27.03.2012 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Warum ihr Autobahnen meiden solltet

Am letzen Wochenende war ich wieder in Gefahr. Ich bin zu früher Morgenstunde auf der Autobahn gefahren. Nicht sonderlich schnell. Die Strecke war frei. Und doch musste ich mich extrem zusammenreißen, um keinen Blödsinn zu machen. Ich war versucht anzuhalten, umzudrehen um dann auf der Autobahn parkend das Gesehene mit der Kamera festzuhalten.



Durch die Kälte der Nacht hatte sich ein leichter Nebelschleier gebildet, der sich nun wie eine Decke an die Landschaft schmiegte. Hier und da stach eine Baumgruppe, ein Hügel oder ein Kirchturm aus dem schwebenden Grau. Über der Erde wechselte das blasse Blau zu einem leichten Orange und eine kleine Ecke der Sonne begann Himmel und Erde auseinander zu schneiden.

Es ist sehr schwer diesen märchenhaften Anblick in Worte zu fassen. Deswegen hätte ich doch soooo gern fotografiert. Aber das ging leider nicht. Und so ging es mir schon oft auf der Autobahn. Euch sicher auch? Ist eigentlich auch nicht so verwunderlich. Man durchquert große Landschaftsabschnitte, ungeachtet der Witterung und ist zu den unterschiedlichsten Tageszeiten dort unterwegs.



Wenn man eine Aufnahme auf der Strecke machen möchte steht man vor zwei Alternativen. Während der Fahrt fotografieren oder anhalten und den Wagen auf dem Seitenstreifen parken. Allerdings ist beides nicht nur nicht empfehlenswert, sondern auch lebensgefährlich.

Deswegen kann ich euch eigentlich nur ein Tipp geben: Autobahnen besser meiden 😉

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Peter sagt:

Das kenne ich nur zu gut. Letztens erst wieder ein riesengroßer Mond neben der Frankfurter Skyline. Aber ich war nicht nur auf der Autobahn unterwegs, sondern hatte auch noch einen Termin. Keine Chance.

Matthias R sagt:

Du meinst diesen? http://flic.kr/p/brXE62
Glücklicherweise konnte ich mir tatsächlich die Zeit nehmen, bin runter gefahren, habe schnell einen Parkplatz auf einer Anhöhe gesucht und das Stativ, sowie die Kamera aufgestellt. „Letztens“ ist allerdings schon 6 Wochen her und es war wirklich klirrend Kalt.

Leider geht aber auch das nicht immer.

André sagt:

Das geht mit jeden Morgen auf dem Weg ins Büro so. Da ist eine Stelle, bei der wüsste ich gar nicht wie ich da sonst rannkommen sollte. Jedes zweite Mal bin ich versucht einfach auf dem Standstreifen anzuhalten. 🙂

André

Daniel sagt:

Das ist doch bestimmt jedem schon einmal so ergangen, die besten und schönsten Landschaften sehe ich selbst nur mit einem Lenkrad in der Hand 😉

Dario sagt:

Ich fahre jeden Tag durch ländliches Gebiet mit dem Zug zur Arbeit und ich kann dein Gefühl sehr gut nachvollziehen. Wenn ich dann ausnahmsweise mit dem Auto zur Arbeit gehe, etwas reserve einbaue und die Kamera einpacke ist diese spezielle Stimmung die am Vortag aus dem Zug sichtbar war weg.
„Wenn ich dann mal im Ruhestand bin, werde ich täglich und in Ruhe die Strecke fotografieren“. ist manchmal mein vertröstender Gedanke 🙂

Ja, das habe ich auch immer wieder erlebt, dass ich unteregs ein tolles Motiv oder eine tolle Stimmung gesehen habe, aber keine Möglichkeit hatte, anzuhalten. Vielleicht etwas ärgerlich, aber da kann man nichts machen. Es gibt aber auch andere Situationen, bei denen man die Autobahnen meiden sollte, so wie ich es letzte Woche erlebt habe:

http://www.flickr.com/photos/matthiasklaiber/6871419492/in/photostream

Da ich über 3 Stunden im Stau festsaß musste ich einen Fototermin abblasen und das Hotel stornieren, weil ich zu spät gekommen wäre. Den Fototermin habe ich auf den nächsten Abend verschoben, was aber zu Stress und mehr Fahrerei geführt hat. War auch nicht schön…

Steffen sagt:

Das ist war andere Extrem. Autobahn lohnt sich halt gar nicht 😉

Klaus sagt:

Es ist doch immer so, dass man die schönes Anblicke immer dann hat, wenn man eigentlich gar nichts damit an fangen kann. Aber dafür hast du jetzt wenigstens eine schöne Erinnerung.

Gruß Klaus

Holger Reich sagt:

Auch wenn es kitschig klingt, doch die besten Bilder kann man nur „mit dem Herzen“ festhalten – das wird bei den Autobahnsituationen nicht anders. Es bleibt nur „genießen“ und auf ähnliche Momente hoffen, wo die „Waffe scharf ist“ 😉

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