03.12.2007 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Vom scheuen Reh



Am Sonntag hatte ich seit langem mal wieder Zeit zum fotografieren und gleichzeitig herrschte Wetter bei dem man sich mehr als 100m weit vom Auto weg trauen konnte. Auf meiner Wanderung durch die vorwinterliche Mark Brandenburg kam ich an einem eingezäunten Hügel vorbei, auf dem ich von weitem grasende Tiere erkennen konnte. Schnell wurde aus meinem Weitwinkel- ein Teleobjektiv und aus meinem Wander- ein Schleichschritt. Doch leider versperrten mir Büsche die Sicht. Es kam wie es kommen musste. Ich wurde entdeckt und die Tiere machten sich aus dem Staub.

So leicht ließ ich mich aber nicht entmutigen. Es ging weiter am Zaun um den Hügel herum und siehe da. Ich traf auf zwei weitere Tiere. Diesmal hatte ich ein bessere Deckung und konnte das Reh und den Hirsch gut im Sucher erkennen (Foto oben). Einige Fotos später wurde der Hirsch skeptisch und nahm die Beine in die Hand. Ich habe damit gerechnet, dass das Reh ihm folgen würde, aber es fraß ruhig weiter. Nun wurde ich mutiger und schlich mich näher. Plötzlich hob es den Kopf und blickte in meine Richtung. Ich blieb wie versteinert stehen. Doch statt zu türmen machte es, womit ich nun gar nicht gerechnet hatte. Die Ricke lief auf mich zu, bis sie fürs Teleobjektiv eigentlich viel zu nah war. Es entstanden einige Fotos, bei denen ich nur von der Umzäunung behindert wurde. Verblüfft und erfreut zog ich weiter.



Auch wenn diese Begegnung noch nicht zu den wirklichen Wildlife Erlebnissen zählt, muss ich sagen, dass das Fotografieren von Tieren die man nicht jeden Tag vor die Nase bekommt, für mich zu den spannensten und aufregensten Seiten der Fotografie gehört. Auch wenn man hierbei auch mal einen Rückschlag einstecken muss. Wer sowieso gern draußen in der Natur auf Schnappschußjagd ist kann so sein Hobby deutlich bereichern.

Vom Reh gibts hier noch eine schöne Nahaufname in Wallpaperqualität.

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Kategorie: Fotografie

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