02.06.2010 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Wer kann länger?

Stefan Groenveld feiert mit seinem Blog gerade Jubiläum – wir gratulieren an dieser Stelle noch mal herzlichst – und will wissen: Wer kann länger?
Worauf er hinaus will, ist, welche Belichtungszeit Du aus der Hand fotografieren kannst – natürlich nicht verwackelt! Bei dieser interessanten Aufgabe lasse ich mich natürlich nicht lange bitten.



Hier der 100-Prozent-Ausschnitt:



[UPDATE]: 0,8 Sekunden [/UPDATE] – mehr habe ich nicht geschafft. Es war überhaupt das erste Mal, dass ich mich freihand an einer längeren Belichtung versucht habe. Dementsprechend ungeschliffen war und ist auch meine Kamerahaltung. Aber ich erinnerte mich an ein Gespräch mit einer Sportschützin. Sie sagte, dass es beim Schießen nicht nur auf das gute Auge ankomme, sondern vor allem auf die Körperspannung – und das von Kopf bis Fuß. Also nahm ich die leicht gespreizte Stellung eines Boxers ein, versetzte mein Becken nach Tanz-Manier in Spannung und stemmte meinen linken Ellebogen in mein Bauchspeck die Seite, bevor ich mit der rechten Hand auslöste. Die folgenden Fotos verdeutlichen das noch mal.



Stefan hat sich da wirklich etwas Interessantes ausgedacht. Mein Tipp an euch ist also die Körperspannung. Ich habe verschiedene Handhaltungen ausprobiert. Bewährt hat sich, wenn ich die Kamera samt Objektiv flach über die Hand und den Arm laufen lasse, mit dem ich mich am Körper „abstützte“.
Ich bin gespannt auf die Ergebnisse, die Stefan morgen vorstellen will. Da kann ich sicherlich noch etwas lernen – immerhin hat es Stefan auf eine halbe Sekunde aus der Hand gebracht.

Und hier noch ein Tipp für diejenigen, die sich in solchen Situation an der LiveView-Funktion der Kamera versuchen. Benutzt euren Kameragurt als Stütze, indem ihr Spannung auf den Gurt bringt – das bringt Stabilität.

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Rüdi N. sagt:

Also, 1/3 Sekunde ist ja mal eine ordentliche Hausnummer. Natürlich muss man berücksichtigen, ob man eine Kamera,bzw. ein Objektiv mit Bildstabilisator benutzt. Außerdem spielt eine entscheidende Rolle, mit welcher Brennweite ich ein Bild aufnehme. Desweiteren entscheidet die Entfernung zum Motiv, ob das Ergebnis scharf oder unscharf wird.
Bisher ist es mir mehrmals gelungen bei Motiven im Nahbereich mit Belichtungszeiten um 1/15 Sek. einwandfreie Aufnahmen zu machen. Das aber bei Verwendung von VR-Linsen ( Nikkon-Stabi.)
Ein interessantes Thema,
Beste Grüße, Rüdi

TAOG sagt:

ich nutze joe mcnallys haltung beim fotografieren.
http://www.youtube.com/watch?v=EDsx3-FWfwk&feature=player_embedded

Besim sagt:

@TAOG: Ach ja, die MacNally-Technik… davon habe ich auch schon gehört. Danke für den Link.
@Rüdi: Du hast vollkommen Recht. Lies Dir mal Stefans Artikel durchlesen. Er meint, dass die richtige und stabile Kamerahaltung auch Geld sparen kann, indem man in keine VR-Objektive etc. investiert. Deswegen finde ich das auch so spannend.
@Stefan: Sehr gerne. Ich bin gespannt, was noch so dabei rumkommt.

Stefan sagt:

Sehr gut! 1/3s ist sehr ordentlich! Gratuliere Dir zu diesem Ergebnis. Und danke für die Dokumentation Deiner Körperhaltung.

laurenz sagt:

ein kleiner tip: ; )

http://www.youtube.com/watch?v=TtiKXgNgtmc

Besim sagt:

Leute, ich habe mich vertan. Die Exif-Daten sagen, dass ich 0,8 Sekunden belichtet habe. Ich hatte das anders in der Erinnerung und beim Schreiben gar nicht mehr in die Metadaten geguckt. Sorry.

Ratze sagt:

ich halte meine cam bei längern B-Zeiten auch wie ein Gewehr., Köprerhaltung wie von Dir beschrieben. Aber weißt Du was beim Sportschiessen auch wichtig ist Atemtechnik! Ich drücke ab, wenn ich bewußt ausatme …

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