12.02.2009 | Artikel von   Facebook flickr Twitter

Zeitraffer

Momentan beschäftigt mich wieder das Thema Zeitraffer. Erste Erfahrungen habe ich ja schon mal gesammelt. Letztes Wochenende dann stand ich bei sehr ungemütlichem Wetter am See, twitterte, zitterte und versuchte die vorbeiziehenden Wolken einzufangen. Leider machten beide mitgenommenen Akkus schlapp 🙁



Dienstag Abend kam mir die Idee während meiner Fahrt zur Arbeit eine Serie aufzunehmen, um dann aus den Einzelfotos einen Film zu erstellen.

Also installierte ich das Stativ im Auto und auch der Laptop musste mit. Die Kamera wurde vom EOS-Utility angesteuert. Ich hätte gern alle 2 Sekunden ein Foto gemacht. Der minimal mögliche Wert der Canon-Software ist aber 5 Sekunden. Leider hing sich das Programm auch öfter mal auf, wenn das Erfassen und Speichern der Aufnahme länger als die eingestellte Zeit dauerte. Ich hab gehört es gibt ein Gerät, was man an die Kamera anschließt und das dann im festgelegeten Intervall die Kamera auslöst. Hat jemand einen Tipp wo ich so ein Gerät günstig herbekomme? Scheint mir dann doch die elegantere Lösung zu sein.



Die letzte halbe Stunde der Autofahrt war es dann aber hell genug, so dass ich dann doch noch zu der gewünschten Serie kam. Hier könnt ihr das Ergebnis anschauen.

Auf dem abendlichen Rückweg dann habe ich noch ein paar einzelne Fotos während der Fahrt gemacht. Diese Idee ist nicht neu, aber ich wollte es einfach mal probieren, wenn ich schon alles im Auto aufgebaut habe 🙂

Nachts im Auto

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Kategorie: Fotografie

Kommentare

Ingmar sagt:

Coole Fotos! Wie installierst Du Deine Kamera im Auto, dass sie nicht so viel wackelt?

Ylloh sagt:

Bei dem Stop-n-Go lob ich mir doch sie S-Bahn 😀

Florian sagt:

Setz‘ doch noch ein bisschen stimmige Musik drunter. Hast gekonnte rückwärts eingeparkt top! Wieviel Gigabyte waren alle Dateien groß?

Uwe Mayer sagt:

Interval- / Langzeitbelichtungstimer gibt’s bei eBay günstig, bspw. hier:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ssPageName=STRK:MEWAX:IT&item=140271360603

Auch bei eBay, dann aber aus Asien, auch gerne zum halben Preis. Lieferung dauert ewig. Als Originalzubehör bspw. auch von Canon, allerding zu horrenden Preisen.
Kompakte Bauweise, auch ohne Batterien immer noch als Kabelauslöser nutzbar.

Wer eine gescheite Point-and-Shoot Camera hat, sollte mal im Handbuch nachschlagen, manche dieser Modelle (wie bspw. die Nikon Coolpix P5100) haben sowas schon an Board.

Patrik sagt:

Salut

schau dir mal den canon Artikel TC80N3 an.

Günstig kann man in wirklich nicht nennen, er ist jedoch seit jahren treuer Begleiter und hat mich noch nie im Stich gelassen.

Gruss Patrik

Besim sagt:

Super Video und coole Idee!
Ich versuche mich momentan auch an dem Thema und nehme das abendliche Alltagsleben auf dem Sofa auf, bevor ich mich nach draußen wage 🙂
Mal sehen, was Deine Experimente noch so hervorbringen.

Tim sagt:

Sehr cooler Film!

Wie hast Du das Stativ im Auto befestigt, dass es auch wirklich fest stehen bleibt (Bremsen, Kurven usw.)?

Könnt mir vorstellen, dass man mit so einem Aufbau bei anderen Autofahrern auch mal als Zivilstreife durchgehen kann 😀

Jörg sagt:

Wenn Du keine Abneigung gegen chinesische Produkte hast, könnte das hier was sein:
http://www.enjoyyourcamera.com/Fernausloeser/Kabel-Fernausloeser/Timer-Ausloeser-JJC-TM-A-fuer-Canon-50D-40D-5D-Mark-II-etc::2205.html

Gibt es auch für andere Kameras und sicherlich auch von anderen Importeuren. Bei mir scheint es mit der Nikon D90 zu funktionieren.

Steffen sagt:

Vielen Dank an alle für die netten Kommentare und die Hinweise zu meiner Frage. Werde ich dann mal in Ruhe durchschauen.

Zur Installation der Kamera im Auto schaut euch mal diesen Artikel an.

Das Bildmaterial war so um 500MB groß, der fertige Film nur noch 10MB. Ich habe die Fotos gleich in kleinerem Format aufgenommen ( S bei der 400D).

Einparken lernt man schnell, wenn reglemäßig in Berlin auf Parkplatzsuche ist 😉

Saxi sagt:

Sehr geiles Teil – wollte gerade nach der Befestigung fragen – hat sich erledigt. Frage mich, was passiert, wenn SIE einen anhalten mit sowas (passiert mir derzeit öfter OHNE)? Egal – schöner Einblick und vermutlich auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich hab das Utility-Tool noch garnicht so genau angekuckt – da geht scheitns doch mehr, als ich dachte – mal checken. Bin auch auf Besims Arbeit gespannt ;o) Klasse Sache das!

