21.12.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umfrage: Wie peppt ihr eure Bilder auf?

Schneelandschaft



Jeder Fotograf weiß um das Problem. Die Kamera sieht die Welt nicht so, wie wir sie sehen. Schon die Analogfotografen hatten ihr Tricks und Kniffe, um Ihre Aufnahmen zu verbessern. Aber gerade auf dem heutigen Stand der Technik hat man sehr viele Möglichkeiten, in der digitalen Dunkelkammer ein Foto im Nachhinein zu optimieren.

Mit der Zeit hat jeder seinen eigenen Workflow beim Entwickeln der Bilder. Besim hat in einem Screencast Aus Grau mach WOW schon mal verraten, wie das bei ihm von Statten geht.



Nun bin ich neugierig und frage EUCH, wie ihr eure Fotos „aufpimpt“. Würde mich freuen, wenn ihr kurz stichpunktartig in den Kommentaren schildert, wie das bei euch abläuft. Noch mehr freue ich mich natrürlich über Blogartikel, in denen ihr dann etwas ausführlicher auf eure Arbeitsweise eingeht könntet. Falls gewünscht geht das auch gerne als Gastartikel hier auf lens-flare.de.

Ach so… Sicher wollt ihr wissen, was bei dem Foto oben gemacht wurde? Ganz einfach:

  • Tonwertkorrektur
  • Gradiationskurve etwas geschubst
  • Optimierung im Kanalmixer – fertig!

Und jetzt seid ihr an der Reihe …

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Kategorie: Fotografie, Umfragen

Kommentare

Birgit sagt:

Tonwertkorrektur, Gradationskurve – ok. Mich würde interessieren, was du genau im Kanalmixer alles gemacht hast bzgl. dem Bild oben, damit komme ich nämlich noch nicht so klar

Steffen sagt:

@Birgit: Geht ganz einfach. Immer beim aktuellen Farbwert erhöhen, z.B. von 100 auf 140, und die anderen beiden Werten (stehen auf 0) um den selben Wert runterziehen ( in dem Fall je um -20) und das für alle drei Farben. Fertig!

Heiko sagt:

Ich fotografiere grundsätzlich in RAW und hab so noch die Möglichkeit der doppelten RAW Konvertierung siehe hier: http://www.heiko-keim.de/2009/06/12/leichter-hdr-look-mit-luminanz-ebene/

Ansonsten nutze ich gerne das bereits oben erwähnte, vor allem die Gradationskurve, allerdings wende ich diese Techniken jeweils mehrfach und nur auf einzelne Bereiche des Fotos an.

Na so pauschal kann ich das gar nicht beantworten … hängt eben auch stark vom Bild ab und was damit gemacht werden „muss“ oder „soll“.

Grundsätzlich fotografiere ich auch nur in RAW und bearbeite meine Bilder in Nikon Capture NX2 und Adobe Photoshop CS4. Ist es ein „Standardbild“ kommen vor allem die Farbkontrollpunkte, Tonwertkorrektur, Lichter/Schatten usw. zum Einsatz.

Beispiel einer Bildbearbeitung gibt es hier zu sehen und zu lesen: http://www.martin-huelle.de/blog/?p=108

Einen Gastartikel auf lens-flare.de würde ich gerne beisteuern!

Bernd sagt:

Jedes Bild ist anders, dennoch wende ich auf die meisten Bilder die Funktionen Tonwertkorrektur, Gradiationskurven und oft auch Tiefen/Lichter an, je nachdem, wie es auf das Bild wirkt.

Birgit sagt:

Vielen Dank, Steffen – langsam, glaub ich, verstehe ich den Kanalmixer besser

Saschagrafie sagt:

Ich liebe die Gradationskurve. Das ist eigentlich mein Hauptarbeitswerkzeug. Zum großen Teil markiere ich bestimmte Bereiche eines Fotos und fahre mit der Gradationskurve drüber. Damit kann ich ein fast jeden gewünschten Kontrasteffekt erzielen. Und noch viel mehr!

Herr Olsen sagt:

Bei mir kommt in letzter Zeit der Unscharf Maskieren Filter verstärkt zum Einsatz. Mit großem Radius, um die lokalen Kontraste ein wenig zu erhöhen. Bewirkt ähnliches, wie der „Klarheit“-Regler in Lightroom.

Uwe Mayer sagt:

Arbeitsschritte bei den meisten Bildern: 1) Tonwertkorrektur 2) ggf. Gradationskurven [weniger als ein Viertel der Bilder)] 3) Crop 4) Schärfen für’s Ausgabemedium 5) Wasserzeichen.

Bei Fotos mit Herzblut überlege ich mir allerdings oft beim Fotografieren was ich erreichen will, fotografiere und bearbeite entsprechend. Ich bin grundsätzlich bequem, wenn ich mir mit etwas mehr Mühe beim Fotografieren auch nur einen Bearbeitungsschritt in der Bildbearbeitung ersparen kann, dann investiere ich die Zeit lieber on Location.

Trotzdem ich über gewisse pre-viz-Fähigkeiten verfüge landen Bilder die auf Anhieb keinen“Pepp“ haben im elektronischen Mülleimer. Solange nachbearbeiten bis auch aus dem letzten Fehlschuss etwas ansehnliches wird ist nicht wirklich mein Ding.

Julia sagt:

Bei eigentlich fast allen Bildern drehe ich leicht an der Gradidationskurve (S- Kurve).

Katrin sagt:

Mein Bearbeitungsworkflow (mit GIMP) sieht meistens in etwas so aus:
* ggf. beschneiden
* Tonwertspreizung
* Gradationskurve – leichte S-Kurve zur Verstärkung des Kontrasts
* Bild in LAB-Modus umstellen, im Luminanzlayer unscharf maskieren, dann zurück nach RGB
* wenn notwendig, mit mehreren Layern mit unterschiedlicher Belichtungskorrektur und Ebenenmasken arbeiten (z.B. um den Himmel dramatischer wirken zu lassen ohne dass der Vordergrund absäuft bzw. Zeichnung verliert

Nicht immer sind alle Schritte notwendig. Es kommt eben auch immer ganz auf das Motiv an.

Andreas sagt:

Tonwertkorrektur
Kontraste anziehen
Sehr oft auch Farben reduzieren
Schatten und Lichten anpassen
Manchmal mit leichten Verläufen arbeiten
Hochpass-Schärfen (selektiv)

GLaub das kommt so in entwa hin 🙂

Christoph sagt:

Ich halte es da eher mit den Diafilmen…ein Bild ist nach dem Drücken auf den Auslöser fertig, Nachbearbeitung passiert ganz selten…

Gruß
Christoph

manne sagt:

je nach bild. und fast alles was bearbeitung angeht in lightroom.
lightroom ist ein super werkzeug was fotos angeht!

laurenz sagt:

digital:
*selektion in viewit
*farbtemperatur und tonwerte im raw-converter
*dann läuft eine ps-aktion ab, die alle nötigen einstellebenen erstellt. danach teile ich allen einstellebenen die gewünschten werte zu. gegebenen falls kommen noch ebenenmasken dazu.
*wenn die bilder ins web gehen, habe ich dafür ebenfalls eine ps-aktion definiert, die alles nötige vollautomatisch macht.

Steffen sagt:

Hey, vielen Dank für die vielen Kommentare. Es ist wirklich spannend für mich zu lesen, wie ihr da so herangeht.

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