04.12.2013 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Umstieg aufs FX Vollformat

In der digitalen Fotografie ist der Sensor der Kamera von wichtiger Bedeutung. Zum Beginn dieser Ära war dessen Auflösung das Verkaufsargument Nummer Eins. Aktuelle Kameramodelle und auch Handys verfügen mittlerweile über ausreichend Megapixel, um damit ohne Probleme Poster oder gar Plakate drucken zu können. Andere Parameter haben nun mehr an Bedeutung gewonnen. Für eine rauschfreie Aufnahme bei höheren ISO-Werten, aber auch für eine detailgetreue Wiedergabe, ist die Größe des einzelnen Pixel und somit auch die Sensorgröße von Interesse. Bei den digitalen Kameras für den ambitionierten Fotografen dominieren zwei Formate den Markt. Der APS-C (22.2 x 14.8mm) und der Kleinbild- oder Vollformatsensor (36 x 24mm). Kameras mit noch größeren Sensoren (Mittelformat) kosten schnell so viel wie ein Kleinwagen, so dass diese fast ausschließlich für den professionellen Gebrauch in Frage kommen.



Sensorgrößen



Die Vorteile des Vollformats jetzt im Einzelnen noch mal aufzuzählen wäre Quatsch, denn ich meine die kennt jeder von euch. Obwohl ich auch schon mal schmunzeln musste, als ein Bekannter mir davon berichtete, dass er nach Anschaffung einer Kamera mit großem Sensor auf einmal die Schärfe in seinen Bildern vermisste. Viele wissen aber genau diesen Effekt, den kleineren Schärfebereich bei gleicher Brennweite und Entfernung zum Objekt, sehr zu schätzen. Ich übrigens auch 😉 Hier ein paar Beispielfotos, aufgenommen mit Nikon FX Spiegelreflexkameras.

Schale - (c) SASCHA SCHÜRMANN

Wer mit einer Nikon Kamera in die Welt der Vollformatfotografie starten möchte, hat aktuell zwei Modelle im semiprofessionellen Bereich zur Auswahl. Die D610 und die etwas höherwertige D800. Aber schon die D610 kommt mit toller Ausstattung, wie z.B. einem doppelten Speicherkartenfach, eine hohe Anzahl an Autofokussensoren, schneller Bildfolge (6 Bilder/s), aber auch mit interessanten Softwarefeatures, wie z.B. der Möglichkeit Zeitraffer ohne zusätzlich Hardware zu erstellen. Gegenüber der professionelleren D800 punktet die D610 mit größeren Pixeln, denn ihr Sensor beherbergt "nur" 24.3 Millionen Pixel, wogegen die D800 bei gleicher Fläche mit 36.3 Millionen Pixel auflöst. Beide belegen im DxO Benchmark beste Plätze.

Hier noch einmal gebündelt die wichtigsten Informationen zur Nikon D610.

Nikon CashbackDoch Obacht! Nicht jedes Objektiv eignet sich für eine Kamera mit Vollformat-Sensor. Es muss dafür ausgelegt sein, die deutlich größere Sensorfläche komplett zu belichten.

Damit der Umstieg leichter fällt, bietet Nikon beim Kauf von bestimmten Vollformat-Objektiven bis zu 200 Euro Cashback. (Die Aktion geht noch bis zum 31.01.2014)

Wie sieht eigentlich die Verteilung bezüglich der Sensorgröße bei den lens-flare.de Lesern aus? Würde mich freuen, wenn ihr kurz abstimmt!

Welcher Sensor steckt in deiner Digitalkamera?

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