens
Den echten Profi erkennt man daran, dass er es nicht nötig hat, sich über vermeintliche Kompaktkameras-Features zu echauffieren. Video-Modus oder Gesichtserkennung sind primär Software-Features und machen die Kamera weder signifikant teurer noch schlechter.

Aktuelle DSLRs – egal welcher Marke – sind alle auf einem sehr hohen Niveau. An den minimalen Rauschunterschieden erhitzen sich nur Leute, die primär Testbilder statt echter Bilder schießen. Und beim Autofocus lassen sich viele schlicht vom Marketinggeblubber und Zahlenspielerei beeindrucken. 51 AF-Felder bei Nikon klingen ja ganz super. Dummerweise ist der damit abgedeckte Bildbereich kaum größer als bei Kameras mit nur 9 AF-Sensoren. Und was haben Pseudoexperten die Sony A-700 für den AF verrissen. Die hat nur 9 AF-Sensoren und davon ist nur der mittlere ein Kreuzsensor. 98% nutzen aber ohnehin nur den mittleren Sensor…

Fotograf sagt:

Canon für den Profi, Nikon für den Amatuer. Das ist seit der 5D MarkII wieder deutlicher geworden.

Wolli sagt:

@Fotograf
Meine Meinung ist, das Canon mit der 5D Mark II Panisch auf die D700 von Nikon und die A900 von Sony Reagiert hat.
Ach ja warum hat denn die 1D Mark III und die 1Ds Mark III das drin was Nikon den Amateuren mit gibt? Ist nicht die Einser Serie von Canon die Profiliga?

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