Steffen sagt:

Achja Besim, bin auch gespannt, was du dann so zeigtst 🙂

Andreas sagt:

Sehr coole Idee und gut umgesetzt. Gefällt mir echt gut. Muss ich beizeiten auch mal probieren.

Mario sagt:

Sehr nett umgesetzt – sieht ja fast wie mein Arbeitsweg aus. Ich weiß schon, warum ich mit Bahn fahre … 😉

Besim sagt:

Saxi und Steffen, das könnt ihr auch sein 😉

Matthias sagt:

Einen Film von einer Fahrt zusammenzustellen schwebt mir schon lange vor. Sehr schön umgesetzt! Mich schreckt nur die riesige Datenmenge ab, die dann anfällt…

Steffen sagt:

Von Strausberg aus würde ich auch mit der Bahn fahren Mario

Matthias, wenn du auf JPEG stellst und kleinste Größe wählst, hält sich die Datenmenge in Grenzen.

Nylle sagt:

Ahh sehr cooler Zeitraffer!

Lothar sagt:

Echt cool. Mit welcher Software(WIN32) werden die vielen Fotos denn dann zum Video zusammengesetzt ?

Steffen sagt:

Das geht mit dem Movie Maker Lothar. Ganz oben im Artikel findest du einen Link (Erste Erfahrungen), wo ich das Ganze etwas ausführlicher beschreibe.

Julia Stern sagt:

Tolles Zeitrafer, wirklich gelungen! Mit Musik untermalt käme es aber noch besser. Zum Bild: Auch wenn die Idee nicht neu ist, gefallen mir die Bilder immer noch aufs Neue, klasse!

Liebe Grüße
Julia

Steffen sagt:

Vielen Dank Julia 🙂

Danny sagt:

Auch nicht schlecht! Mit welcher Software wurden die Bilder zusammengestellt und in einen Film umgewandelt?

Steffen sagt:

Mit dem MS Movie Maker. Mehr Infos dazu findest du hinter dem ersten Link im Artikel.

Dino sagt:

Klasse Geschichte, muß ich umbedingt auch mal ausprobieren 😉

Marcel sagt:

Letzteres Bild habe ich auch schon einmal versucht. Leider war es plötzlich ganz nebelig draußen. So nen Mist! Wird Zeit für den Sommer, wo man sich nachts nicht sonst was abfriert und weniger Probleme mit schlechtem Wetter (zumindest an den Sonnentagen bzw. den klaren Nächten) hat.

PS: Im Corsa B einfach Stativ an die Rückbank geklemmt. Zwei Stativbeine nach vorne über die Sitzkante, eins zwischen den Rücksitzen (zweigetalt mit engem Spalt) geklemmt. Hat wunderbar gehalten, zur Not hatte ich aber noch nen Spanngurt im Kofferaum, jedoch nicht benötigt…

Steffen sagt:

Dafür wirds aber im Winter früher dunkel 😀

Uwe sagt:

Falls man einen Texas Instruments Taschenrechner (z.B. Ti89) besitzt kann man das ganze Kostenneutral bekommen.

Hier gibts z.B. eine Anleitung

http://code.coneybeare.net/posts/32-Make-a-Time-Lapse-Movie-Using-a-TI89-Calculator

Steffen sagt:

Klasse Tipp für Leute mit so einem Rechner. Während des Studiums war ich noch stolzer Besitzer eines TI92. Naja, das ist aber auch schon ne Weile her 😉

TEMPONAUT sagt:

Sehr schönes Video!

Ich würde noch versuchen, die Intervallzeit zu reduzieren, dann bekommt der Zeitraffer noch etwas mehr „flow“. Hier der Link zu einem „DRIVELAPSE“ aus meiner Sammlung, bei welchem die Intervallzeit bei ca. 1,5 sec liegt:

http://www.temponaut.de/DE/zeitraffer-video-nachtfahrt.html?nav_idx=2&referrer=product_list

Julia hat natürlich Recht – mit Musik wäre das Ganze noch spannender. Allerdings kann jeder seine Lieblingstitel auf dem Rechner zum Video abspielen – das passt fast immer! 🙂

Bin gespannt auf Deine nächsten Filme, Steffen. Viel Erfolg!

Steffen sagt:

Danke für den Tipp!

TEMPONAUT sagt:

Steffen, es gibt beim Conrad eine sog. „Intervallschaltung“ zum selberlöten, die kostet so um die 10-15 Euro. Dann noch ein Chinch-Kabel dran, welches Du in den Remote-Eingang der Canon steckst, und wenn Du die richtigen zwei Drähte (von den drei vorhandenen) mit der Intervallschaltung verbunden hast (einfach ausprobieren), dann kannst Du damit die Canon auslösen. Die Intervalldauer kann man via Poti von ca. 1 sec. bis ca. 40 sec. einstellen. Allerdings braucht man noch eine 12V Quelle (Akku) für die Schaltung.

Hoffe, das hilft Dir. Es gibt natürlich auch von Canon die Fernbedienung für ca. 100 Euro, mit der geht das auch, aber die beschriebene Methode ist wesentlich kostengünstiger.

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